Mai 012013
 
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eigene Menüs definieren

In Teil 1 dieser Anleitung habe ich ja ausführlich das Thema “Evernote-Vorlagen” besprochen. In den meisten Fällen genügen auch die “hauseigenen” Möglichkeiten, die Evernote mitbringt. Aber wenn man oft Routineaufgaben lösen muss, ist man dann doch dankbar für jede kleine Abkürzung, die Tipparbeit erspart. Kleine Auswahl-Menüs sind da eine ausgezeichnete Hilfe, man muss nicht die genaue Schreibweise im Kopf haben, klickt einfach nur auf den Menüpunkt, der Rest wird automatisch eingesetzt.

Für diese Automatisierung muss allerdings zu einem externen Programm gegriffen werden, das den Einsatz von Textbausteinen beherrscht. Dafür gibt es recht viele Tools, z. B. TextExpander für den Mac oder AutoHotkey für Windows. Ich erkläre das Vorgehen jetzt mal mit dem für den Privatgebrauch kostenlosen Progrämmchen “PhraseExpress”, da sich damit derartige Menüs sehr leicht herstellen lassen.

Die Menüpunkte

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Menüpunkte

In seiner Textbausteinsammlung erstellt man die Punkte, die später im Menü angezeigt werden sollen, als Textbausteine in der simpelsten Form: Ein Ordner enthält z. B. 4 oder 5 dieser Textbausteine, die nur aus der Überschrift und dem einzufügenden Text zu bestehen brauchen – kein Schnickschnack mit Tastenkombinationen usw. In unserem Beispiel aus Teil 1 erscheint im Menü der Punkt “Buchprojekt ‘Meilensteine’”, beim Klick wird in Evernote der Text eingesetzt “Buchprojekt ‘Meilensteine des Studiums’”.

Für ein weiteres Menü verfährt man auf die gleiche Weise: Wieder einen Ordner anlegen, Textbausteine darunter anordnen.

Die Ordner müssen in ihrem Feld “Autotext” noch einen Eintrag für den späteren Menüaufruf erhalten – ich verwende dafür einfach den Ordnernamen mit 2 Rauten, das sieht dann so aus:

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Autotext

Der Aufruf des Menüs

Das Menü soll ja mit einer Tastenkombination oder Buchstabenfolge in der Evernote-Notiz aufgerufen werden. Damit man sich solche Buchstabenfolgen nicht merken muss, hatte ich in Teil 1 ja die entsprechenden Kürzel – wie “p11″ – bereits in der Vorlage untergebracht. Dafür wird ein gesonderter Textbaustein definiert, der eine beliebige Überschrift erhält und als Inhalt den Befehl “{#insert ##Ordnername}” aufweist.

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Aufrufzeile

Um die Angelegenheit etwas übersichtlicher zu gestalten, habe ich die Überschriften ausführlicher gewählt und alle Menüs in einem Ordner “Evernote-Menüs” versammelt. In der unteren Hälfte der Konfiguration werden die Aufrufbuchstaben eingefügt (hier: “p11″) und der Punkt “Nachzeichen” auf “Keine” gestellt. Damit erscheint das Menü sofort, wenn die letzte “1″ getippt wurde, ohne dass die Leertaste oder Return gedrückt werden müsste.

Besonders hilfreich: Man kann hier auch einstellen, dass diese Funktion nur innerhalb von Evernote gilt. Wenn man also etwa in Word einen Text über die “Geheimloge p11 von Kleinklickerswald” verfasst, so erscheint das Menü nicht.

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nur in Evernote

Die Menüs lassen sich leicht ändern, anpassen, kopieren. Wenn also ein zusätzlicher Menüpunkt für ein neues Projekt eingeblendet werden soll, so muss man nicht von vorne anfangen, sondern fügt einfach einen Textbaustein hinzu.

Apr 262013
 
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Soft Cover

Ausgangsfragen
Moment, wird der geneigte Leser nun denken, Evernote und Papier-Notizbuch? Geht es nicht gerade darum, möglichst “papierlos” zu arbeiten? Ja und nein – es kommt halt immer auf die Situation an. Bei Besprechungen, Unterhaltungen usw. lenkt ein kleines Notizbuch weit weniger ab als ein Notebook- oder Tablet-Schirm oder das Anstarren eines Smartphones. Das A und O ist, nach meiner Erfahrung, dass man wirklich nur ein einziges Notizbuch nutzt. In dem Moment, in dem man mal einen Telefonnotizblock nimmt, mal Post it-Blättchen, mal die Kühlschrankliste usw. verstreut man sofort Informationen. Alles – von kurzen Telefonnotizen bis zu komplexeren Besprechungsnotizen – gehört in dieses Buch. Und: Jedes Blatt zeitnah mit der Evernote-App abfotografieren.

Warum nicht Evernote-Moleskine?
Okay, wenn das so ist – warum dann nicht gleich das hübsche und speziell für Evernote entwickelte Moleskine-Notizbuch nehmen? Ach ja, ich habe viele Moleskine-Notizbücher in meinem Regal stehen. Aber ich trau’ mich nicht, in diese hübschen und teuren Teilen zu schreiben. Einfach, weil ich nicht diese wunderbaren Städteskizzen oder Landschaftszeichnungen hinkriege (meine Schulnote in Kunsterziehung verschweige ich lieber). Sie sind mir einfach zu schade für läppische Gesprächsnotizen.

