Sep 182014
 
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neue Widgets

Inzwischen werden viele iPhone- und iPad-Besitzer ihr Update auf iOS 8 durchgeführt haben, so dass wir uns nun im Detail ansehen können, welche Figur Evernote unter diesem Betriebssystem macht.

Mitteilungszentrale
Sofern dies eine App bereit stellt, kann man Einzelfunktionen in die Mitteilungszentrale integrieren. Bei Evernote handelt sich um die bekannten fünf Notiz-Buttons, so dass man nun nicht mehr erst die App starten muss. Diesen Screen kann man ja in jeder Anwendung von oben nach unten ziehen – sogar über den Sperr-Bildschirm. Damit klappt das Anlegen einer neuen Notiz nun deutlich schneller.

Neue Share-Möglichkeiten
Vor einigen Wochen hat Evernote ja bereits als WebClipper in den Android-Browsern seinen Einzug gehalten. In dieses Menü wurde es nun auch unter iOS aufgenommen. Während man allerdings unter Android einen “bereinigten” Text erhält, wird unter iOS die Webseite samt Formatierungen übernommen.

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ein mobiler “WebClipper”

Schlagwörter kann man zwar keine Vergeben, aber das Notizbuch lässt sich auswählen. Diese Übergabe-Funktion wird auch in vielen anderen Apps eingeblendet, z. B. in der Fotogalerie oder in Wetter-Apps. Allerdings erhält man nicht immer verwertbaren Content, das kann von App zu App sehr unterschiedlich sein. Momentan ist ja auch erst ein kleiner Teil der Apps speziell für die Funktionen von iOS aktualisiert worden.

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Übernahme aus verschiedenen Apps

Übrigens lässt sich unter iOS einfach durch Drag ‘n Drop die Reihenfolge der verknüpften Apps selbst einstellen. Sehr praktisch – bisher kamen bei mir z. B. immer 12 PDF-Apps in der Auswahlliste, bevor Evernote erschien.

Gelegentlich stellen Apps von Drittanbietern auch Funktionen für die Basis-Apps zur Verfügung. Zum Beispiel die sehr gute OCR-App “Prizmo”. Prinzipiell kann man auf diese Weise ein vorhandenes Foto in einer Evernote-Notiz, z. B. die Aufnahme einer Buchseite, “direkt” bearbeiten. Ganz so direkt funktioniert die Sache momentan in der Praxis doch noch nicht: es wird die externe App gesondert aufgerufen, was nun keine ganz so große Zeitersparnis ist. Aber vielleicht gibt es da demnächst noch Verbesserungen.

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weitere Bearbeitungsfunktionen

Verwandte Notizen
Premium-Anwender kennen es schon länger von der Mac- und Windows-Version: Wenn man eine neue Notiz anlegt, werden unter dieser Notiz drei andere aus dem eigenen Bestand angezeigt, die inhaltlich zu ähnlichen Themen erstellt wurden. Diese Vorschau-Schnipsel erscheinen nun auch in der App (wenn das stört: in den Einstellungen lässt es sich deaktivieren. Statt zur PIN-Sperre können Premium-User nun übrigens die Evernote-App mit ihrem Fingerabdruck entsperren, sofern man über ein iPhone 5S oder iPhone 6 verfügt.

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verwandte Notizen

Schön wäre nun noch, wenn auch die neue “Handsoff”-Funktionalität in Evernote aufgenommen würde. Bei Pocket funktioniert das bereits ganz gut: Man liest beispielsweise im Zug einen längeren Artikel in der iPhone-Pocket-App, zückt zu Hause sein iPad – und ist sofort an der letzten Stelle, so dass man nahtlos weiter arbeiten kann.

 
Sep 172014
 
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iOS-8-Erleichterungen

Zwar ist gerade ein Evernote-Update erschienen, aber etliche der Neuerungen funktionieren erst nach der Installation von iOS8, daher im Moment nur Stichpunkte, ausführlicher Bericht folgt:

  • Clipper: Webseiten, Fotos und Dokumente aus Anwendungen können direkt über den Share-Button in ein ausgewähltes Notizbuch verschoben werden. Vor allem: unter iOS 8 lässt sich die Reihenfolge der Anwendungen im Share-Menü verändern – man kann also Evernote ganz vorne aufnehmen.

