Aug 172014
 
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Unterrichtsprojekte rasch erstellt

Es gibt für jedes Smartphone Apps, mit denen man auf einfache Weise Stop-Motion- oder Zeitraffer-Videos erzeugen kann. Ideale Sache für den Unterricht in naturwissenschaftlichen Fächern, da man auf diese Weise Schülern langwierige Prozesse verdeutlichen kann: Das Wachstum von Pflanzen, Gärungsprozesse, Schimmelbildungen, chemische Reaktionen, Brutvorgänge im Tierreich usw. usw. Diese Apps sind auch recht pfiffig gemacht: Man kann z. B. die Zeitabstände zwischen den Einzelaufnahmen einstellen und automatisch auslösen lassen. Oder man bekommt die vorherige Aufnahme transparent angezeigt und kann das Smartphone im gleichen Winkel aufsetzen. Auf diese Weise entstehen einfache Kurzfilme, die aber meist nur ein paar Sekunden dauern.

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“Kreide”-Umriss

Für Unterrichtszwecke kann es aber sinnvoller sein, wenn sich Schüler einzelne Stadien des Prozesses in Ruhe anschauen können, man also gewissermaßen “Standbilder” des Videos kommentieren kann. Wie dies sehr unkompliziert mit Evernote machbar ist, verdeutliche ich mal am Beispiel einer Knetmasse. Einige Leser werden sich noch an “Silly Putty” erinnern, eine Silikon-Hüpf-Knete die es heute unter der Bezeichnung “intelligente Knete” im Handel gibt. Diese Masse nimmt sehr rasch verschiedene Zustandsformen an, z. B. wandelt sie sich von einem festen Block in etwa einer Stunde zu einer gallertartigen Masse. Diese “Metamorphose” habe ich mit der kostenlosen iPhone-App TimeShutter eingefangen. Der Vorteil bei dieser App: sie erzeugt beim ersten Bild eine Art “Kreide-Umriss”, so dass man nicht unbedingt ein Stativ benötigt. Für das zweite Bild justiert man diesen Umriss am Gegenstand, so dass man im gleichen Winkel fotografiert. Ebenfalls dabei: Eine Erinnerungsfunktion für das Auslösen, falls man z. B. über mehrere Tage jeweils nur 1 oder 2 Bilder zum gleichen Zeitpunkt aufnehmen möchte (oder ein Jahres-Selfie von sich basteln möchte, um zu zeigen, wie man altert … soll es ja geben).

Jedenfalls entsteht auf diese Weise eine Fotoserie, aus der man ein Video erzeugen könnte. Für unsere Zwecke werden die Bilder in einem Rutsch ins Fotoalbum des Smartphones exportiert und von dort in einzelne Evernote-Notizen aufgenommen [1].

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Prozesse sichtbar machen

Auf diese Weise können jeder Aufnahme Erläuterungen beigegeben werden: Texte, Skizzen, Messergebnisse usw. Natürlich kann man mit der Bild-Annotationsfunktion von Evernote auch direkt Besonderheiten hervorheben, die sonst übersehen würden. Da inzwischen sowohl die mobilen als auch die Desktop-Anwendungen von Evernote über einen Präsentationsmodus verfügen, kann man diese Notizen über den Beamer ohne Umweg an die Wand werfen (man erspart sich also die Erstellung einer PowerPoint-Datei).

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Zeitraffer-Blog

Wenn man noch einen Schritt weitergehen möchte, so kann man mit wenigen Klicks seine Zeitraffer-Aufnahmen in einen öffentlichen Blog verwandeln: Über den Dienst “postach.io” habe ich ja schon berichtet. Man vergibt also der Zeitraffer-Notiz in Evernote einfach nur ein Schlagwort wie z. B. “publizieren” – und schwupp ist ein neuer Blog-Beitrag etwa unter der URL “schulprojekte.postach.io” entstanden, ohne dass man irgendwas tun muss. Man kann unter einer Reihe moderner Design-Vorlagen wählen, die auch auf Smartphones und Tablets sehr gut dargestellt werden.

