Nov 252014
 
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Kann mehr, als man denkt!

Für einzelne Papierseiten, z. B. aus dem Notizbuch, genügt die in Evernote eingebaute Dokumentenkamera. Wenn die Vorlage umfangreicher ist, z. B. eine Reihe von Seiten aus einem Buch, so ist das Erfassen mit einer speziellen App momentan [1] noch der flexiblere Weg. Unter iOS schon lange besonders beliebt: “Scanner Pro” von Readdle. Natürlich enthält die App einen direkte Schnittstelle zu Evernote, so dass die Zusammenarbeit problemlos ist.

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zügiges Erfassen

Ich möchte hier aber nicht die gesamte App vorstellen, sondern einige Funktionen, die man im Alltag oft übersieht. Prinzipiell kann man z. B. eine Reihe von Vorlagen, z. B. Buchseiten, “in einem Rutsch” aufnehmen, indem man bei der Erfassung kurz auf den Multipage-Modus umstellt (Icon rechts oben). In diesem Modus geht die Erfassung deutlich schneller voran. Aber gerade umfangreiche Werke liest man ja selten “an einem Stück”. Vielleicht findet man während der Zugfahrt noch weitere Seiten, die in das eingescannte PDF-Dokument aufgenommen werden sollen.

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neue Seiten

Dieses spätere Hinzufügen gestaltet sich ebenfalls sehr einfach bei Scanner Pro: Man wählt das bereits erfasste Dokument aus der Cover-Hauptansicht aus. Anschließend kann man via Kamera weitere Seiten aufnehmen – oder man wählt diese aus seiner Fotogalerie aus.

Über den Punkt “Bearbeiten” lassen sich auch die einzelnen Seiten bewegen – man kann also jederzeit die Reihenfolge der Scans innerhalb eines Dokuments per Drag ‘n Drop ändern oder Seiten löschen. Sofern der Scan für Studienzwecke erfolgt, würde ich empfehlen, die Seite mit den bibliographischen Angaben und das Inhaltsverzeichnis ebenfalls zu erfassen, damit man alles zur Verfügung für Zitate bzw. für das Erstellen von Literaturverzeichnissen zur Hand hat.

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Reihenfolge ändern

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Cover-Ansicht mit Seitenzahlen

Bildquelle: In den Screenshots ist das sehr empfehlenswerte Buch
von Mike Rohde zu sehen “Das Sketchnote Handbuch”.

[1] In den nächsten Wochen erscheint von Evernote die kostenlose App “Scannable”, die ich momentan in einer Beta-Version teste. Rasend schnell ist die App bei der Erfassung von beliebig vielen Vorlagen, wandelt auch in PDF um und macht überhaupt einen sehr guten Eindruck. Bericht folgt, wenn die App für alle verfügbar ist.

 
Nov 232014
 
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flott gefunden

Im Alltag haben sich bei mir zwei Evernote-Favoriten bewährte: Nummer eins verweist auf eine Sofort-Notiz. Diese “immerwährende” Notiz hat nur einen Sinn: besonders schnell mein “Ah! – Musst Du nachher noch erledigen!”-Gedanken zu archivieren. Ohne über Checkboxen nachdenken zu müssen. Oder Schlagwörter. Oder Einordnung in Notizbücher. Gewissermaßen für die “Morgens um 10:00 – die kleine Notiz für zwischendurch.”

Nummer zwei ist ein Schlagwort, das aus einem Ausrufungszeichen besteht. Es steht für “Diese Notiz werde ich gleich benötigen und ich möchte sie nicht erst suchen müssen”. Wenn ich beispielsweise eine Webseite mit einer Anschrift in Evernote aufgenommen habe und weiß, dass ich sie gleich ins Navi eingeben muss. Dann wird zu Hause auf dem Desktop-Computer dieser Tag auf die Notiz gezogen (oder die Notiz auf das Schlagwort). Fertig. Im Auto das Smartphone öffnen, auf das Ausrufungszeichen klicken – und die Adresse ist da. Wenn sich etwas erledigt hat, wird das Ausrufungszeichen mit einem Klick von der Notiz entfernt (oder die ganze Notiz gelöscht). So verbergen sich hinter dem Ausrufungszeichen meist nur 1 bis 2 Notizen – ich habe dringende Infos immer sofort zur Hand, ohne über Einordnungen oder Offline-Ordner nachdenken zu müssen. Beide Favoriten befinden sich auch allen meinen Geräten ganz oben bzw. ganz vorne.

