Apr 242015
 
whatsapp2

pro Nachricht 1 Zeile

whatsapp3

auswählen

Zwar kann man den gesamten Chat-Verlauf von WhatsApp an Evernote schicken, aber zumindest unter iOS gibt es da Probleme mit den Umlauten. Meist geht es ja nur um ausgewählte Chat-Stücke, die man möglichst rasch an Evernote übergeben möchte. Ein einfaches Verfahren hierfür ist

  • einen “Nachrichten-Bubble” länger gedrückt halten, damit der Menüpunkt “weiterleiten” erscheint,
  • nach dem Fingertipp erscheint die ganze Konversation in einer Ankreuzliste, gewünschte Textstücke auswählen und am unteren Bildrand auf “xy Nachrichten weiterleiten” tippen,
  • schließlich Evernote-Mail-Adresse [1] eintragen

Die neue Evernote-Notiz führt jede ausgewählte Einzelnachricht zusammen mit Datum und Uhrzeit in einer Zeile auf, was einen übersichtlichen Eindruck macht.

whatsapp1

rasche Weiterleitung

[1] Zwar taucht im Teilen-Menü neben der Mail-Weiterleitung auch das Evernote-Icon auf, hier klappt aber momentan die Übergabe nicht richtig – vielleicht ein Bug …

 
Apr 222015
 
work-chat-trennen

Überblick mit 2 Fenstern

Obwohl Evernote viel Arbeit in das neue Work-Chat-Modul gesteckt hat, sind die Meinungen bei den Anwendern geteilt. Wer überwiegend Evernote “für sich” nutzt, den stört es eher, dass man nun z. B. für das Teilen von Notizbüchern zunächst eine Chat-Ansicht aufrufen muss. Wer Evernote oft in einem Team nutzt, wird hingegen eher Vorteile entdecken, z. B. die Push-Benachrichtigungen auf dem Smartphone oder die gesonderte Liste mit Anhängen/Dateien [1].

Gerade für letztere Anwender ist vielleicht folgender Tipp ganz nützlich: sowohl bei Mac- als auch bei Win-Desktop kann man den Chat in einem getrennten Fenster laufen lassen und damit sein “vollständiges” Evernote weiterhin im Blick haben und darin navigieren. Das klappt sogar mit mehreren Chats gleichzeitig. Es genügt, wenn man die Work-Chat-Rubrik aufruft (oben links in der Ecke “Work-Chat” klicken) und einen Doppelklick auf den gewünschten Chat ausführt.

[1] Im Grunde wandelt Evernote hier auf den Spuren von Slack. Dieser “Unternehmens-Chat-Datei-Dienst” ist in den Staaten überraschen erfolgreich, weil immer mehr Unternehmen das Gefühl haben, mit einem solchen Dienst deutlich schneller agieren zu können als mit dem alten “Mail-hin-und-her-Geschubse”.

 
 Tagged with:
Apr 162015
 
kontaktformular1

einfache Auswahl

Ob einfache Webseite oder Blog – ein Kontaktformular ist schnell eingebunden. Horst hat mich z. B. auf den Dienst “JotForm” aufmerksam gemacht, mit dem man ein solches Formular per Drag ‘n Drop erstellen kann. Ich werde die Idee allerdings hier am Beispiel von WordPress und dem verbreiteten Plugin “Contact Form 7″ schildern.

Das Ziel

Den Besuchern der Webseite wird ein erweitertes Mail-Formular zur Verfügung gestellt: Es kann beispielsweise angekreuzt werden, zu welchem Thema man Auskünfte wünscht, welche Abteilung die Anfrage betrifft, welchen Ansprechpartner man wünscht usw. Nach dem Absenden des Formulars landet das Schreiben sofort im jeweiligen Notizbuch – das man z. B. mit einem bestimmten Support-Mitarbeiter teilt – oder erhält ein bestimmtes Schlagwort, so dass man die eingegangen Meldungen später leichter filtern kann. Über die vielfältigen Möglichkeiten der Teamarbeit mit Evernote haben wir uns ja schon öfter unterhalten.