Ein Anwendungsfall wäre beispielsweise, dass man ein Haustier hat und in diesem Schulprojekte-Blog täglich ein Bild davon postet (z. B. die Schildkröte im Winterschlaf). Wenn man dann in die Klasse kommt, wissen die Schüler schon, dass Klein-Schildi morgens ihren Kopf aus dem Panzer gestreckt hat …

[1] Bei längerfristigen Projekten kann man auch diesen Import automatisieren: Fotos in gesondertes iOS-Album speichern, den iCloud-Ordner dieses Albumgs von Evernote auf dem Desktop überwachen lassen und mit einem ausgewählten Notizbuch verbinden.

 
Aug 112014
 

avatar“Herr Mess”, seines Zeichens Lateinlehrer, betreibt einen sehr empfehlenswerten Blog. In diesem berichtet er unter anderem über seinen Schulalltag und die Tools, die er zur Organisation privater und beruflicher Angelegenheiten verwendet. Er setzt sehr dafür sehr systematisch Evernote ein. Wir stehen schon länger in Kontakt, und so freue ich mich sehr, dass Herr Mess bereit war, einen längeren Gastartikel für diesen Blog zu verfassen.

Ach ja… Sommerzeit bedeutet Urlaubszeit. Und damit verbunden all die schönen Vorfreuden, bis es auch tatsächlich soweit ist. Der Gedanke an Sandstrand, Meereswogen, Zikaden und duftende Pinienbäume, an leckeres Essen, nette Leute und die alles umgebende Gelassenheit, die in der Urlaubsresidenz von einem Besitz ergreift. Es sei denn, es kam schon vor Reiseantritt zu Minikatastrophen, vor denen keine Reise gefeit ist: Wo sind die Flugtickets? Wo die Bestätigung der Autovermietung? Wo die Vouchers für die Unterkunft? Ist die Sonnenbrille eingepackt? Strom zuhause abgestellt? An die Kreditkarte gedacht? Und die olle Auslandsreiseversicherung? Die Liste an Urlaubsdisastern kann riesig sein. Oder auch ganz klein. Vorausgesetzt, man hat ein paar Wochen vorher entsprechend vorgesorgt. Zum Beispiel mit Evernote.

Mit Evernote vor der Reise

Dreh- und Angelpunkt der digitalen Reisevorsorge ist ein separates Notizbuch in Evernote, das mit einem möglichst aussagekräftigen Namen ab jetzt steter Begleiter im Urlaub sein möge. Dieses wird, während die Vorbereitungen laufen, mit verschiedenen Notizen gefüllt, die thematisch Zusammengehöriges in sich vereinen. Zum Beispiel:

Vorschlag für eine Checkliste

Vorschlag für eine Checkliste

  • Notiz “Checkliste”: eine Notiz, die vor jeder Reise als Checkliste herhält und sämtliche Dinge in Listenform enthält, die man in der Eile beim Kofferpacken vergessen könnte: Sonnenbrille, Fotoapparat, Ladegerät, Visa-Karte, Sonnenschutz, die Lektüre, die man seit Monaten auf dem Nachtisch stehen hat und endlich lesen will. Die Aufstellung dieser ganzen Details ist zu Beginn gewiss etwas mühsam. Aber die Arbeit lohnt, da man die Liste problemlos für jede folgende Reise wiederverwenden kann. Eine Sonnenbrille braucht man ja schließlich bei jedem Urlaub. Oder eine Visa-Karte. Oder eine Lektüre, die man seit Monaten auf dem Nachtisch stehen hat und endlich lesen will.
  • Notiz “Organisation”: Hier finden sich Scans und Unterlagen aller Dokumente, die man normalerweise als Papierkopie im Koffer dabei hätte: Also Personalausweis oder Reisepass, Reiseversicherung, Flugtickets, Führungsgenehmigungen, Flugzeiten und Zugverbindungen etc. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann diese Unterlagen natürlich nach wie vor auch im Koffer in Kopie haben. Doppelt gemoppelt hält bekanntlich besser.
  • Notiz “Reise”: Hier sind sämtliche Informationen versammelt, die etwas mit der Reise an sich zu tun haben, also Routen-Screenshots von Google Maps, Nummern und Kontaktadressen von Hotels, Öffnungszeiten von Sehenswürdigkeiten oder die Abbildung von den Zigaretten, die Freundin Waltraud unbedingt aus Griechenland haben möchte.
Ra-Ru-Rick, Zaubertrick! Per Knopfdruck alle Dokumente in der Tasche

