Jun 192013
 
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erste Möglichkeit

Die  Web Clipper-Erweiterung für den Chrome-Browser erkennt nun auch, ob man in Google-Mail einen Schriftverkehr – “Konversation” – aufgerufen hat und stellt eine zusätzliche Speichermöglichkeit zur Verfügung. Damit kann man in einem Rutsch die einzelnen Mails plus Datei-Anhang in einem Evernote-Notizblatt speichern. Das kommt auch hübsch formatiert an (siehe Screenshot).

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nett formatiert

Bei mir wollte es zunächst nicht klappen, da ich für meinen Posteingang eine Zwei-Spalten-Ansicht verwende. Nach etlichen Versuchen und Hilfe aus unserem Google+Forum war dann klar, dass man nur auf die einspaltige Variante umschalten musste, schon hat die Sache geklappt.

Aber man benötigt nicht unbedingt den Web Clipper – Google hat vor einiger Zeit unauffällig selbst eine Funktion zur Konversationsweitergabe eingebaut. Das ist der kurze Pfeil in der Nähe des Druckersymbols. Damit erreicht man einen sehr ähnlichen Effekt, indem man im Empfänger-Feld seine persönliche Evernote-Adresse einträgt. Auch in diesem Fall werden angehängte Dateien in die Notiz aufgenommen, allerdings erscheinen sie am Ende der Notiz. Dafür kann man im Posteingang sein mehrspaltiges Layout beibehalten. Und diese Variante funktioniert mit jedem Browser.

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zweite Möglichkeit

 

Jun 152013
 
beipack1

wichtige Infos

Einfach aber pfiffig – diesmal eine Idee aus unserem Google+Forum: Die Beipackzettel von Medikamenten sind weisen oft eine sehr kleine Schrift auf. Okay, damit fallen die Nebenwirkungen den Brillenträgern nicht gar so sehr auf, werden sich die Hersteller denken ;-) Egal: Da die mobilen Apps von Evernote mit der “Seitenkamera” ja eine kleine Scannerversion eingebaut haben, kann man flink eine Nahaufnahme des Zettels in Evernote speichern (oder über seinen Scanner laufen lassen). Diese kann man sich beliebig groß zoomen – und damit erstmals sehen, was man so einnimmt. [1]

Da solche Zettel oft verloren gehen kann man ein Foto der Schachtel oder des Fläschchen gleich dazu packen, wenn man nun schon mal dabei ist. Evtl. steht (stand) auf der Schachtel auch eine Einnahme-Anweisung, die der Apotheker handschriftlich vermerkt hat – die ist nun auch gut aufgehoben.

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Etikett

Ein ähnlicher Anwendungsbereich sind all die Mini-Aufdrucke auf Etiketten, Plastikflaschen usw. Okay, beim Shampoo mag einem das egal sein – bei Unkrautvernichtungsmittel könnte es eine gute Idee sein, die Verdünnung noch mal genau zu lesen. Auch hier: Einfach ein Foto machen und in Evernote ins entsprechende Notizbuch damit. Auch wen nach einem Jahr das Etikett wegen Feuchtigkeit oder Schmutz unleserlich geworden ist, findet man so rasch die gewünschte Information gut lesbar in Evernote.

Hinzu kommt, dass Evernote die Texte all dieser Fotos von Etiketten und Beipackzetteln via OCR automatisch übersetzt. Sprich: Wenn ich von irgendeinem Zusatz höre, der eventuell schädlich ist, kann ich über die Suchfunktion sehen, ob diese Substanz Bestandteil meiner Medikamente ist.

[1] Alternativ kann man, wie in den Kommentaren zum erwähnten Google+Beitrag angemerkt, auch auf den Herstellerseiten nach einer entsprechenden PDF suchen und diese in die Notiz aufnehmen. Diesen Service bieten aber viele Hersteller nicht an. Dafür gehen Online-Apotheken dazu über, die entsprechenden Informationen zu liefern – für unser Foto-Beispiel könnte man etwa diese Information mit dem Web Clipper oder Clearly in Evernote einfangen.

 

Jun 152013
 
textmarker1

Texte markieren

Endlich hat der viel gewünschte Textmarker seinen Platz in Evernote, zumindest was die aktuelle Mac-Version, Beta 5.2, betrifft. [1] Evernote-Clearly hat den Marker ja schon länger, auch bei iPhone und iPad findet er sich, Windows wird sicher noch kommen. Für die Übergangszeit habe ich in dem Blog ja schon viele Möglichkeiten für Firefox vorgestellt, heute mal eine Variante für die Freunde des Chrome-Browsers.