Das Vorgehen

kontaktformular3

einfache Gestaltung

Grundsätzlich können Webformular neben Mail-Adressen und Textfeldern auch Checkboxen, Radio-Buttons oder Auswahlmenüs aufnehmen. Die Resultate aus diesen Menüs werden dann meist in den Mail-Text aufgenommen. Wir verwenden hingegen die vom Absender getroffene Wahl, um die Nachricht automatisch von Evernote einordnen zu lassen.

Contact Form 7 stellt alle genannten Möglichkeiten in einer Liste – unter dem Stichwort “Tags” – zur Verfügung. Man selbst muss nur noch die Auswahlmöglichkeiten eintragen, also z. B. die Namen der Mitarbeiter “Maier”, “Schmidt”, “Schubert”. Ob man die Form von Radio-Buttons oder ein aufklappbares Auswahlmenü bevorzugt, ist gleichgültig – unser Vorhaben funktioniert mit allen Varianten. Gespeichert wird unser Menü unter einem beliebigen Namen, hier: “Schlagwort”, den müssen wir uns merken.

kontaktformular4

Auswahlmenü gestalten

Die Code-Zeile ([select Schlagwort “Maier” …]) positionieren wir im Formular an jene Stelle, wo später die Abfrage erscheinen soll, also z. B. unter die Mail-Adresse oder ans Ende der Nachricht. Das gleiche Vorgehen wählen wir für die Auswahl einer Abteilung. Im Beispiel gibt es die Notizbücher “allgemein”, “Marketing” und “Support” in Evernote – daher finden sich diese Begriffe auch in unserem Kontaktformular. Dieses Menü wurde “Notizbuch” genannt.

Contact Form 7 will nun noch wissen, wohin es die Mail verschicken soll – da wird die Evernote-Mail-Adresse eingetragen. Und anschließend der wichtigste Eintrag: die Formatierung der Betreffzeile. Evernote ordnet ja Angaben, die mit “@” oder “#” beginnen, entsprechend ein. Beispielsweise wird eine Mail mit dem Betreff “Käse-Spätzle wie Oma sie macht @Rezepte #Käse #Nudeln” in das Notizbuch “Rezepte” eingetragen und mit den Schlagwörtern “Käse” und “Nudeln” versehen. Entsprechend ordnen wir die von uns vergebenen Feldbezeichnungen zu. Die ganze Betreffzeile lautet also: [your-subject] @[Notizbuch] #[Schlagwort]. Mit [your-subject] bleibt der vom Absender vergebene Text erhalten, der gleichzeitig zum Titel der Evernote-Notiz wird.

kontaktformular5

Einträge für die Betreffzeile

Auf einer beliebigen WordPress-Seite fügt man den von Contact Form 7 generierten Code ein, der sehr kurz ist, z. B. “[contact – form – 7 id=”3411″ title=”Support-Anfragen”]”.
So kommt die von der Webseite abgeschickte Nachricht dann als Evernote-Notiz an:

kontaktformular2

eingeordnet

Mit dem Plugin lassen sich beliebig viele unterschiedliche Formulare mit unterschiedlichen Aufgaben einfügen – man kann also auf die gleiche Weise noch ein Formular “Ihre Anregungen zu unseren Produkten” erzeugen, mit den Schlagwörtern “Produkt1″, “Produkt2″ und “Produkte” und dieses an einer anderen Stelle des Webauftritts einbinden. Ebenso kann man neben der Evernote-Adresse einen zweiten Empfänger angeben. Dann erhält beispielsweise das Sekretariat als “normale” Mail die Nachricht, während in Evernote ein geordnetes Archiv entsteht.

In einem größeren Schaubild habe ich die Felder von Contact-Form-7 noch einmal übersichtlich in einem PDF-Dokumtent dargestellt.

kontaktformular6

Überblick

 
Apr 122015
 
evernote-makros1

Befehle auf Tastendruck

Evernote kann man recht flott mit bereits eingebauten Tastenkombinationen steuern, z. B. erzeugt STRG+Shift+C (für “Checkmark”) die Todo-Box im Editor, mit STRG+Shift+”_” erhält man eine durchgezogene Linie, ALT+Shift+D setzt das aktuelle Datum und die Uhrzeit ein usw. Solche Tastenkombinationen sind natürlich nur in Maßen hilfreich, wenn man sich nicht gerade als Gedächtniskünstler bewerben oder seine Finger verknoten will. So könnte man zwar mit STRG+Shift+ALT+B die Notizbuchliste aufrufen, aber in diesem Fall ist man mit dem einfachen Mausklick besser bedient. Doch es gibt noch weitere Wege, mit Tasten Arbeitsabläufe zu automatisieren.

