Dez 022012
 
evernote-dateilisten

alles lässt sich konfigurieren

Die Festplatten sind die Gerümpelkeller des digitalen Zeitalters. Im Laufe der Jahre werden alte Festplatten auf neue gespielt, Inhalte auf externe USB-Festplatten übertragen, CDs, DVDs, ehemalige USB-Sticks, Speicherkarten von Kameras … eine endlose Liste von Daten, die früher oder später dem Vergessen anheim fallen. Klar könnte man die einfach mal alle löschen. Aber man könnte auch einfach mal seinen Keller oder Dachboden entrümpeln. Macht man es? Nein, natürlich nicht. Man nimmt sich so was zum 1. Januar vor … Aber ich schweife ab.

Ich habe schon eine Reihe von Verfahren vorgestellt, mit denen sich durch Evernote der Überblick im Dateien-Dschungel bewahren lässt. Jetzt soll es mal um das Erzeugen von editierbaren Verzeichnislisten gehen. Natürlich, dazu gibt es Verwaltungssoftware – aber die indizieren meist alle möglichen Dateien wie z. B. “confXapi.trldumm” usw., von denen man eigentlich nichts wissen will. Interessant hingegen kann es sein, Listen bestimmter Ordnerinhalte zu erzeugen, die man in Evernote mit zusätzlichen Kommentaren versehen oder in ein Notizbuch “hängen” kann, in dem es um das betreffende Projekt geht. Eines der besten Tools für diesen Zweck ist der “Dateilisten-Schreiber” von Stefan Trost (kostenlos, kleine Spende erbeten – hat er auch verdient).

Zum einen kann man hier einfach per Häkchen einstellen, welche Informationen man überhaupt benötigt, also etwa Pfadangabe, Erstelldatum, Dateigröße usw. Zum anderen – und das ist zentral für unser Vorhaben – man kann diese Informationen in verschiedene Formate exportieren. Etwa als HTML-Tabelle – dann wird die Liste formatiert auf dem Evernote-Notizblatt angezeigt, als hätte man die Informationen selbst eingegeben. So kann man die Tabelle rasch ergänzen oder Markierungen vornehmen. Oder man speichert das Resultat im CSV-Format, das man ja in Excel importieren kann, und fügt diese Excel-Datei seiner Notiz an. Auch ein – hübscher – grafischer Output in verschiedenen Bildformaten lässt sich erzeugen. Das alles geht super-schnell, also auf jeden Fall einen Test wert.

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gruppieren und exportieren

Nov 292012
 
gemischte-notizbuecher

Kombination funktioniert jetzt

Die Business-Version von Evernote, die im Dezember erscheint, wirft ihre Schatten voraus: Die neue Beta der Windows-Version bringt die bisher getrennten Ansichten von persönlichen und “geteilten” Notizbüchern zusammen. Während bisher die Listen in getrennten Bereichen untergebracht waren, erscheinen nun geteilte Notizbücher unterhalb der persönlichen (Abbildung links). Aber vor allem: Man kann beide Arten nun auch “mischen”. Damit hat man in gleichen Stapel z. B. seine eigenen Notizen untergebracht (für andere unsichtbar) plus die Notizbücher von Kollegen, sofern diese Informationen geteilt haben. Damit wird auch das Verschieben via Drag and Drop erleichtert. -  Andere Neuerungen sollen kleine optische Erleichterungen bringen (wovon ich jetzt beim ersten Test nicht viel gemerkt habe).