  • Benachrichtigungen: Im neuen iOS8-Benachrichtigungscenter kann man ja Widgets ablegen. Die Leiste mit Evernote-Buttons, die sich innerhalb des Startbildschirms der App befindet, kann man dort auch aufnehmen. Sprich: Kurzer Wisch von oben nach unten und aus jeder Anwendung heraus kann man eine neue Notiz erstellen.

  • Premium: Sperren der Evernote-App mittels Fingerabdruck. Und “verwandte Notizen” werden jetzt – wie bereits in der Desktop-Variante – ebenfalls angezeigt.

Weitere Einzelheiten im (engl.) Evernote-Blog.

 
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Sep 152014
 
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übersichtlich

Ob nun Spotify oder iTunes – all diese Musikprogramme legen Playlisten an. Ist die Verwaltung von Musik mit Evernote da eigentlich noch sinnvoll? Der Fotograf Dietmar Bachmann von bildwerkstatt.ch hat da seinen eigenen Weg gefunden. Ein tolles Fallbeispiel, das er mir als Gastbeitrag zur Verfügung stellt:

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digital/analog

Ausgangspunkt sind 4 Notizbücher, die meine Frau und ich für die Katalogisierung von besonderen Platten oder Musikstücken nutzen.

Musikkäufe analog
Hier katalogisieren wir mit einem Foto vom LP-Cover besondere «Schmankerl» oder einfach diejenigen Vinyl LP’s, die uns besonders wichtig sind. Sieht man sich das NB an, entsteht fast der Eindruck, man scrolle sich durch eine iTunes Liste, da EN das Cover ganz automatisch immer gleich groß rechts zu jedem Eintrag anzeigt (siehe Abbildung rechts oben).

Nebst dem Foto des LP-Covers sind innerhalb der einzelnen Notiz typischerweise folgende Infos enthalten:

  • Interpret
  • Titel der LP
  • Jahrgang der Platte
  • Label
  • manchmal auch die Namen aller Titel
  • technische Besonderheiten wie z.B. Art des Vinyl, Mastering u.ä.
  • wann und wo gekauft zu welchem Preis
  • weitere Infos zur Platte, wie z.B. weitere Künstler (v.a. bei Jazz-Scheiben), Dirigent bei Klassik usw.

Erhält man heute übers Internet Zusatzinformationen zu Künstlern oder der Platte selbst, oder Rezessionen, kopieren wir solche Infos ebenfalls in diese Notiz. So haben wir alle Infos zu einem Album und Künstler schön beisammen.

Musikkäufe digital

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mit Zahlungsdaten

Hier verfahren wir eigentlich ähnlich wie für die analogen LPs, mit dem Unterschied, dass hier z.B. Infos zur Musikdatei hinterlegt werden, wie z.B. Bit- oder Sampling-Rate, z.B. «24bit / 96 kHz».

Man könnte nun sagen, dass es für digitale Medien kein zusätzliches Verzeichnis braucht, da diese ja in iTunes sichtbar sind. Wir tragen hier deshalb nur Musikkäufe ein, die über dem CD-Standard von 16bit / 44.1 kHz liegen, also die klanglich hochwertigeren Produktionen. Diese wären in iTunes nur als Liste ohne Cover zu selektieren.

Fazit: Wenn wir also Lust auf hochauflösende Musik haben, scrollen wir dieses Notizbuch durch und entscheiden uns dann, was gespielt wird. Zudem hinterlegen wir auch hier die gleichen Zusatzinfos wie für Vinyl-LPs, die in iTunes nicht speicherbar wären, wie z.B. auch Hintergrundinfos zu Künstlern oder Alben.