Ra-Ru-Rick, Zaubertrick! Per Knopfdruck alle Dokumente in der Tasche

Sind auf diese Weise alle Vorbereitungen gemacht und per Evernote synchronisiert, kommt der Clou (zumindest in der Premium-Version): Da im Ausland eventuelle Roaming-Gebühren fällig werden, definiert man per Tastendruck auf dem Smartphone das Reiseverzeichnis als privat. Sämtliche Notizen innerhalb dieses Verzeichnisses werden dadurch auf den Speicher des Smartphones heruntergeladen und stehen selbst in den entlegensten Ecken der Welt immer zur Verfügung.

Mit Evernote auf Reisen

Auch auf Reisen kann Evernote mit ein paar cleveren Features aufwarten. So lassen sich beispielsweise Schnappschüsse von Sehenswürdigkeiten, Schiffsablegestellen, Restaurants oder interessanten Läden ins Reisenotizbuch hochladen und mit GPS-Koordinaten versehen. Diese sind in Evernote über ein blau gefärbte “Karte” direkt über dem jeweiligen Bild abrufbar. Der Vorteil daran: Sollte man diese Orte einmal wieder aufsuchen wollen, lassen sie sich in Windeseile ausfindig machen, denn Evernote setzt die Koordinaten exakt um und präsentiert sie auf Knopfdruck auf einer Google-Landkarte.

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Die GPS-Funktion lässt sich direkt in der Kamera-Funktion der Evernote-App aktivieren.

Voraussetzung hierzu ist allerdings, dass die GPS-Funktion in Evernote aktiviert ist. Ansonsten mutiert die Suche nach den heißgeliebten Orten schnell zu einer anstrengenden Schnitzeljagd.

Mit einem kleinen Kniff lassen sich die Koordinaten der einzelnen Sehenswürdigkeiten sogar zu einer individuellen Route verknüpfen. Dafür muss man lediglich eines der Bilder mit den GPS-Koordinaten anklicken und auf die Darstellung durch Google Maps warten. Mit einem Klick auf den dortigen Routenplaner lassen sich neue GPS-Ziele hinzufügen, die mit weiteren Koordinaten gefüttert werden können. Die erhält man, indem man die restlichen Bilder bei Evernote mit einem Rechtsklick traktiert und die dortigen Koordinaten in Google Maps als Zwischenstop einfügt:

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Mit Rechtsklick die Koordinaten (die Ziffernfolge hinter “q=”, hier blau markiert) unter “Karte” ausspähen und in Google Maps als Zwischenstop einfügen. Fertig ist die Route!

Noch komfortabler ließe sich das mit Apps erzielen, die während die abgelaufenen Routen per GPS selbständig aufnehmen und abspeichern. Programme wie Runtastic zum Beispiel. Solche Apps sind zwar eigentlich vorrangig für das Aufnehmen von Jogging-Strecken gedacht, aber auf Reisen tun sie auch brav ihren Dienst. Die abgelaufene Route wird hinterher ebenfalls auf einer Google-Maps-Karte gespeichert und kann in Evernote exportiert werden.