Nov 282012
 

Eine der beliebtesten Evernote-Erweiterungen ist Clearly, weil sich damit Webseiten frei von Werbung und anderem Ballast ansehen lassen, ähnlich, wie man es von E-Books kennt.  Clearly gibt es für Firefox und Chrome – und die Chrome-Erweiterung hat gerade ein Update erhalten (allerdings nur für die Premium-Accounts): Webseiten kann man sich nun bequem, vorlesen lassen. Es werden recht viele Sprachen unterstützt, darunter auch Deutsch. Klingt ganz akzeptabel, braucht man zwar nicht unbedingt, aber für den Fall des Falles … Nun, ich habe den Ton mal in einem kurzen Video aufgezeichnet:

Nov 252012
 

aus Fitzek Tsokos “Abgeschnitten”

Der Schritt, E-Readern eine Beleuchtung mit auf den Weg zu geben, steigert den Nutzwert der leichten Teile schon enorm: Egal, ob Dämmerung oder neblige Wintertage, beim Pendeln mit Zug oder Bus, auf Sofas, wo man nun auf den “Stehlampen-Winkel” verzichten kann oder im heimeligen Eis-Hotel am Nordpol – die Schrift ist immer klar und gut zu erkennen. In einer Liga spielen da der Kindle Paperwhite von Amazon und der Bookeen HD Frontlight, der inzwischen bereits in den Filialen von Thalia erhältlich ist. Auch in Ulm, daher habe ich ihn mir geholt und mal ausprobiert, wie gut die Zusammenarbeit mit Evernote funktioniert.

Für den Kindle habe ich dazu ja schon früher mal was geschrieben, diesmal geht es mir um den Punkt der OCR-Tauglichkeit. Sprich: Durch die Beleuchtung müsste die Erkennungsrate ausgesprochen gut sein – und das ist sie auch. Bei meinen Tests lag sie praktisch bei 100 % – und zwar sowohl bei der “eingebauten” Schrifterkennung von Evernote als auch bei der Umsetzung in Text durch spezielle Apps. Aber der Reihe nach.

Die erste Möglichkeit, die schnell und einfach funktioniert: Evernote-App starten, Schnappschuss von der Seite machen, die einen interessiert. Fertig. Sofern man das mit dem iPhone macht, kann man die “Paper-Cam” in Evernote wählen, die schneidet automatisch den ganzen Rahmen des Readers weg und ergibt ein gut lesbares Bild. Die Suchfunktion von Evernote erkennt praktisch alle Wörter im Schnappschuss – damit findet man seine Exzerpte sofort. Wenn man sich noch ein Stückchen Arbeit ersparen will, blendet man den Titel des Buches in der Kopfzeile ein – damit hat man später auf einen Schlag alle Fotos aus einem E-Book per Suche zur Hand.

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ein klares Bild in Evernote mit der Paper-Cam

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OCR-Suche klappt tadellos

Die zweite Möglichkeit besteht darin, statt eines Bildes den Inhalt der Buchseite als “richtigen” Text zu Evernote zu schicken. Mit gedruckten Büchern lohnt sich dieser Aufwand nur selten, denn zu viele Faktoren verschlechtern das Ergebnis: Lichteinfall, Schriftart, gebogene Seiten usw. In der Regel werden einige Worte richtig erkannt, aber dazwischen findet sich Zeichensalat, so dass man auch gleich abtippen kann. Anders bei unseren beleuchteten E-Readern: Plötzlich funktioniert die OCR-App einwandfrei – und sogar in Sekundenbruchteilen. Na ja, das ist nun auch nicht so schwer: “glatte Seiten”, standardadisierte Fonts, perfekte Beleuchtung. Sofern die OCR-App nicht ohnehin über eine Evernote-Anbindung verfügt, übermittelt man einfach den Text an seine persönliche Evernote-Mail-Adresse. Ich habe die Tests mit der iOS-App “Perfect OCR” durchgeführt.

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rasche Texterkennung

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Text statt Grafik


Noch ein paar Worte zum Frontlight-E-Reader an sich: Gefällt mir gut, überrascht hat mich die gute E-Book-Store-Struktur – sogar die Gutenberg-Bücher liegen im ePub-Format vor und mit seiner Reflow-Technik bei PDF-Dokumenten muss er sich auch nicht verstecken. Paperwhite werde ich dann mal im Januar ausprobieren. Ein wirklich sehr empfehlenswerter Blog zu diesen Themen ist CME.AT.