Musiktipps
In dieses NB kommen Infos, Links und/oder Covers, die man irgendwo aufschnappt und sich zum späteren Probehören merken will. Die iOS Apps von EN machen einem das ja sehr einfach. Der große Vorteil von Streamingdiensten sehen wir darin, dass wir Alben so zu Hause probehören können, und erst dann entscheiden, ob ein Album digital oder analog gekauft werden soll. Falls ein Album gekauft wird, hat man schon mal die Basisinfos beisammen und kann die Notiz nur noch ergänzen und ins NB «Musikkäufe Digital» bzw. «Musikkäufe Analog» verschieben. Hat sich als sehr praktisch erwiesen.

Verworfene Musiktipps
Hier hinein kommen Notizen aus dem Notizbuch «Musiktipps», nachdem wir entschieden haben, ein Album nicht zu kaufen. Meistens tragen wir auch eine kurze Begründung ein. Der grosse Vorteil: Sind wir irgendwo unterwegs und sehen ein mögliches Album oder bekommen eines empfohlen, schauen wir mit einer globalen EN-Suche mal nach, was wir schon darüber wissen. Eventuell erscheint ein Album dann hier und man erinnert sich dann, dass man das eben nicht so gut fand und deshalb verworfen hatte.

Übergeordnete Vorteile dieses Systems
Manchmal möchten wir wissen, was wir bereits über Künstler XY wissen. Oder wir möchten nachschauen, welche Scheiben wir z.B. vom Label ECM schon haben. Mit Evernote ist das in Sekundenbruchteilen geklärt, dank der starken Suchfunktion. Natürlich betreiben wir diesen Aufwand auch deshalb, weil Musik für uns sehr wichtig ist. Wir spielen auch selbst Musikinstrumente.

Zwar haben wir noch ca. 350 weitere Vinyl-Scheiben, v.a. Maxi-Singles von früher, und etwa 650 weitere digitale Alben in iTunes, vieles auch gerippte CDs. Diese ebenfalls in EN so zu katalogisieren, wäre möglich. Der Aufwand dafür ist es uns aber nicht wert, da wir nur – wie schon erwähnt – den Überblick über für uns «wichtige» Vinyl-Scheiben sowie nur über sämtliche hochauflösende Digital-Musik behalten möchten.

Dietmar Bachmann, bildwerkstatt.ch

 
Sep 102014
 

Wenn sich meine Gedanken um neue Projekte drehen, tauchen zahlreiche Gedanken auf, während ich unterwegs bin. Meist möchte ich dann nur rasch ein paar Sätze fest halten und fertig. Das funktioniert natürlich mit der mobilen Evernote-App prinzipiell recht gut, kostet aber oft doch ein paar zusätzliche Finger-Tipps. Zum Beispiel ist von einer vorhergehenden Aktion noch ein bestimmtes Notizbuch aufgeschlagen, so dass ich zunächst den Startbildschirm aktivieren muss usw. Unter Android geht das einen Tick schneller, da man dort Einzelnotizen direkt auf dem Homescreen ablegen kann. Noch schneller geht es aber mit der iOS-App Drafts: App starten, sofort tippen, an Evernote schicken, schließen. Drafts arbeitet auch mit Dropbox, Google Drive usw. zusammen. Damit Ihr einen Eindruck erhaltet, habe ich mal ein Beispiel aus meinem Buch (Kapitel “Evernote für Autoren”) in einem Video umgesetzt.

PS: Die Idee mit der Wasserpistole stammt dem Wallace-Klassiker “Der unheimliche Mönch”.

 
Sep 082014
 
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zu Evernote senden

Grundsätzlich kann Evernote ja alle Dateiformate in einer Notiz aufnehmen, wobei die PDF-Variante einige Vorteile hat (Vorschaubild wird angezeigt, erweiterter Such-Index usw.). Da praktisch jede Windows-Anwendung auch drucken kann, vom einfachen Dateilister-Tool bis zum komplexen Bildbearbeitungsprogramm, ist daher für viele Anwender der übliche Weg, eine PDF-Datei zu erzeugen und diese dann in Evernote zu archivieren.