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automatischer Sync der Favoriten

 
Nov 222014
 
seminarreader

Materialsammlungen archivieren

Die “Bundeszentrale für politische Bildung” (bpb.de) ist vielen sicher noch aus der Schulzeit bekannt: die Materialien wurden und werden oft z. B. im Gemeinschaftskunde-/Sozialkundeunterricht verwendet. Ein Angebot dieser Zentrale nennt sich “#pb21 – Web 2.0 in der politischen Bildung” (pb21.de). Dort wird aktuell in einem Artikel Evernote für Materialsammlungen bzw. als Seminarreader empfohlen. In der unteren Hälfte findet sich ein Abschnitt “Einsatzmöglichkeiten in der pädagogischen Praxis”, der für Seminarveranstalter interessant ist, die sich noch nicht so gut mit der Sharing-Funktion auskennen. Insgesamt eine nette Einführung, die man auch mal an Kollegen weiter reichen kann, die beispielsweise mit beruflichen/betrieblichen Fortbildungen zu tun haben. Mein Vorschlag: Artikel in Evernote speichern :-)

 
Nov 212014
 
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In iOS: Widget-Erweiterung

Gestern wurden eine Reihe von kleinen Updates bei den unterschiedlichen Evernote-Versionen veröffentlicht: Die Android-App kann nun auch Visitenkarten erkennen und auslesen (Premium), das iOS-Widget wurde um die Thumbnail-Anzeige der Notizen erweitert, die man zuletzt aufgerufen hat, die Mac-Version wurde optisch heller gestaltet und dem neuen Yosemite-Outfit angepasst und Windows und die anderen Apps haben beim Work-Chat die Möglichkeit erhalten, dass nicht nur Notizen, sondern auch ganze Notizbücher mit einem Klick freigegeben werden können. [1]

Über die negative Aufnahme der neuen Penultimate-Version (iPad) hatte ich ja berichtet: Evernote hat reagiert, etliche der kritisierten Funktionen verbessert und reicht eine neue Version momentan bei Apple ein – sollte also bald erhältlich sein.

[1] Kleiner Tipp für die Erzeugung des Klassik-Links (= evernote://xyz … im Unterschied zu https://xyz) unter Mac: da scheint sich das Verhalten etwas geändert zu haben: Option muss nun vor dem Rechtsklick gedrückt werden.

 
Nov 172014
 
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ein Update vom Update soll kommen

Tja, da wollte Evernote seine iPad-Handschriften-App völlig neu gestalten – und stieß auf heftigen Widerstand der bisherigen Anwender. Klarer sollte sie sein, neue Zoom-Funktion, keine einzelnen Blätter mehr und … und … und. Am Freitag erschienen, bisher im deutschen Appstore über 150 1-Sterne-Bewertungen, so dass Evernote bereits eine radikale Um-Rück-Sonstwie-Gestaltung in kurzer Zeit versprochen hat. Warten wir also noch ein wenig und schauen uns dann das Update vom Update an :-)

Etliche Nutzer berichten davon, dass ihre Penultimate-Notizen in Evernote nach der Installation des Updates plötzlich verschwunden wären. Bei mir war das nicht der Fall, aber die neue Version nutzt ein anderes Ablageverfahren. Wer doch installieren möchte, der kann ja seine bisherigen Penultimate-Notizen in einer ENEX-Datei oder im JPEG-Format sichern. Dazu ein kleiner Tipp: mit dem Suchparamter “sourceApplication:penultimate.*” (mit Sternchen am Schluss) lassen sich die entsprechenden Notizen filtern.

 
Nov 162014
 
praesentationen-checkliste

Vorbereitung ist der halbe Erfolg

Jeder kennt die Kurzform von Murphys Gesetz: “Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen”. Wenn es einen Bereich gibt, in dem dieser Erfahrungswert besonders zutrifft, dann auf dem Gebiet von Vorträgen oder Präsentationen. Erst vor einigen Tagen bei der – übrigens: sehr aufgelockerten und gut umgesetzten – Absolventenfeier unserer Psychologen ging im technisch sehr gut ausgestatteten Hörsaal der Mediziner ausgerechnet beim Hauptvortrag fast alles schief. Nun, nach einem zweiten Anlauf klappte es dann. Aber in der Regel sind es gerade die wichtigen Präsentationen – z. B. für eine Bewerbung, bei einem Großkunden oder im Rahmen eines Kongresses – bei denen einen Kleinigkeiten ins Stolpern bringen.