Nov 202012
 
evernote-slideshow

Evernote im Beamer-Modus

Nein, Evernote muss jetzt nicht auch noch PowerPoint ersetzen. Dennoch kann es in bestimmten Fällen interessant sein, eine “Mini-Präsentation” mit Evernote via Beamer vorzunehmen. Denn meist hat man die benötigten Informationen ohnehin in Evernote parat: Screenshot einer Webseite, ein PDF-Dokument, Tonaufnahme, Stichpunkte, Fotos vom letzten Brainstorming usw. Wozu umständlich speichern oder auf Folien kopieren? Entweder, man zieht die entsprechenden Notizblätter in ein gesondertes Notizbuch oder – noch einfacher – man vergibt schnell ein Schlagwort wie z. B. “MeetingHeute” (das löscht man dann später wieder, die Notizen bleiben an ihrem ursprünglichen Ort). Für die “Beamer-Anpassung” geht man so vor, dass das einzelne Notizblatt eine möglichst große Fläche erhält, die Titel der Notizen ergeben automatisch ein Menü, das eingeblendet bleibt. Nach der Auswahl seiner Notizen nimmt man folgende Einstellungen vor:

  1. Die linke Ordner-/Schlagwortleiste ganz ausblenden (F10)
  2. Notiz-Informationen verbergen (F8), Favoritenleiste ausblenden (Shift+F10)
  3. Die Vorschauansicht (die ja mehrzeilig ist und ein Thumbnail anzeigt) auf die einzeilige Listenansicht umstellen. Wichtig: Wenn man auf das Listensymbol links neben dem Suchfeld klickt, gleichzeitig die Shift-Taste gedrückt halten. Dadurch wird statt der horizontalen die vertikale Ansicht gezeigt.

Mit den gleichen Tastenbefehlen kann man alles wieder einblenden (man findet die Einstellungsmöglichkeiten auch unter dem Menüpunkt “Darstellung”.
Während der Präsentation blättert man einfach mit den Pfeiltasten nach unten oder oben. Fertig. Wenn in der Diskussion eine interessante Anmerkung gemacht wird, kann man diese sogar direkt auf dem Notizblatt vermerken und hat sie bei der Auswertung zur Hand.

Nov 172012
 
sugarsync

Es geht auch ohne Umwege.

Leute, die mit den Möglichkeiten von Evernote noch nicht so vertraut sind, halten die Software oft für ein “Online-Festplatten-Tool” wie Dropbox, SkyDrive, Box.net usw. Wenn man kleinere Datenmengen hat, so erfüllt Evernote auch diesen Zweck und man benötigt kein gesondertes Programm. Die eigentlichen Stärken von Evernote liegen ja auf anderen Gebieten, so dass viele Anwender parallel die genannten Dienste einsetzen. Beide Varianten ergänzen sich auch hervorragend, so kann man z. B. von Evernote einen Dropbox-Ordner überwachen lassen, der immer die “Endproduktionen” eines Projekts aufnimmt. Die Stadien davor verbleiben hingegen bei Dropbox usw.

Am Beispiel vom SugarSync [1] möchte ich noch einen anderen Verwendungszweck beschreiben. Der übliche Vorgang, wenn ich beispielsweise an einem PDF-Dokument unterwegs arbeiten möchte, ist ja, die Datei einfach in eine Evernote-Notiz auf dem Desktop zu ziehen, dann habe alle Informationen in den mobilen Apps zur Hand und kann mir im Zug z. B. weitere Anmerkungen zur Datei notieren, beim Messe-Rundgang Fotos zur Datei speichern usw. Aber manchmal wird man von der Kreativität erst unterwegs übermannt und das Dokument ist nicht in Evernote aufgenommen. Sofern man es aber, z. B. im Rahmen eines Backups, auf seiner Online-Festplatte hat, kann man es meist ohne jegliche Umwege in Evernote aufnehmen: Einfach in der App seines Online-Dienstes markieren und “Öffnen mit …” klicken, anschließend Evernote auswählen. Und schon hat man eine Notiz, die man weiter bearbeiten kann. SugarSync [2] ist in diesem Bereich besonders flexibel, da dieser Dienst die Überwachung beliebiger Festplatten-Ordner zulässt (während das bei Dropbox nur über Umwege möglich ist). Aber da hat jeder seine eigenen Vorlieben, daher einfach mal ausprobieren, ob das auch mit der App des eigenen Dienstes klappt. Und Android-Nutzer werden es mit der Übergabe von Dateien ohnehin einfacher haben.