Das klappt auch ganz gut und man kann sich das “Rumgesuche” in der Verzeichnisstruktur etwas erleichtern, indem man sich einen festen Import-Ordner anlegt. Alle Dateien, die dort landen, werden von Evernote automatisch “aufgesaugt”. Aber ein bisschen Gehangel ist es – je nach verwendeter PDF-Software – dann doch, oft lässt sich im PDF-Druckertreiber auch nicht ein Standardpfad vorgeben. Ein kleines und kostenloses Tool schafft hier Abhilfe: doPDF 8.

Dieses Tool stellt dem Windows-System einen (weiteren) PDF-Drucker zur Verfügung, der in allen Programmen in der Drucker-Auswahl-Liste erscheint. Die Besonderheit: Hier kann man einen speziellen Standard-Speicherpfad vorgeben, während die restlichen Speichervorgänge unberührt bleiben. Wenn Sie es beispielsweise gewohnt sind, Ihre Word-Dokumente unter “D:\Projekte\Dokumente” zu speichern, so wird dieser Pfad nicht “verstellt”, obwohl die PDF-Ausgabe für Evernote unter “C:\Evernote-Container” erfolgt.

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Pfad bleibt eingestellt

Fast alle störenden Dialog-Fenster lassen sich unterdrücken (lediglich das abgebildete Optionsfenster erscheint), weder wird die ausgegebene Datei extra im PDF-Reader aufgerufen noch muss sie vorher gesondert gespeichert werden. Für die Microsoft-Office-Programme kann man noch wählen, ob doPDF dort einen eigenen Button anlegen soll. In diesem Beispiel habe ich den Button auf die Schnellstart-Leiste gezogen, so dass ich ihn jederzeit anklicken kann. Konkret bedeutet das hier: 1 Klick auf den Button oben in Word, 1 Klick auf den OK-Button – fertig. Innerhalb von 2 Sekunden hat Evernote mit der Datei eine neue Notiz im Hintergrund angelegt und – je nach Einstellungen – den Speicherpfad bereinigt, so dass man keine überflüssigen Dateien auf seiner Festplatte sammelt.

 

 
Sep 072014
 
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interessante Kleinigkeiten

Nachdem vor einigen Tagen die Evernote-Variante für Android-Smartphones ein größeres Update erhalten hat, lohnt sich noch mal ein kleiner Blick hinter die Funktionen. Die “Basics” sind ja unverändert – Notizen und Dokumente in Notizbücher einordnen, mit Schlagwörtern versehen usw., aber oft übersieht man ja  Kleinigkeiten, die den Alltag ein wenig erleichtern.

1. Schlagwörter in der Notizenvorschau
Die Standardansicht in der Notizenliste zeigt ja Titel, Datum und ein kleines Vorschaubild. Gelegentlich ist es hilfreich, wenn man umschaltet auf eine kompaktere Listendarstellung, die zudem noch die Schlagwörter der jeweiligen Notiz aufführt. Das geht recht schnell: man wechselt das Sortierkriterium, in diesem Fall von “Erstellt” beispielsweise in “Notizbuch”. Diese Ansicht bleibt auch bei Filterungen erhalten, etwa bei der Anzeige von Suchergebnissen.

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Listendarstellung ändern

 

Filter mit mehreren Schlagwörtern
Sofern man über die Schlagwortliste sucht, verhält sich die Android-App so, wie man es von der Desktop-Version her kennt: Nach dem Tipp auf ein Schlagwort könnte man mit “Notizen anzeigen” (rechts oben) die entsprechenden Notizen einblenden. Aber es wird ja gleichzeitig eine “verkürzte” Liste jener Schlagwörter angezeigt, die zusammen mit dem ersten Stichwort an Notizen vergeben wurden. Die App lässt eine “Doppelmarkierung” zu: Mit einem weiteren Tipp werden nur noch jene Notizen angezeigt, die beide Schlagwörter aufweisen. Hilfreich, wenn man besonders umfangreiche Suchergebnisse erhält.