Favoriten-Shortcuts

evernote-makros2

schnell erstellt

Die Favoriten-Shortcuts lassen sich recht gut merken, denn in der Liste, die man selber per einfachem Drag’n Drop ordnet, erhalten die Punkte automatisch STRG+1 bis STRG+0 von Evernote zugewiesen. Im abgebildeten Beispiel erhält man also mit STRG+1 alle Notizen, die man diese Woche erstellt oder geändert hat, mit STRG+2 die Notizen dieses Monats usw. Da man gespeicherte Suchvorgänge sehr komplex gestalten kann – Terminsetzungen, Todo-Kästchen, Schlagwörter usw. können in die Befehlszeile aufgenommen werden – erhält man durch dieses einfache Verfahren das Abarbeiten ganzer “Befehlsketten”, für die man nur zwei Tasten zu drücken hat.

Makro-Rekorder

evernote-makros5

Aufzeichnung eines Makros

Nicht immer muss es sich um komplizierte Abläufe handeln – oft ist es auch eine wirkliche Erleichterung, wenn häufig benötigte Befehle verkürzt werden können. Ich benötige z. B. sehr oft den  einzelnen Notizen-Link, um diesen in externen Programmen wie Todoist, Google-Kalender oder in Word einzusetzen. Allerdings muss ich beim Erzeugen dieses Links daran denken, die STRG-Taste gedrückt zu halten, da – außerhalb von Evernote – sonst aus dem “evernote://…” ein “https://…” wird, was einen unnötigen Zwischenschritt beim Aufruf des Links bedeutet (sowohl Windows als auch iOS haben ja kein Problem mit dem korrekten Interpretieren des “evernote://…”-Links). Da meine Tastatur – eine Razer Blackwidow Chroma [1] – an der Seite zusätzliche Makro-Tasten aufweist, musste ich die Abfolge nur einmal aufzeichnen. Jetzt genügt es, wenn ich diese Makrotaste kurz antippe – und schon ist der richtige Link in der Zwischenablage – sehr bequem. Heute lassen sich viele Tastaturen neu belegen, aber es gibt auch genügend kostenlose Software-Tools, die diese Aufgabe übernehmen können. Empfehlenswert ist hier z. B. das deutschsprachige Programm “Makro” von Marina Hintenaus.

Zusätzliche Kürzel aktivieren
Zwar können viele Makro-Tools auch die Position des Mauszeigers auswerten, aber nicht immer fährt man damit gut, da vielleicht andere Fenster aktiviert sind oder die Fenstergröße eine Rolle spielt. Der Weg über das “Nacheinanderdrücken” einzelner Buchstabentasten ist oft erfolgreicher. Vielen Evernote-Anwendern ist unbekannt, dass sie solche zusätzlichen Kürzel temporär aktivieren können: dazu hält man kurz die ALT-Taste gedrückt und lässt diese anschließend wieder los – plötzlich sind die Anfangsbuchstaben im Menü unterstrichen. Drückt man nun ein “N” für das Notizen-Menü, dann sind auch hier die weiteren Unterpunkte unterstrichen. Auf diese Weise hangelt sich jeder Makro-Recorder präzise durch die Menü-Befehle.