[1] Übrigens wurde von SugarSync gerade die Desktop-Version 2 (Beta) veröffentlicht, die eine sehr gute Figur macht.
[2] Wer was zum Lächeln haben möchte, der sollte sich das PR-Video von SugarSync nicht entgehen lassen – insbesondere die Aussage der Darstellerin bei 2:30 entlockt einem ein Schmunzeln :-) Und falls jemand auf den Geschmack gekommen ist und sich bei SugarSync anmelden möchte, dann kann er mit diesem Link 500 MB Speicherplatz zusätzlich zu den kostenlosen 5 GB generieren (Ihr könnt aber auch in den Kommentaren Euren eigenen Dienst mit Ref-Link aufführen – schließlich haben immer beide Seiten etwas davon).

Nov 172012
 
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hübsch gemacht

Über die Beta-Version von Evernote 5 habe ich ja schon berichtet und die meisten Leser werden diese bereits getestet haben. Nun ist die endgültige 5-er-Mac-Version downloadbar – wer sich noch mal ausführlich über die vielen Neuerungen informieren will, dem sei dieser Artikel empfohlen.  Und Christian von sozial-pr hat ein sehr ausführliches Einführungsvideo gedreht. – Im Appstore ist diese Woche Evernote wieder der besondere Redaktionstipp von Apple, macht sicher noch mal viele Leute auf das Tool aufmerksam, die Gemeinde der Anwender wird immer größer.

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Appstore-Tipp

Nov 122012
 
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via iPad und demnächst auch via iPhone

Eigentlich bin ich eher jemand, der gerne alles via Tastatur erledigt, weshalb ich zunächst um die iPad-App namens “Actions” einen Bogen gemacht habe. Obwohl mir die Grundidee gefiel: beliebige (Tasten-)Shortcuts auf Kacheln legen, die Kacheln zu Sets für Programme wie Word oder Photoshop anordnen, das iPad neben das Keyboard legen und nur kurz tippen. Dazu noch verschiedene Wisch-Gesten. Eine Anzahl solcher Sets sind schon fertig dabei, für Mac etwas mehr als für Windows (Win7, Word, Excel usw.). Als ich dann gesehen habe, dass zumindest für Mac auch die Evernote-Shortcuts enthalten sein sollen, packte mich doch die Neugier. Zwar habe ich einen Windows-PC, aber man kann beliebige eigene Sets erstellen.

Mein erster Eindruck: Bin überrascht von der Geschwindigkeit. Tatsächlich öffnet sich im gleichen Moment, in dem ich auf das iPad tippe, das Windows-Fenster oder eine Aktion wird ausgeführt. Falls entsprechend eingestellt wechselt sogar der Programm-Fokus – wenn man Evernote also irgendwo im Hintergrund laufen hat, schwenkt das Fenster sofort in den Vordergrund. Die “Programmierung” eigener Buttons ist sehr einfach – alles lässt sich durch ein paar Fingertipps erledigen. Wenn man sich also ein bildschirmfüllendes eigenes Set von bis zu 20 Kacheln erstellen möchte, braucht man vielleicht 5 – 10 Minuten. Viel wichtiger ist, dass man die Shortcuts für sein Programm kennt bzw. weiß, welche Effekte man mit welchem Vorgehen erzielt.

Da Evernote zum Glück von Haus aus unzählige Tastenkombinationen zur Verfügung stellt, könnte man sich z. B. ein Layout mit diesen Funktionen anlegen: Neue Notiz anlegen (oder Notizbuch oder Schlagwort), die 3 Ansichten in der Mitte wechseln, eine Suche in allen Notizen, eine Suche im aktuellen Notizblatt, blättern in Notizen, Einfügen aus der Zwischenablage, Notiz in einzelnem Fenster darstellen usw. usw. Und da sich der Programmfokus innerhalb eines Sets beliebig wechseln lässt, könnte man auch Buttons einfügen, um z. B. aus einer Webseite oder von Excel etwas zu kopieren und es anschließend in Evernote einfügen – das alles per Fingertipp (unbedingt ausprobieren: die 2-Finger-Geste für das Einfügen).