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Filter erweitern

Autoformen bei Skizzen nutzen
Für kleine Skizzen ist der Freihand-Modus im Notiz-Editor ganz gut geeignet – und er kann sogar etwas mehr, als man auf den ersten Blick denkt: Wenn man Linien, Rechtecke oder Kreise zieht, wird ein kleines Symbol angezeigt. Auf Wunsch wandelt Evernote die zittrigen Linien, die während einer Bahnfahrt entstehen, in die entsprechenden geometrischen Figuren um.

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geometrische Figuren

Menübutton für die Seitenleiste
Die Übersicht der Favoriten, Notizbücher usw. zieht man ja durch den Wisch vom linken Rand ins Blickfeld. Aber wenn schon das neue und große Plus-Symbol für neue Notizen so “tipp-bereit” in der Nähe des Daumens liegt, warum nicht auch die Android-Menütaste darunter für die Seitenleiste nutzen? Gerade bei großen Smartphone-Bildschirmen geht das rascher. In den Evernote-Einstellungen findet sich der Punkt “Schaltfläche Menü aktivieren”.

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Seitenleiste leichter einblenden

1,6 km und andere Kriterien

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nicht weit weg

Um eine Suche zu verfeinern, lassen sich eine Reihe von weiteren Kriterien einschalten. So gibt es beispielsweise den Punkt: Notizen finden, die in der Nähe der aktuellen Position erstellt wurden. Der kommt ganz lustig daher, da Evernote bei der aktuellen Version nicht das metrische System verwendet. Okay, ein bisschen Kopfrechnen hält ja fit … :-) Interessanter sind die Punkte, die sich hinter “Quellen; Arten” verbergen, da jetzt ein Häkchen genügt, um Suchergebnisse z. B. auf Notizen einzuschränken, die Webseiten enthalten oder an Evernote via Mail übergeben wurden. Es können auch mehrere Häkchen gleichzeitig gesetzt werden.

Webseiten kennzeichnen
Über den neuen Android-WebClipper hatte ich ja schon berichtet. Dieser bereinigt Webseiten und archiviert sie in einer gut lesbaren Form in Evernote, ähnlich wie Clearly oder Pocket. Gelegentlich, etwa bei Design-Fragen, möchte man jedoch das Original-Layout in Evernote aufheben. In diesem Fall nimmt man zwar auch den Share-/Teilen-Menüpunkt seines Browser, wählt aber diesmal nicht “Evernote” sondern “Skitch” aus. Innerhalb von Skitch kann man, falls gewünscht, die Auswahl auf Teilbereiche der Webseite beschränken. Ebenso einfach klappt die Übergabe, wenn man im Browser eine PDF-Datei geöffnet hat – ebenfalls zu Skitch senden.

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Web-Fundstücke

Fazit
Evernote-Android macht einen insgesamt runden Eindruck. Vor allem können nun sehr viele Möglichkeiten mobil eingesetzt werden, die ein professionelles Dokumentenmanagement interessant machen. Für mich persönlich ist zwar nach wie vor die Desktop-Anwendung von Evernote mit ihren umfangreichen Möglichkeiten die eigentliche “Kommandozentrale” für die Pflege von Projekten und Archiven, aber nun profitiert man deutlich mehr unterwegs von seinem persönlichen Datenbestand.

 

 
Sep 062014
 
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Sammlungen verwalten

Horst, der den Slotcar-Blog “Hastenichgesehen” betreibt und seit Jahren diesen Blog durch tolle Evernote-Ideen unterstützt, hat inzwischen seine gesamte Modellauto-Sammlung (fast 1.000 Exemplare) in Evernote katalogisiert.

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hilfreiche Tags

Via Notizbuch-Stapel (“Modell Ferrari”) und Schlagwörter (“Verkaufsobjekt”) sind bestimmte Modelle sehr schnell gefunden. Zugleich wurde in allen Notizen eine einheitliche Struktur angelegt, z. B. Hersteller, Modell, Baujahr, Zustand, Kaufpreis usw.