Mit der Erweiterung “Simple Highlighter” kann man die üblichen Textmarkierungen in verschiedenen Farben vornehmen. Nach der Installation weist das Kontextmenü eine Reihe von zusätzlichen Optionen auf, darunter die erwähnten Farbmarkierungen. Wenn eine solche Seite mit dem Web Clipper übernommen wird, bleiben die Markierungen erhalten.

Wer ohnehin den Lese-Dienst “Pocket” als “Vorsortierer” verwendet, der kann die von Werbung bereinigten Seiten in seinem Pocket-Account aufrufen. Mit solchen Seiten funktioniert die Markierungserweiterung ebenfalls und via Web Clipper wird der saubere und markierte Text übernommen.

 

[1] Die Beta enthält noch eine weitere Besonderheit: Verschiedene Formate wie z. B. Word oder PowerPoint werden nun als Vorschau in den Notizen angezeigt, so, wie wir das schon immer von der PDF-Anzeige her kennen.

Jun 152013
 
evernote-scannen1

Ein Klick genügt.

Das kleine kostenlose Grafik-Tool “IrfanView” ist ein rechter Oldie auf dem Softwaremarkt. Seit 1996 ist es auf dem Markt, hat viele Anhänger, verbraucht kaum Speicher, ist ausgesprochen flott und kann sehr viel – auch wenn sein Design nicht dem bunten Layout heutiger Tage entspricht. Vor allem aber: Das Tool hat hunderte von Startparametern, die man hervorragend für Automatisierungen verwenden kann. Einzige Bedingung: Man muss die Pfade einer kleinen Textdatei für seine eigene Festplatte anpassen und als sogenannte “Batch-Datei” speichern.

1. Was ist das Ziel?

Beginnen wir vom Ende her und schauen uns an, was passiert: Ich kann einen beliebigen Scanner nehmen (in meinem Fall eine Pixma-Drucker-Scanner-Kombination), ein Blatt einlegen, kurz einen Link in Evernote anklicken. Und ohne dass ich irgendwelche Scanner-Einstellungen vornehmen muss startet der Scanvorgang mit der gewünschten Auflösung, der Dateiname erhält automatisch das aktuelle Datum, der Scan landet im gewünschten Notizbuch. Das alles innerhalb weniger Sekunden. Ich habe dazu mal ein Video aufgenommen, damit ist die Sache schnell klar (auf HD umstellen):

http://www.youtube.com/watch?v=kz4mi0Eco9U

2. Wie geht man vor?

a) Batchdateien

Kernstück sind die Batchdateien, die zwei einfache Textzeilen enthalten:

“R:\Program Files (x86)\Grafik\IrfanView\i_view32.exe” /hide=15 /scanhidden /dpi=(150,150) /convert=C:\scans\temp\temp.jpg
“R:\Program Files (x86)\Grafik\IrfanView\i_view32.exe” C:\scans\temp\temp.jpg /convert=C:\scans\3-import-rechnungen\Rechnung  $U(%%Y-%%m-%%d).jpg

In der ersten Zeile der Pfad zum IrfanView-Programm gefolgt von einem “/scanhidden”, damit das IrfanView-Programmfenster nicht auftaucht. Mit dpi = 150 wird die Scanauflösung definiert und zum Schluss noch den Bildpfad. Wir müssen den Umweg über einen temporären Pfad gehen, weil sonst Evernote die Datei “aufsaugen” würde, bevor IrfanView sie umbenennen kann.

Diese Umbenennung erfolgt in der zweiten Zeile: Zunächst wieder der Pfad zur IrfanView-Programmdatei, danach der Pfad zu der eben erzeugten Bilddatei. Diese wird mit den Angaben nach “/convert” in einem Rutsch verschoben (nämlich auf einen Pfad, den Evernote überwacht) und umbenannt. In diesem Fall wird an das Wort “Rechnung” das Jahr, der Monat und der Tag angehängt, man könnte auch noch Minuten und Sekunden nehmen – die ausführliche Syntax in den Links am Schluss dieses Artikels.

b) Einstellungen in Evernote

Unter dem Menüpunkt “Funktionen”, “Ordner importieren” gibt man den Pfad zur umbenannten Scandatei an und das gewünschte Evernote-Notizbuch, in dem der Scan landen soll. Das Verfahren habe ich ja schon öfter beschrieben, daher mag das als Stichworte genügen.

evernote-scannen2

Scans automatisch importieren

c) Notizblatt mit Hyperlinks

Die Batchdateien könnte man zwar auch außerhalb von Evernote starten, bequemer ist es, wenn man sich kurz ein Notizblatt mit den Links zu den Batch-Dateien anlegt. Wenn man dieses dann noch in die Favoritenleiste zieht, hat man die Links gleich zur Hand. Zusätzlich kann man dort den Quelltext der Batchdateien aufnehmen, aber das sollte alles ganz gut aus dem Video hervor gehen.