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Einen Nachteil hat diese eigentlich sehr elegante Lösung dann aber leider schon: Vor allem beim ausgiebigen Flanieren wird Runtastic versuchen, die Karte zu aktualisieren und dabei scheitern, da das mobile Herunterladen von Daten im Ausland in der Regel unterbrochen ist. Roaming sei (Un-)Dank!

Herr Mess

 
Aug 062014
 
dropbox-verbinden

Link eintragen

In früheren Beiträgen gab es ja bereits gelegentlich Hinweise, wie man Evernote und Dropbox gemeinsam verwenden kann. Ein Beispiel aus seinem beruflichen Alltag beschreibt hier Michael Lanzinger, der inzwischen den Lesern des Blogs als Gastautor gut bekannt ist.

Neben meiner Tätigkeit als Rechtsanwaltsanwärter unterrichte ich auch an der Universität  und am WiFi-Bildungsinstitut  zu den Themen Privatrecht und Internetrecht.

Natürlich nutze ich Evernote, um meine Lehre zu organisieren sowie abzuhalten, Themen zu sammeln und generell einen Überblick zu behalten. Die anfallenden Dokumente, etwa PDF oder die Klausuren im Word-Dokument-Format, lagere ich allerdings dann doch lieber in Dropbox, da ich hier mit der Ordner-Struktur für mich mehr Ordnung habe. So ist bei mir auch das Anliegen entstanden, den jeweiligen Ordner gleich mit der Notiz verlinkt zu haben.

Vom Modus operandi her wird immer vor Semesterbeginn je (mindestens) eine Notiz pro Lehrveranstaltung sowie ein Ordner in Dropbox angelegt. Um bei den Lehrveranstaltungs-Notizen den Überblick zu behalten lege ich jede LVA-Notiz nach Typ (also z. B. ‘Vorlesung Grundlagen Privatrecht’) in ein eigens dafür angelegtes Notizbuch ab. Die Notiz selbst bekommt dann noch einen Hinweis auf das Semester im Titel, z. B. ‘WS 14′ für das Wintersemester 2014/15. So liegen dann alle Notizen für die Vorlesung „Grundlagen Privatrecht“ nach Semestern geordnet in einem Notizbuch. Natürlich kann man auch pro Semester und LVA ein eigenes Notizbuch anlegen, bei mir ist das allerdings derzeit nicht notwendig gewesen.

In der Dropbox gibt es ebenfalls die Gliederung nach LVA-Typen, allerdings erhält dort jede LVA pro Semester ihren eigenen Unterordner. Das heißt es findet sich in Ordner ‘Vorlesung Grundlagen Privatrecht’ ein Unterordner ‘WS 14′, in welchem sich alle Dokumente befinden, die ich benötige.

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Jul 302014
 
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neue Möglichkeiten

In der aktuellen Evernote-Prerelease [1] tauchen nun erstmals Kommentierungsmöglichkeiten für PDF-Dateien auf. Unter Mac und bei den mobilen Apps gibt es das schon länger, unter Windows konnte man bisher aber nur Webseiten und Grafiken mit Pfeilen, Rahmen, Leuchtmarkierungen usw. versehen. Diese Tools kann man nun also auch innerhalb einer PDF-Datei anwenden.

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Zeiten-Tools

In dem vertrauten Bearbeitungsfenster taucht nun zusätzlich eine Seitenleiste mit allen PDF-Seiten des Dokuments auf. Auf jeder Seite kann man beliebig viele Anmerkungen unterbringen, die nach dem Speichern übernommen werden (vor dem Start der Bearbeitung kann man sich entscheiden, ob man nur eine Kopie des Originals oder das Original selbst bearbeiten möchte). Zu den verschiedenen Bearbeitungsmöglichkeiten habe ich früher schon eine Reihe von Blogposts verfasst, so dass ich mir eine Doppelung hier erspare.