Daran ändert – leider – auch der inzwischen sehr gute Präsentationsmodus von Evernote: Unter Mac ist eine Bearbeitungsschiene hinzu gekommen, bei iOS sehen die integrierten Player für Dokumente, Video und Audio sehr gut aus, nur unter Windows wirkt er noch ein wenig mager. In der Regel ist es ja Dinge wie der vergessene Adapter, der leere Akku oder das fehlende Backup, die einem die Schweißperlen auf die Stirn treiben. Aber auch der fehlende Parkplatz oder die Suche nach dem richtigen Raum können den Puls erhöhen.

Daher mein Tipp: Legen Sie sich in Evernote eine Checkliste an, die Ihnen hier hilft. Ich habe eine solche Liste erstellt. Aus meiner Erfahrung [2] heraus würde ich sagen, dass damit 90 % der üblichen Fehlerquellen abgedeckt sind. Die restlichen 10 % sind Ereignisse, auf die man selbst nie kommt :-)

Die Evernote-Liste finden Sie hier.
Oder, falls Sie Wunderlist verwenden, eine öffentliche Liste.

 

[1] Ursprünglich: “Wenn es mehrere Möglichkeiten gibt, eine Aufgabe zu erledigen, und eine davon in einer Katastrophe endet oder sonstwie unerwünschte Konsequenzen nach sich zieht, dann wird es jemand genau so machen.” (Wikipedia).

[2] Kürzlich mal überschlagen: fast 2.000 Präsentationen dürfte ich in meiner Unilaufbahn gesehen und gehört haben.

 
Nov 102014
 
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ZEIT-Artikel wird erkannt

Neu ist bei Evernote – neben dem Work-Chat (für alle Accounts) – die “Kontext-Funktion” (nur Premium- bzw. Business-Accounts). Da momentan englischsprachige Nachrichtenquellen wie “The Wall Street Journal” oder “TechCrunch” mit dieser Funktion verknüpft sind, ist sie zwar im deutschsprachigen Raum noch nicht von zentraler Bedeutung, aber da sie auch in unseren Accounts funktioniert, hier mal ein kleines Beispiel:

Wer meinen Blog schon länger liest, der weiß, dass ich ein Freund der Zeitschriften-App “DIE ZEIT” bin und die digitale Ausgabe der gedruckten vorziehe. Interessante Artikel kann ich direkt aus dieser App an Evernote übergeben (per eingebauter Mail-Funktion), in der Notiz landet der “pure” Text und kann von mir dort bearbeitet werden. In der aktuellen Ausgabe ist ein recht guter und umfangreicher Artikel über Walter Mischels klassisches Experiment zur Belohnungsaufschiebung enthalten. Passt gut zu meinem Seminar für Lehramtsstudenten über das Thema “Lehrerpersönlichkeit” – also ab damit in den Evernote-Unterrichtsvorbereitungs-Ordner zum Seminar.

Evernote untersucht nun den Inhalt nicht einfach nach Stichwörtern. Das Unternehmen hat im Herbst letzten Jahres ein 6-köpfiges Team ins Haus geholt, das für die Entwicklung von Algorithmen im KI-Bereich zuständig ist. Dieses Team entwickelte z. B. die neue deskriptive Suche (bisher leider nur in der englischen Mac-Version, soll aber auf andere Länder übertragen werden), verbesserte die Funktion “verwandte Notizen anzeigen” (Premium-Account) usw. Dieser Algorithmus versucht, den Sinn einer Notiz zu erkennen (wer das nicht möchte, kann diese Funktion abschalten). Das kann man sehr gut am oben erwähnten Beispiel erkennen: Zu dem Experiment werden genau passende Artikel am Ende der Evernote-Notiz eingeblendet:

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passt genau

Beim Klick auf den ersten Link erhält man einen Text-Artikel (ähnlich wie durch Evernote-Clearly bereinigt) aus dem Wall Street Journal vom September angezeigt. Mit einem Klick kann man den Artikel in Evernote übernehmen. Hinter der zweiten Angabe verbirgt sich ein Link zu einer Webseite einer anderen Quelle – ebenfalls genau passend zum Notizentext.