evernote-makros3

Menü-Kürzel einblenden

AutoHotkey-Skripte in EXE-Dateien umwandeln
Etliche Tastaturen erlauben es zwar, externe Anwendungen zu starten, aber nicht immer können Startparameter einem Aufruf mitgegeben werden. In diesen Fällen ist es oft besser, wenn man ein “eigenständiges” Programm starten kann. Über die außerordentlich umfangreiche Skript-Sprache “AutoHotkey” und wie man mit dieser an vielen Stellen Evernote anpassen kann, habe ich ja schon öfter berichtet. Diese bringt ein kleines Zusatztool mit – Ahk2Exe. Damit kann man einzelne Skripte in verschiedene EXE-Dateien umwandeln und diese dann via Tastatur aufrufen. So ist es z. B. möglich, ein Skript zu schreiben, das ein neues Projekt-Notizbuch samt Blanko-Templates erzeugt, daraus wird dann eine Datei “ProjektNeu.exe”, die man via Hardware-Taste startet.

evernote-makros4

Ahk2Exe einsetzen

[1] Zum Glück haben die Gamer vor einiger Zeit den Wert mechanischer Tasten (Stichwort: alte Cherry-Tastaturen) erkannt, so dass man heute im E-Sport-Bereich sehr gute Tastaturen erhält. Ich spiele nicht, möchte aber bei langen Texteingaben ermüdungsfrei und vor allem schnell (momentan bei mir: ca. 380 Anschläge/Minute) tippen, da sind derartige Tastaturen einfach unschlagbar (daher auch keine Stealth-Edition, neben dem taktilen Feedback erhält man so auch ein akustisches Feedback, das nützlich für einen sehr gleichförmigen Schreibfluss ist – und einen ein wenig in die Zeit der Schriftsteller mit Schreibmaschinen zurück versetzt 😉 ). Im Falle meiner Blackwidow Chroma kann nicht nur jede Taste mit dem RGB-Spektrum beleuchtet werden, jede Taste lässt sich auch absolut getrennt konfigurieren und mit Makros belegen.

 

 

 

 
Apr 032015
 
beta-funktionen1

Titel und Tabelle ändern

Viele Anwender nutzen im Desktop-Bereich die jeweilige Beta-Version, da neue Funktionen so schon früh zur Verfügung stehen. Größere Probleme gibt es damit eher selten, aber momentan – Version 5.8.5.7193 (275193), Windows – haben sich ein paar kleinere Schönheitsfehler eingeschlichen, die manchen Anwender stören. So ist der Notiztitel plötzlich nicht mehr größer als der restliche Text, die Tabelle nimmt die gesamte Notizbreite ein, auch wenn man z. B. nur 80-%-Breite gewählt hat usw.
Es gibt einen neuen Punkt im Optionen-Menü, mit dem man Beta-Funktionen rückwirkend ausschalten kann, ohne Evernote neu installieren zu müssen: “Beta Features und Updates aktivieren”. Bei Deaktivierung des Punkts startet Evernote kurz neu und stellt den alten Zustand wieder her. Man kann den Punkt jederzeit wieder aktivieren, um weiterhin auf Beta-Versionen aufmerksam zu werden.

beta-funktionen2

schnell erledigt

 
Apr 032015
 
office-lens1

Erkennung via OneDrive

Die Scan-App “Office Lens” gibt es schon länger auf dem Windows-Phone, nun ist sie kostenlos auch für iOS bzw. als Vorschau-Version auch für Android erhältlich. Was die puren Scan-Funktionen betrifft, so liegt die App eher im Mittelfeld, beispielsweise mit Scanbot ist man hier deutlich besser bedient. Der Pluspunkt von Office Lens: Sofern man bereit ist, sich bei Microsoft OneDrive einen Account zuzulegen, erhält man kostenlos eine Texterkennung, das Foto wird zum Server geschickt und dort ausgelesen. Sofern man als Zielformat PDF gewählt hat, erhält man ein durchsuchbares PDF-Dokument zurück, das man z. B. an Evernote übergeben kann [1]. Etwas interessanter ist die Konvertierung in Word – hier erhält man in einer Datei Ursprungsfoto plus erkannten Text. Wie gewohnt kann man entweder per Kopier-Funktion den Text in einer Evernote-Notiz einfügen oder die Wort-Datei anhängen. Meine Tests verliefen auch bei zweispaltigen Texten bzw. farbigem Hintergrund positiv. Kleine Verzögerungen entstehen durch die extern durchgeführte Erkennung. Wer oft OCR benötigt, dem würde ich eher zu Apps wie Prizmo raten, die die Erkennung sehr flott vornehmen – allerdings Geld kosten.

office-lens2

gute Erkennungsrate

[1] Evernote übernimmt ja auch ohne vorherige Erkennung den Text aus Fotos und PDF-Dokumenten in seinen Suchindex. Aber manche Anwender bevorzugen es, wenn das Dokument selbst mit dem zusätzlichen Text-Layer ausgestattet wird, der dann auch bei einem späteren Export der Evernote-Notiz zur Verfügung steht.