Momentan ist die App nur für das iPad erhältlich, demnächst soll die iPhone-Version erscheinen. Wer neugierig geworden ist, der sollte sich einmal das Video dazu anschauen.

Nov 102012
 
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Evernote übersichtlicher

Die iOS-Apps für Evernote haben ein grundlegend neues Aussehen erhalten, die Funktionen sind hingegen in weiten Teilen gleich geblieben. Dennoch lohnt es sich, genauer hinzusehen.

Zunächst: Wenn man einen größeren Datenbestand in Evernote hat, so kann es länger dauern, bis beim ersten Mal alle Notizansichten angepasst sind. Ebenfalls waren durch die millionenfachen Abrufe die Server von Evernote in den ersten Tagen ziemlich belastet, wenn es also zu stockenden Synchronisierungen kam, so ist das kein Grund zur Beunruhigung. Der Umstieg wird belohnt: Die neuen Apps reagieren außerordentlich schnell auf alle Aktionen.

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Listansicht und mehr

Nach dem ersten Blick haben sich viele iPhone-Besitzer beschwert, dass durch die Kachelansicht der Notizen weniger Information zu sehen sei. Aber man kann nach wie vor auf die gewohnte Listenansicht umstellen, nur sind die entsprechenden Buttons unter die grüne Leiste “gerutscht”, damit eben mehr Platz für die eigentliche Information vorhanden ist. Einfach ziehen oder – noch einfacher – kurz auf die dünne schwarze Leiste ganz oben auf dem iPhone tippen. Suchfeld, Sotierfunktion, Ansichtsumschaltung und “Notizbuch-Freigabeknopf” erscheinen (letzterer nur, wenn man die Leiste innerhalb eines Notizbuchs aufruft).

Beim iPad dachten die Entwickler, dass die Listenansicht entbehrlich sei. Das sahen viele Nutzer anders, so dass Evernote bereits angekündigt hat, diese bei einem der nächsten Updates wieder zur Verfügung zu stellen.

Kurz noch zu dem oben erwähnten “Freigabe-Knopf”:

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Nov 062012
 
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Erinnerungshilfen

Eigentlich sollte ich jetzt gerade an meiner Steuererklärung sitzen, statt Weblog-Artikel über Evernote zu schreiben. Ratet, was mehr Spaß macht … ;-) Um das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden, diesmal also ein Tipp aus dem Finanzbereich.

Ich hatte ja schon darüber gesprochen, dass sich das Fotografieren von Quittungen, die Weiterleitung von PDF-Rechnungen an Evernote oder das Einscannen entsprechender Rechnungen auszahlt: Wenn der Termin naht, reicht ein Klick auf das Notizbuch oder das Schlagwort “Steuer” – und schon hat man alles griffbereit. Manchmal ist es aber mit den bloßen Rechnungsbetrag nicht getan. In diesen Fällen ist die Kombination von Informationen sehr hilfreich.

Die meisten Leser werden ein Online-Banking-Programm nutzen. Und da Evernote über eine eingebaute Screenshot-Funktion verfügt (Win-Taste + Druck), lassen sich aus dem Bank-Programm ganz flott Schnipsel übertragen. So kann man auf sehr einfachem Weg Informationen wie Überweisungsdatum, Skonto-Abzug, Ratenzahlungen usw. an den Scan der Rechnung “heften” und mit weiteren Informationen ergänzen, wie: “Nächste Rate erst im April fällig.” Oder “Hier noch nicht Abzug eingesetzt, bei der Schlussrechnung nicht vergessen. So telefonisch abgemacht mit Dachdecker Maier.” Oder: “Tagungsprogramm beilegen – dann als Werbekosten absetzbar.”