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Artikel-Übernahme

Wenn demnächst die Kontext-Funktion vollständig umgesetzt ist, so soll man unter den Desktop-Anwendungen und in der Web-Ansicht diese zusätzlichen Informationen während des Tippens bereits eingeblendet bekommen, während man noch an der Notiz schreibt. Das klappt bereits seit einiger Zeit mit den verwandten Notizen (die künftig im gleichen Kontext-Abschnitt auftauchen werden). Wenn gute deutschsprachige Quellen aufgenommen werden, könnte das eine interessante Funktion werden. Ob es sich allerdings für Evernote lohnt, z. B. in Lizenzen für unseren Markt zu investieren, wird man sehen. Nun, jedenfalls hat Evernote gerade heute weitere 20 Millionen von Nikkei erhalten, das Unternehmen, das neben dem japanischen Börsen-Index auch Unternehmensnachrichten veröffentlicht. Daher wird Kontext auch um diese Quelle erweitert.

 

 
Nov 102014
 
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Hol’ sie Dir!

Viele Evernote-Leser nutzen ja die ToDo-App “Wunderlist”. Seit einiger Zeit kann man damit Listen veröffentlichen. Ich habe jetzt mal eine spezielle Evernote-Liste erstellt, die ich von Zeit zu Zeit ergänzen werde. Zu jeder Evernote-Anregung verbergen sich Beispiele und Erläuterungen hinter dem kleinen Pfeil rechts, mit dem man die Texte aufklappen kann. Wenn man möchte, genügt ein Klick auf den roten Button – und schwupps ist die Liste in der eigenen Wunderlist-Anwendung gespeichert und kann dort ergänzt werden. Probiert es einfach mal aus und gebt mir ein Feedback, ob solche Listen für Euch interessant sind. Der Link zur öffentlichen Evernote-Liste.

 
Nov 092014
 
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Fortbildung

Es gibt in meinem Blog schon eine Reihe von Beispielen, wie man Evernote für die Unterrichtsvorbereitung in Schule und Hochschule nutzen kann. So empfiehlt beispielsweise die “Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung” Lehrern in Baden-Württemberg das Programm Evernote für Materialsammlungen [1]. Allerdings, so auch meine Erfahrung, zögern viele Kolleginnen und Kollegen im Schulbereich, Tools jenseits von Office, Browser und Mailprogrammen zu verwenden.

Daher hat sich Bob Blume [2] eine kleine Fortbildung für seine Kollegen zu diesem Thema einfallen lassen. Er ist Lehrer für Englisch, Deutsch, Geschichte und Ethik (Gymnasium/Realschule) und momentan im Nordschwarzwald tätig. Empfehlenswert ist auch sein Blog http://bobblume.de/. Er war so nett, einen kleinen Artikel zu dieser Forbildung zu verfassen – herzlichen Dank dafür!

Die eigene Nutzung
Zunächst einige Vorbemerkungen zum Gebrauch. Ich nutze Evernote nunmehr seit etwa eineinhalb Jahren. Dies tue ich auf zwei verschiedene Weisen. Zum einen stellt Evernote ein Organisations-Tool dar, mit dem ich durch die Schlagwortfunktion sehr schnell und zeitsparend  Ereignisse, Notizen und Erinnerungen wiederfinden kann. Zum anderen arbeite ich jedoch auch sehr häufig mit dem Präsentationsmodus, was bei den meisten Nutzern die ich kenne nicht der Fall ist.

Gerade beim Unterrichten ist der Präsentationsmodus besonders wertvoll, weil die Schüler so nicht nur zu jeder Zeit sehen, an welchem Punkt der Stunde man sich gerade befindet (und Struktur schafft Konzentration), sondern die Verlinkung von verschiedenen Notizen kann so auch effektiv genutzt werden, um Impulse zu setzen (dasselbe Prinzip könnte man sich bei einer Präsentation vorstellen, die man mit Evernote konzipiert).