 
Apr 022015
 
dokumentenkamera1

auf einen Blick

Das heutige Update der iOS-Evernote-App bringt eine völlig überarbeitete Dokumentenkamera mit. Bisher orientierte sich die interne Kamera-Funktion am Aufbau der Standard-iOS-Kamera, d. h. man wählte durch Verschieben am unteren Rand selbst die Dokumentenart aus. Ab sofort ist das überflüssig – die Kamera erkennt, ob es sich z. B. um eine Vorlage aus einem Evernote-Moleskine handelt (klappt auch ohne Smartsticker es wird sogar als Meldung angezeigt “Moleskine erfasst”), um ein Briefdokument, einen Farbprospekt, eine Visitenkarte, ein Post-it-Zettelchen oder ob ein “normales Foto” entstehen soll. Je nach Entscheidung des – übrigens: sehr treffsicheren – Algorithmus wird der Kontrast verändert, werden die Seiten beschnitten usw. Die Randerkennung ähnelt jetzt der sehr flotten und präzisen Erkennung, die bereits mit Scannable eingeführt worden ist. Ebenfalls aus dieser App übernommen: der “Fingerschnick”, um einzelne Seiten in einer Aufnahmereihe zu löschen.
Man hat aber jederzeit Eingriffsmöglichkeiten, so dass man – auch nachträglich – die Dokumentenart ändern kann.

dokumentenkamera2

eigene Änderungsmöglichkeiten

Weiterhin gibt es auf dem Startbildschirm nun nur noch einen einzigen Foto-Button – die Auswahl von vorhandenen Fotos wurde in die Kamera-Funktion integriert:

dokumentenkamera3

Fotoauswahl innerhalb des Kamera-Modus

Rechts oben befindet sich der “Umschaltknopf”, falls man den automatischen Erkennungsmodus ganz unterbinden möchte.

Die Umgestaltung konnte ich schon die letzten Wochen testen und finde sie eine wirkliche Erleichterung im Alltag. (Übrigens wird es demnächst bei der Dokumentenerkennung bei Scannable ebenfalls eine wirklich gelungene Neuerung geben, von der ich hoffe, dass sie auch in der Haupt-App Eingang findet – dazu nach der Veröffentlichung mehr.)

Wenn man sich Notizen-Erinnerungen auf dem Startbildschirm anzeigen lässt, so kann man nun mit einem Links-Wisch auch die Schlummer-Funktion einblenden, die momentan auf 1 Stunde gestellt ist. Weitere Updates betreffen die Zusammenarbeit mit Apple Watch, z. B. kann die Suche via Uhr auch per Sprache ausgelöst werden.

 