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Zusammenfassung

Erwähnenswert ist aber die “Summary-Seite”. Evernote generiert automatische eine Vorschauseite, die kurze Schnipsel den bearbeiteten Stellen als zusätzliche Seite in das PDF-Dokument aufnimmt. Neben Vorschaubildern und Seitenzahlen enthält diese Seite auch Sprungmarken, mit  einem Klick landet man direkt auf der editierten Seite. Außerdem wird eine kleine Legende generiert, so dass man z. B. die Anzahl der Frage- oder Okay-Symbole sofort sieht. Ebenfalls finden sich dort die Namen der Bearbeiter. Ruft man die bereits bearbeitete Datei zu einem späteren Zeitpunkt nochmals auf und ergänzt oder löscht Kommentierungen, so passt sich diese Vorschauseite automatisch an. Man kann auch jederzeit gespeicherte Markierungen verändern (z. B. Markierungen verschieben).

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Filter setzen

Hilfreich ist noch eine kleine Einstellung im Tool-Fenster, wenn in der rechten Seitenleiste alle Einzelseiten eines Dokumentes angezeigt werden: rechts unten in der Ecke kann man von “Alle Seiten” auf “Nur mit Anmerkungen versehene Seiten” umschalten. Wenn man also bei einem 200-Seiten-Dokument 8 Seiten mit Anmerkungen versehen hat, so werden durch den Filter nur diese 8 Seiten angezeigt, die man damit sofort im Blick hat. Die Bearbeitung lässt sich in den mobilen Evernote-Apps fortsetzen – und umgekehrt in den mobilen Apps beginnen und auf dem Desktop fortsetzen.

 

 

[1] Evernote-Desktop für Windows, 5.6.1.424

 
Jul 252014
 
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alles vorhanden

Die Archivierung von PDF-Dateien ist sicher eines der Haupteinsatzgebiete von Evernote. Nicht immer lohnt es sich, die gesamte Datei aufzubewahren – in einer umfangreichen Broschüre interessieren vielleicht nur einzelne Seiten. Umgekehrt hat man früher vielleicht viele einzelne Scans erzeugt, die man nun zu einem einzigen PDF-Dokument vereinen möchte. Oder man will ein ganzes Bilder-Verzeichnis ins PDF-Format konvertieren usw. Zwar haben die “großen” Programme wie z. B. Adobe Acrobat die dafür nötigen Funktionen, sind aber auch entsprechend teuer. Eine Toolbox, die klein, sehr flott und dazu noch kostenlos ist, nennt sich sich “PDF Sharper”. Damit kann man unter anderem

  • Texte und Bilder aus PDF-Dokumenten extrahieren und z. B. Word zur Verfügung stellen
  • Seiten drehen oder zuschneiden
  • Foto-Verzeichnisse in ein PDF-Dokument umwandeln
  • einzelne Seiten in eine neue Datei überführen
  • unterschiedliche PDF-Dokumente zu einer einzigen Datei vereinen
  • Passwörter in einem Rutsch vergeben usw.
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einfache Bedienung

Zwar bieten die einzelnen Funktionen nicht viele Einstellungsmöglichkeiten, funktionieren dafür aber außerordentlich schnell. Selbst wenn Sie beispielsweise hundert Bilder zusammenführen, sollte das in einer Sekunde erledigt sein. Die Bedienung ist generell sehr einfach: man wählt einzelne Dateien oder Verzeichnisse aus und startet die gewünschte Funktion. Sofern man also noch kein größeres PDF-Bearbeitungsprogramm hat, lohnt sich auf jeden Fall ein Blick auf diese Tools.

Kleiner Hinweis: Bei der Standardinstalltion wird Skype mit-installiert – das können Sie vermeiden, indem Sie das Häkchen bei “custom” setzen.