IrfanView kann noch sehr viel mehr automatisieren, z. B. Ränder bereinigen (sogar mit Toleranzangaben), den Scan ausrichten usw. Wenn man sich die Befehlszeilen-Parameter näher anschaut, wird man rasch auf Ideen kommen. Diese findet man in der eingebauten Hilfe im Irfanview-Programm oder hier oder hier.

/Edit: Bonus-Tipp. Horst, dem wir viele Ideen für diesen Blog verdanken und der von Anfang an dabei ist, hat die wichtigen Parameter für Scanner mal genau unter die Lupe genommen. Einzelheiten in seinem Blog – lesenswert!

 

 

Jun 132013
 
windows-skitch4

rasch markiert

Was man mit den Skitch-Varianten von Mac, iPhone und iPad schon länger kann funktioniert nun auch in der Windows-Version (edit: in der Beta-Version 2.2.0.3) des Screenhots-Programms. Die kleinen “Uhrzeiger”-Stempelchen können in Grafiken eingefügt werden. Diese sind ganz pfiffig gemacht, da man den “Zeiger” in jede Richtung drehen kann und sich die “Textzunge” automatisch anpasst. Wie üblich kann man das Ergebnis als “verknüpfte” Notiz in Evernote speichern oder als alleinstehende Notiz übernehmen. Was momentan im Unterschied zu den Mac- und iOS-Versionen noch nicht machbar ist: außer Grafiken auch PDF-Dateien entsprechend zu markieren – kommt aber schon bald.

Jun 112013
 
dokumentensafe

kostenlos und sicher

In etlichen Beiträgen bin ich ja bereits darauf eingegangen, dass sich Evernote wohltuend von “Sozialen Netzwerken” wie z. B. Facebook abhebt – das Recht an den eigenen Daten wird garantiert, in Zürich hat man eine 100-prozentige Tochter gegründet, um sich an den in Europa gültigen Datenschutzrichtlinien zu orientieren, es werden keine Verknüpfungen zwischen Konten hergestellt usw. usw. Dazu die zweistufigen Sicherheitsvorkehrungen, die vor einigen Wochen eingerichtet wurden. Dennoch: Angesichts der aktuellen Vorfälle mit dem US-Überwachungsprogramm “Prism” fühlt man sich sicherer, wenn man zumindest für sensible Daten einen Server in Deutschland nutzen kann. Wenn der Online-Speicherplatz dazu noch nicht-kommerzieller Natur, kostenlos und gut verschlüsselt ist, dann ist er auf jeden Fall einen Blick wert.

Was viele nicht wissen: Baden-Württemberg stellt einen derartigen Speicherplatz zur Verfügung, auch für Interessenten, die nicht in diesem Bundesland wohnen! Okay, man darf jetzt nicht ein Dokumentenmanagement erwarten, wie es Evernote bietet – aber als Ergänzung, um z. B. digitale Versionen seines Reisepasses auch im Ausland griffbereit zu haben, kann dieser Speicherplatz durchaus dienen. “Virtueller Dokumentensafe” nennt sich das Angebot etwas spröde, und spartanisch ist auch die Darstellung, aber es geht hier ja nicht um einen Design-Wettbewerb. [1] Man kann Ordner erstellen und Dokumente in beliebigen Formaten von der Festplatte einstellen, das war es eigentlich auch schon.

Insgesamt erfährt der Nutzer sehr wenig über den Service. Ich wurde weder über die eigentliche Webseite noch über Google fündig (und das will was heißen ;-) ). Also “service-bw” angeschrieben, meine Fragen gestellt – und prompt bekam ich sehr sachkundige Antworten von Herrn Frank Schiele, Innenministerium, Referat 51! Hier die Einzelheiten zu dem Dienst:

  1. Kann man den Dokumentensafe auch außerhalb von Baden-Württemberg nutzen? Ja.
  2. In welchem Umfang kann man Daten einstellen? Insgesamt 200 MB, die maximale Größe eines Einzeldokuments 5 MB. Für Scans von Unterlagen sollte das also ausreichend sein.
  3. Erfolgt der Upload über eine gesicherte Verbindung? Der Upload erfolgt per HTTPS.
  4. Wie wird auf dem Server verschlüsselt? Innere Verschlüsselung: AES 256 Bit (in einen PKCS7-Container verpackt).
  5. Welches Verfahren wird für die Passwortsicherheit verwendet? Aus Passwort + Salt wird ein SHA512-Hash gebildet (1000 Iterationen) [PKCS5]

Nun bin ich kein IT-Profi, aber soweit hört sich die Sache für mich schon mal sehr gut an. Man kann übrigens statt der Wahl eines Passworts auch seinen neuen Personalausweis verwenden, aber ob man im Ausland nun gerade Zugang zu einem Lesegerät hat, ist dann wieder eher unwahrscheinlich.