 
Apr 012015
 
evernote-slipstream6

echtes Evernote

Ts, manche Leser dachten tatsächlich, ich hätte Slipstream frei erfunden. Aber natürlich ist das gestern vorgestellte Programm “echt”! Und natürlich ist es von Evernote! Ihr denkt doch nicht wirklich, dass ich hier alberne Aprilscherze treibe?! 😉
Gut, über den Begriff “Brandneu” kann man streiten – denn extra für diesen Beitrag habe ich noch einmal eine Programm-Version aus der Frühzeit von Evernote aus der Schublade gezogen – 7 bis 8 Jahre hat das Teil auf dem Buckel – und schnurrt wie am ersten Tag. Tatsächlich konnte es mit der aktuellen Datenbank umgehen, was mich selbst etwas wunderte. Also auch hier: völlig “echte” Screenshots. Sogar die Geschichte mit OCR, Grafik-Modul und Handschriftübersetzung stimmt – denn Evernote hatte auf die damaligen Windows-Tablets gezielt (ja, gab es tatsächlich lange vor dem iPad). Okay, der Rest war ein klein wenig dichterische Ausschmückung:
– gleich zu Beginn führt der Wikipedia-NAS-Link zur saudischen Charterfluggesellschaft “National-Air-Services”
– für die Evernote-Synology-Edition musste mein eigener Server Pate stehen
– Zachary Quinto war seines Zeichens Commander Spock in “Star Trek Into Darkness” und
– Anton Yelchin Pavel Chekov
– zwar ist eine Serverfarm bei den vielen Farmen in Ostfriesland durchaus denkbar, aber dass Connolly – schottischer Komiker – und Numminen – finnischer Entertainer – diese leiten, dann doch eher unwahrscheinlich
– und schließlich sind die Evernote-Jungs in Kalifornien viel zu nett, als dass sie an Microsoft ein Schwarzenegger-Zitat richten würden.

Also: Eine Server-Edition von Evernote gibt es im Moment nicht – dafür aber ein sehr gutes Programm, wie wir es alle kennen. Und wir können wirklich froh sein, dass wir nicht mehr mit der Version 3 arbeiten müssen. Bei der Neu-Installation ist mir wieder klar geworden, weshalb ich damals Evernote erst einmal zur Seite gelegt habe: Dieser mittlere Teil, der tatsächlich alle Notizen in einer Reihe führte, hatte mich verrückt gemacht. Die Notizen scrollten wie mit einem Gummiband gezogen und wurden immer schneller – mal war man zu weit, mal griff man zu kurz und mal hat man die eigentliche Notiz gar nicht zu Gesicht bekommen. Diese Version wieder einzuführen – das wäre ein echter Aprilscherz! :-)

 

 

 
Mrz 312015
 
evernote-slipstream1

Die neue Evernote-Ansicht – “stromlinienförmig”

Schon lange haben viele Evernote-Anwender den Wunsch, das Programm auf dem eigenen Server laufen lassen zu können. In Zeiten von NSA und anderen Geheimdiensten fühlt man sich so einfach ein Stück “sicherer”. Zwar gibt es bereits kleinere Tools – wie z. B. die “Note Station” -, die in diese Richtung gehen, aber sie bieten bei weitem nicht den gewohnten Funktionsumfang

Den ganzen Beitrag lesen »

 
Mrz 312015
 
todoist-ios10-1

Termine – ganz schön clever

Nun ist die iOS-Version 10 von Todoist erschienen, die alles ein wenig flotter und eleganter erledigt. Neue Gesten statt vieler Menüs, verschieben, einrücken, einklappen, Stapel-Bearbeitung, alle Einstellungen – vom Termin über die Priorität bis zum Etikett – auf Wunsch in eine einzige Zeile tippen usw. usw. Macht Laune bei der täglichen Nutzung.
Besonders gelungen: die erweiterten Möglichkeiten, Terminangaben in Umgangssprache vorzunehmen. Gerade bei gleitenden Feiertagen, die jährlich ihre Termine ändern, ist das toll – man muss diese Termine nicht mehr kennen – Todoist versteht Dich auch so. Also beispielsweise wird aus “2 Tage vor Vatertag” der 19. Juni; “Strauß bei Fleurop bestellen 3 Tage vor Muttertag”; “Ausflug mit Karin Fronleichnam” – erkannt werden alle regulären Feiertage.
Lange gewünscht von den Nutzern, nun vorhanden: Die Angabe von Zeiträumen mit Start- und Ende-Datum: “VHS-Kurs Klingonisch jeden Dienstag um 18 Uhr ab 1. Mai bis 31. Juli”.
Auch machbar: “Ablage scannen jeden letzten Sonntag” – der Termin wird monatlich wiederholt, Todoist setzt selbst die korrekten Sonntage ein. Insgesamt gibt es in jeder Sprache ca. 100 Regeln mit jeweils 300 Variationen und Kombinationen von Befehlen.
Die neue Zeit-Syntax soll recht bald auch unter Android und im Web Verwendung finden. So, und jetzt noch das Video von Todoist zum Thema.