Digitales Arbeiten
Die Fortbildung für Anfänger (es folgt eine weitere Fortbildung, bei der fortgeschrittene Funktionen wie Verlinkung, Codierung und Sammlungen von Notizen und Notizbüchern angesprochen werden) begann mit einer Übersicht über digitales Arbeiten. Dies ist für Evernote-Nutzer insofern relevant, als dass vieles, das beispielsweise per iPad genutzt wird, eine Verbindung mit Evernote eingehen kann. Wichtige Nachrichten können per CloudMagic direkt an Evernote weitergeleitet werden, der Clipper sichert Internet-Seiten (über iOS 8 geht dies nun sogar ohne ein weiteres Tool) und über den Evernote-Screenshot können alle anderen Visualisierungen auch direkt in die Cloud übertragen werden. Dies ist für das schulische Arbeiten ungemein praktisch, da lästige Folien und Papierwust so vermieden werden können.

Einfache Aufgaben und Darstellungen
Das Wichtigste bei der Verwendung von Evernote ist die eigentliche Nutzung. Mehr noch: Den eigentlichen Mehrwert der App kann man erst dann erfahren, wenn man ein paar Wochen damit arbeitet. Es zeigt sich, wie schnell man Dinge wiederfindet, wie alles organisiert ist und wie einfach es ist, Kollegen auf Notizen, die man bereit stellt, zugreifen können (das Ganze wird seit Kurzem mit dem Work-Chat bereichert, in dem man über die Projekte reden kann). Eine solche Nutzung kann natürlich nur in Ansätzen geschehen. Insofern bestand der praktische Teil darin, dass die Teilnehmer typisch Aktionen mit Evernote durchführen konnten. Ein eigens mitgebrachter Zettelwust aus „alten Zeiten“ diente als Sammlung, die man visualisieren, organisieren und verschlagworten konnte.

Rückmeldungen und Feedback
Inwiefern die erste Fortbildung, die ich mit und über Evernote gemacht habe, bei den Teilnehmern Früchte trägt, wird erst die Zukunft zeigen. Jedoch waren die ersten Rückmeldungen positiv. Vor allem die relativ einfache Nutzung und das selbsterklärende Interface wurden von den Teilnehmern als sehr angenehm empfunden. In der nun folgenden Fortbildung für Fortgeschrittene wird sich zeigen, was hängen geblieben ist und was noch vertieft werden muss.

 

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alles auf einen Blick

Autor: Bob Blume

[1] Natürlich unter der Voraussetzung, die für alle Cloud-Dienste im Schulbereich gilt, dass keine Schülerdaten auf solchen Servern gespeichert werden dürfen.

[2] Klingt zwar nach Künstlername, ist aber der echte Name.

 
Nov 082014
 
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Evernote-Import leicht gemacht

Über die Note Station von Synology habe ich ja bereits ausführlich berichtet (“Der kleine Evernote-Clone” und “DS Note mobile App“). Vor einigen Tagen ist ja nun die DSM 5.1 dem Beta-Stadium entschlüpft und als endgültiges Update ausgeliefert worden. Trotz der großen Ähnlichkeit mit Evernote kann zwar die Note Station nicht den vollen Funktionsumfang des großen Bruders bieten, dafür wartet sie aber mit einem entscheidenden Pluspunkt auf: sensible Daten können abgeschottet in der eigenen kleinen Server-Box im Wohnzimmer gespeichert werden – und sind über die App “DS Note” dennoch mobil zugänglich.

Wenn man nun also seines tägliches Dokumentenmanagement zwar weiterhin mit Evernote betreibt, aber einzelne Notizbücher lieber über die Note Station verwalten möchte, so gibt es eine ganz simple Lösung: Die Note Station kann eine Verbindung zum Evernote-Server herstellen, dort die Liste der Notizbücher auslesen – und nun muss man nur noch ankreuzen, welche Notizbücher man importieren möchte. Das war es schon.

Inhalte, Anhänge, Original-Datum usw. werden korrekt übernommen. Lediglich Content, den man mit der Verschlüsselungsfunktion von Evernote in einer Notiz codiert hat, wird nicht übertragen, was ja auch zu erwarten war (die Note Station bringt ja eine eigene Verschlüsselung mit).

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aus Evernote importierte Notizen