Angedacht ist wohl auch, dass man sich später mal Behördengänge ersparen kann, indem man ein digitalisiertes Dokument zur Einsicht öffnet, aber so weit bin ich jetzt nicht in die Materie eingestiegen. Insgesamt scheint mir der Dokumentensafe im Privatbereich eine recht gute Ergänzung zu Evernote darzustellen – und vielleicht hilft dieser Beitrag ja auch, dass ein paar mehr Bürger innerhalb und außerhalb des “Ländle” von dem Angebot erfahren.

Jedenfalls kann ich nur nochmals die sehr rasche Antwort mit den exakten Angaben loben, das macht einen wirklich guten Eindruck. [2]

//Edit: Inzwischen habe ich die Erlaubnis erhalten – Herr Frank Schiele, Innenministerium, Referat 51: IT-Koordination, gab mir die Antworten. Erfreulicherweise betont er, dass gerade bei datenschutzrechtlichen Auskünften es wichtig ist, die Quelle zu nennen. Dies ist hiermit geschehen.

 

[1] Nur mal am Rande: Evernote 5 hat gestern bei der Vorstellung des neuen iOS7-Betriebssystems auf der Entwicklerkonferenz von Apple den “Apple Design Award 2013″ erhalten!

[2] Da ich mir nicht sicher bin, ob ich bei einer Behörde den Namen des Auskunftgebenden nennen darf, formuliere ich das mal so neutral.

Jun 072013
 
erinnerungen-android

Listenanzeige der Termine

So, nun ist die neue Terminfunktion – fast – überall zu finden: seit gestern auch unter Android, seit heute ebenfalls unter Windows Phone. Mac, iPhone, iPad und die Webansicht haben die entsprechenden Möglichkeiten ja bereits erhalten, fehlt nur noch … na?! … genau: Windows. Der Grund für den etwas verspäteten Einbau dürfte darin liegen, dass die recht große optische Erneuerung von “Evernote 5 für Windows” vor der Tür steht. Dort wird die Erinnerungsfunktion enthalten sein. Man kann davon ausgehen, dass die neue Windows-Version Ähnlichkeiten mit der schon länger erhältlichen Mac-Variante hat, so dass das Programm deutlich “frischer” und moderner aussehen wird. Prinzipiell bleiben die eigentlichen Funktionen sehr ähnlich der momentanen 4-er-Version, aber Verbesserungen in Details (z. B. in der Suchfunktion) sind erwartbar. Jedenfalls darf man weiterhin gespannt sein …

Mai 312013
 
mail-erinnerungen

neuer Parameter

Die neue Erinnerungsfunktion (= Reminder) von Evernote funktioniert ja bereits bei iPhone, iPad, Mac und in der Webansicht – in den nächsten Wochen auch bei Android und Windows. Da kommt ein neuer Parameter gerade recht: Notizinhalte kann man ja auch via persönlicher Mail an sein Konto schicken. Wenn man die Ergänzungen “@Notizbuch” und “#Schlagwort” in die Betreffzeile schreibt, dann kommt der Inhalt direkt ins richtige Notizbuch und erhält die angegebenen Schlagwörter.

Wenn man nun noch “!Datum” ergänzt, so erhält die Notiz das angegebene Fälligkeitsdatum. Momentan in englischer Sprache, aber da sollten Grundkenntnisse genügen. Also:

  • “!tomorrow” = morgen
  • “!sunday” = Name des Wochentags
  • “!JJJJ/MM/TT” = genaues Datum, z. B. für den 1. Juni 2013 = 2013/06/01

Die Reihenfolge: Betreffzeile (= Notiztitel), Termin, Notizbuch, Schlagwort1, Schlagwort2 usw.

Und, wie schon mal ausführlicher beschrieben, mit dem “+” Zeichen kann man einen Inhalt an eine bereits bestehende Notiz anfügen.

Übrigens: Wer die App “Drafts” nutzt, der kann die neuen Möglichkeiten natürlich auch in den Evernote-Actions verwenden – mit dem entsprechenden Template lassen sich da feine Sachen stricken, aber das ist dann schon eher was für die Spezialisten unter den Anwendern.