 
Jul 252014
 
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beide Formate scannen

Wenn Sie verschiedene Papierformate mittels der Evernote-Dokumentenkamera in eine Notiz aufnehmen wollen, so müssen Sie sich nicht den Kopf über die Ausrichtung zerbrechen: Evernote erkennt die “Schriftrichtung” automatisch und dreht das Bild korrekt ohne Ihr Zutun. Das klappt auch bei gemischten Vorlagen innerhalb der gleichen Notiz.

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einfach scannen

Wenn Sie beispielsweise zunächst einen gängigen Geschäftsbrief aufnehmen und anschließend die beigefügte Tagesordnung, die vielleicht in zwei Spalten quer gedruckt wurde, so müssen Sie weder Papiervorlage noch Smartphone drehen. Fotografieren Sie einfach in der gleichen Haltung weiter – die zweite Seite dreht Evernote automatisch, so dass Sie in der endgültigen Notiz Die Scans korrekt ausgerichtet lesen können (ich habe das jetzt nur unter iOS getestet, denke aber, dass es so auch in den anderen mobilen Apps von Evernote klappt.

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innerhalb der Notiz

Falls Sie dennoch lieber Vorlage und Smartphone drehen möchten – auch kein Problem. Rahmen und Auslösebutton verändern zwar die Position nicht, aber auch in diesem Fall erscheint das Schriftstück in der Notiz korrekt.

 

 

 
Jul 222014
 
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unterschiedliche Links

Ab sofort ist es auf iPhone und iPad möglich, private Links zu erstellen. Die Option verbirgt sich im Freigabemenü (“Link freigeben”). Bisher konnte man nur öffentliche Links zu einer Notiz erstellen, um z. B. rasch den Inhalt via Twitter zu posten. Die privaten Links sind hingegen die bekannten internen Links, die nicht “über das Web” laufen, sondern z. B. für Inhaltsverzeichnisse oder Wiki-ähnliche Verknüpfungen innerhalb der eigenen Notizen genommen werden. Entsprechend beginnen diese Links nicht mit “http://” sondern mit “evernote://”.

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privater Link

Nach der Auswahl “Privater Link” kopiert Evernote automatisch die Zeichenfolge in die Zwischenablage. In der neuen Notiz nimmt man die übliche Einfügefunktion (im Editiermodus Stelle gedrückt halten). Wie von der Desktop-Version gewohnt wird “sichtbar” die Überschrift der verknüpften Notiz eingefügt, darunter verbirgt sich der längere interne Link. Die Navigation mit solchen internen Links ist naturgemäß blitzschnell – es muss ja nicht der Umweg über das Web gegangen werden.

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Datum und Uhrzeit dabei

Die zweite Neuerung betrifft den ToDo-Modus in der iOS-Anwendung. Wenn man bisher damit eine Aufgabenliste erstellte, musste man – sofern gewünscht – in einem Extra-Schritt Einzelheiten zu den Erinnerungen setzen. Ab sofort werden bei der Erstellung der Aufgabenpunkte Datums- und Uhrzeit-Felder angezeigt, man spart sich also einen Schritt. Nach wie vor kann man aber “in einem Rutsch” die Aufgabenpunkte rasch hintereinander eingeben.

 

 
Jul 212014
 
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alle Twitter-Beiträge

Mit dem neuen Web Clipper 6.2 (Chrome) ist es auch sehr einfach, ganze Konversationen, die man auf Twitter führt, einzufangen. Um gleichzeitig ein wenig Schleichwerbung für das Lehrer-Twitter-Chat-Projekt “EDchatDE” zu machen (am Dienstag, 22. 7.,  übrigens mit einem spannenden Thema [1]), dient mir als Beispiel dieser Twitter-Dialog. Eventuell interessiert mich nicht nur das Tafelbild-Foto, sondern auch, was davor und danach dazu gesagt wurde. Der Web Clipper legt nun einen Rahmen um den gesamten Dialog und speichert ihn mir samt Links 1:1 in Evernote. Im Titel übernimmt Evernote die Anfangszeile des Hauptbeitrags. Besonders praktisch: im URL-Feld der Notiz wird der Original-Link gespeichert, so dass ich jederzeit die Konversation auf der Webseite wieder aufrufen kann.