Zusammen mit einigen Parametern kann die Suche auf einfache Weise verfeinert werden: Ist jemand etwa am Tausch oder Kauf eines Porsche, Modell 908, interessiert, so wählt man per Klick das Schlagwort “Verkaufsobjekt” aus und gibt in das Suchfeld noch “Porsche 908″ ein (oder schreibt “tag:verkaufsobjekt porsche 908″. Da man mit “any:” auch Oder-Verknüpfungen im Suchfeld erzeugen kann, findet man verschiedene Modelle einer Reihe usw.

Wer seine Sammlung an unterschiedlichen Orten aufbewahrt (Keller, Regal-Nr.), setzt dafür noch ein Feld und weiß dann rasch, in welcher Schachtel er zu suchen hat. Handelt es sich um “Außenobjekte” (Pflanzen in der Region), so kann man sehr einfach die GPS-Funktion der mobilen Evernote-App nutzen und hat automatisch noch eine Ortsbestimmung in seiner Sammlung.

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einfache Textfelder genügen

 

 
Sep 052014
 
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7,95 sind okay

//Edit: Leser haben darauf hingewiesen, dass das wohl nur in England funktioniert … obwohl hier in Deutschland darauf hingewiesen wird …

Die Telekom schenkt ihren Festnetz-, Mobil-, Congstar-Kunden ja schon länger 1 Jahr Evernote-Premium (dass es genügt, wenn z. B. der Schwiegervater einen entsprechenden Anschluss hat, habe ich ja früher schon mal beschrieben). Durch Zufall habe ich gerade gesehen, dass man ein solches Geschenk auch über diverse O2-Verträge erhalten kann: Ein Bekannter hat in seinem Smartphone eine Billig-Prepaid von Tchibo (7,95 € monatl., 300 MB Internet, keine Vertragsbindung) stecken – beim Start von Evernote erschien plötzlich die Weiterleitung zur (englischen) O2-Seite mit dem Evernote-Premium-Geschenk. Tchibo wird halt das Netz von O2 benutzen – ob das immer klappt, weiß ich nicht. Falls ja, lohnt ja schon fast der Kauf der Karte, selbst wenn man nicht damit telefonieren möchte …
(Die Aktion scheint bis zum 24. 10. 2014 zu laufen – Infos hier.)

 

 
Sep 042014
 
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saubere Arbeit

Zusammen mit der gerade erschienen Android-Version 6 hat Evernote eine kleine aber sehr wichtige Umstellung vorgenommen: Webseiten können nun über die Share-Funktion der Browser direkt an Evernote übergeben werden. Diese landen dann im Archiv ähnlich wie mit Desktop-Clearly: in einer “bereinigten” Form, also z. B. ohne überflüssige Menüs. Bisher behalf man sich hier oft mit Pocket, was aber einen zweiten Schritt erforderte.

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Einstellungen

Beim Start der Share-Funktion erscheint auf der Webseite der grüne Evernote-Button mit einem kleinen Menü. Hier kann man Notizbuch und Tags auswählen. Sehr bequem! Unter iOS erzielt man zwar eine ähnliche Archivierung via Safari-Reader-Funktion oder über das Mail-Verschicken, aber so ist es natürlich deutlich eleganter. Nun, in ein paar Tagen erscheint iOS 8 und Gerüchte sagen, dass dann Evernote mit einigen Überraschungen aufwarten wird … ;-)

 
Sep 042014
 

Evernote hat der Android-Version ein größeres Update verpasst, in manchen Bereichen lehnt sie sich jetzt etwas stärker an die iOS-Version an. Deutlichster Unterschied: Der große “Jump-Button”, der etwas verspielt die Notiz-Möglichkeiten einblendet. Es gibt auch funktional etliche Neuerungen, was z. B. das Teilen von Notiz-Büchern betrifft, Verschiebeaktionen, Setzen von internen Links, um Notizen miteinander zu verbinden usw. Dies hier ist der offizielle Artikel im Evernote-Blog und hier gibt es ein Video dazu. Da ich selbst Evernote eher unter iOS anwende: hat vielleicht ein “Intensiv-Android-Nutzer” mal Lust, einen Gastbeitrag für diesen Blog über die Neuerungen zu schreiben? Oder teilt Eure Erfahrungen einfach in den Kommentaren mit.