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Der Link zur Konversation

Um sich einen solchen Gesprächsverlauf “isoliert” auf einer Webseite anzeigen zu lassen, gibt es verschiedene Möglichkeiten: Hat man z. B. einen Einzelbeitrag durch eine Twitter-Suche entdeckt, so klickt man auf den Link “Öffnen”. In anderen Fällen ist ein solcher Link nicht zu sehen, dann führt ein Klick auf die Datumsangabe in der ersten Zeile des Tweets zum gewünschten Ergebnis. Oder der Tweet weist eine kleine Sprechblase auf – wenn man “Gespräch zeigen” anklickt, erhält man die gesamte Konversation.

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verschiedene Möglichkeiten

[1] SummerSpecial: “Digitales” in der Lehrerbildung – gibt es das? Einzelheiten hier.

 
Jul 182014
 
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automatischer Austausch

Demnächst erscheint ja von der beliebten ToDo-Anwendung Wunderlist Version 3, die den Kreis der Anwender nochmals erweitern wird. In verschiedenen Beiträgen habe ich ja schon gezeigt, wie man z. B. Listen an Evernote übergeben oder via TaskClone Listenpunkte gegenseitig austauschen kann. Heute mal ein weiterer Weg, der ganz ohne Dritt-Anbieter funktioniert: Das Teilen von Listen mit Evernote. Sprich: Sobald Sie in ausgewählten Listen auf Wunderlist einen neuen Punkt hinzufügen oder einen Punkt als erledigt markieren, entsteht in Ihrem Evernote-Account eine neue Notiz mit einer entsprechenden Benachrichtigung. Dabei müssen Sie keinen Sync “von Hand” anstoßen – die Benachrichtigung erfolgt automatisch.

Evernote als “Freund” einladen
Alles, was Sie dafür tun müssen: Genehmigen Sie Evernote einen eigenen Wunderlist-Account. Diesen richten Sie mit Ihrer privaten Evernote-Mail-Adresse ein (max-muster@m.evernote.com). Ab sofort sofort ist Evernote Evernote als “Freund” einladbar. Bei der mobilen Wunderlist-Version halten Sie z. B. die Liste kurz gedrückt, es erscheint “Freund einladen”. Jetzt geben Sie wieder die Evernote-Adresse ein – von da ab ist Evernote ein Team-Mitglied.

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Evernote “einladen”

Das können Sie natürlich auch mit Listen machen, die Sie bereits mit anderen geteilt haben. Dann kommt zu den 5 “echten” Wunderlist-Nutzern Evernote als Mitglied Nr. 6 hinzu – und Sie erfahren damit in Evernote, wenn irgendjemand aus dem Team etwas an der Liste ändert.

Benachrichtigungen in Evernote
Evernote legt bei jeder Änderung der Liste eine Notiz an, die als Titel den Namen der Liste und den betroffenen ToDo-Punkt erhält. Im Text der Notiz steht, wer eine Änderung vorgenommen hat, ob der Punkt neu hinzugekommen ist oder als erledigt markiert wurde.

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Informationen in der Notiz

Der einheitliche Aufbau macht es leicht, durch gespeicherte Suchen in Evernote den Überblick zu behalten, wenn Sie mehrere Listen auf diese Weise mit Evernote teilen. Die gespeicherte Suche “W-Bachelorarbeit” besteht dann etwa aus “list Bachelorarbeit Wunderlist”, während jene Liste, die Sie zusammen mit Ihrer Partnerin für die nächste USA-Reise teilen die Bezeichnung “W-USA” (mit “list USA Wunderlist”) erhält. Oder Sie verwenden die Tabellenansicht in der Desktop-Version von Evernote, um rasch eine Sortierung nach Titeln zu erzeugen.

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Tabellenansicht der ToDo-Benachrichtigungen

Die Verknüpfung lohnt sich sicher nicht für jede kleine Wunderlist-Liste. Aber bei komplexen Projekten, bei denen man Dokumente, Aufsatz-Entwürfe, Scans usw. ohnehin in Evernote aufhebt, kann es ganz sinnvoll sein, Wunderlist-Stichpunkte vor Augen zu haben, ohne daran denken zu müssen, beide Programme zu öffnen.

 
Jul 172014
 
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flotter speichern

In einem früheren Beitrag habe ich ja schon mal einige Zeilen über die Beta-Version des Web Clippers verloren – seit heute ist die endgültige 6.2-Version verfügbar (für den Chrome-Browser). Obwohl auf den ersten Blick das Aussehen nur “geschrumpft” ist, hat sich doch viel unter der Haube getan. Dabei geht es weniger darum, dass großartig neue Funktionen eingebaut worden wären – vielmehr hat man die Handhabung deutlich verbessert, viele Speichervorgänge kosten nun einen Klick weniger, an vielen Ecken wurde gefeilt. Schauen wir uns mal die Einzelheiten näher an.

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Tools einblenden

Zeichentools
Das kompaktere Grundgerüst soll ja weniger Platz auf dem Bildschirm einnehmen, so dass auch kleinere Monitore davon profitieren. Daher ist die Rubrik der Zeichentools zunächst ausgeblendet. die Tools tauchen erst auf, wenn man statt einer Artikelspeicherung einen Screenshot vornehmen möchte.
Umgekehrt verwandelt sich bei der Textspeicherung (“Artikel” bzw. “Artikel ohne Formatierung”) nun der Cursor sofort in den Leuchtmarker, wieder ein Klick gespart. Und gleich noch ein Griff weniger zur Maus: Die Speichertaste ist nun mit der Enter-Taste verknüpft.

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Cursor als Leuchtmarker

Verwandte Notizen mit “Weitergabeleiste”
Deutlich weniger Platz nimmt nun – nach erfolgter Speicherung – die Anzeige der “verwandten Notizen” ein. Statt drei Bildern wird hier nur ein Vorschaubild jener Notiz angezeigt, die der gerade abgespeicherten besonders inhaltlich ähnelt.

Sehr komfortabel ist auch die neue Freigabeleiste. Klickt man beispielsweise auf die Link-Weitergabe, so wird nicht nur die URL angezeigt – diese ist automatisch in die Zwischenablage kopiert worden. Das Mail-Icon blendet ein eigenes kleines “Versende mich”-Fenster ein usw. Daneben ist am gewohnten Ort die Terminfunktion zu finden – wenn man also das Ziel-Notizbuch mit anderen teilt, so kann man bereits an dieser Stelle eine Erinnerung setzen und muss dazu nicht erst Evernote aufrufen.

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Quadratisch, praktisch – gut!

Notizbücher, Schlagwörter und “After Clipping”
Auch die Auswahllisten für Notizbücher und Schlagwörter sind kürzer geworden: sobald man einen Anfangsbuchstaben eintippt, tauchen die betreffenden Begriffe auf (bei “T” also z. B. die Notizbücher “Tagebuch” und “Tagung”). Kurznotizen kann man weiterhin direkt seiner Archivierung mit auf den Weg geben. Weiterhin lohnt ein Blick in die Optionen: Unter anderem kann man dort jetzt auswählen, ob überhaupt der letzte Bestätigungsscreen eingeblendet werden soll. Wenn man viele Clips kurz hintereinander speichern möchte, kann man die Bestätigung auch ausschalten und sofort mit dem nächsten Clip fortfahren. Gefällt mir sehr gut. Und da die Firefox-Beta ähnlich aussieht, gehe ich jetzt mal davon aus, dass wir auch bei den Updates für die anderen Browser die meisten dieser Funktionen demnächst finden werden.