Gut, dann also was aus dem Supermarkt?
Würde eigentlich genügen. Block mit Spiralbindung ab 90 Cent – warum nicht? Das starre, harte Papier erinnert mich an Druckerpapier. Ja, natürlich kann man darauf schreiben. Aber man macht es nicht gerne – eher “notgedrungen”. Nach dem Motto: schnell wieder weg damit. Auch die Bindungen, sofern vorhanden, sind eher mittelprächtig. Ein bisserl Wertigkeit darf es für meinen Geschmack schon sein.

Dann also ein Moleskine-Nachbau?
Ja, es gibt reichlich Firmen, die auf das Image von Moleskine setzen, aber deutlich preisgünstiger sind. Die meisten Produkte, die in Papiergeschäften vorhanden sind, hatte ich in der Hand – und war meist von der Papierqualität (zu hart) oder der Bindung (nicht flexibel) enttäuscht.

Jetzt sag’ schon – was ist es geworden?
Momentan bin ich beim einem Produkt von Leuchtturm 1917 hängen geblieben – und zwar die Soft-Cover-Variante im DIN-A5-Format. Preislich zwar eigentlich noch immer zu teuer für Alltagsnotizen, aber mit rund 7 Euro noch erträglich.

Was sollen die Vorteile gegenüber anderen Notizbüchern sein?

1. Das Papier: Es ist “weich”, etwas “angeraut”, mit meinem Standard-Gelschreiber lässt sich angenehm darauf schreiben

2. Durch den weichen Umschlag und die Fadenbindung kann ich über 2 Seiten hinweg in DIN-A4-Größe zeichnen und diese größere Seite in Evernote aufnehmen.

leuchtturm2

über 2 Seiten schreiben

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Apr 242013
 
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von der Vorlage bis zum Makro

Die Texteditor-App “Drafts” (iPhone und iPad) kennt man schon länger. Sie ist besonders flott bei der Texterfassung und bringt schon immer einen ganzen Packen von Konfigurationsmöglichkeiten plus Anbindung an alle möglichen Online-Dienste mit – Dropbox und Evernote gehören auch dazu. Nun ist inzwischen die Texterfassung innerhalb der originalen Evernote-App auch sehr schnell geworden, so dass es keinen zwingenden Grund gibt, einen zusätzlichen externen Editor zu nutzen. Aber in der Version 3.0, die gerade erschienen ist, tauchen zahlreiche Funktionen auf, die speziell für die Weitergabe an Evernote gedacht sind, so dass sich ein zweiter Blick vielleicht doch für den ein oder anderen Anwender lohnt.

Mit den sogenannten “Evernote Actions” lassen sich eigene Menüs erstellen, die ähnlich wie Makros oder Vorlagen funktionieren. Beispielsweise kann man einen Menüpunkt generieren, der sich für Journal-Erfassungen eignet: Der neu eingegebene Text wird von Drafts zu Evernote geschickt, landet dort in einer bestimmten Notiz oben und bringt zugleich einen Zeitstempel mit. Oder man definiert Textfragmente, die den eingegebenen Text ergänzen. Platzhalter können eingesetzt werden, die nicht nur die üblichen Daten wie z. B. die aktuelle Zeit – “[[time]]” – generieren, sondern z. B. eine horizontale Linie oder der Inhalt der iOS-Zwischenablage wird automatisch eingefügt usw.

Viele Möglichkeiten, sicher eher etwas für “Tüftler”, aber wenn man standardisierte Informationen unterwegs erfassen möchte, kann die App durchaus hilfreich sein.

Apr 212013
 
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einfach und gut

Diesmal ein Tipp, den Bernd Meyer in unserer Google+Community “Evernote DE” gepostet hat: Im mobilen Safari der iOS-Geräte gibt es ja in der Adresszeile den “Reader”-Button, der ähnlich wie Evernote-Clearly funktioniert: Werbung und überflüssige Elemente verschwinden, übrig bleibt der gut lesbare Artikel-Text. Der kann nun direkt an die persönliche Evernote-Mail-Adresse verschickt werden – so erhält man auch in der Notiz einen sauberen Text [1].

Wenn man die Reader-Funktion auf dem iPhone aufruft, fällt das Verschicken rasch ins Auge. Mir war das entgangen, da ich Webseiten meist auf den iPad aufrufe. Dort gibt es zwar das gleiche Share-Symbol. Aber wenn die Reader-Ansicht nicht aktiviert ist, wird nur der Link verschickt – erst bei aktivierter Ansicht wird der vollständige Text verschickt. Dank an Bernd für den Hinweis!

[1] Natürlich kann man auch den Weg über Pocket oder den mobilen Evernote-Webclipper gehen.

Apr 202013
 
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zusätzliche Infos

Bevor ich Evernote kannte, übertrug ich handschriftliche Notizen meist brav in irgendeine Textverarbeitung. Das war aus mehreren Gründen kein sehr günstiges Verfahren: erstens hatte man die doppelte Arbeit, zweitens machte man sich viel unnötige Arbeit (viele Notizen spielten nie wieder eine Rolle) und drittens war die Information nicht dort zur Stelle, wo sie gebraucht wurde. Inzwischen ist die Sache simpel geworden: Schnappschuss mit Evernote vom Papier, fertig. Da Evernote auch Handschriften durchsucht oder durch die Einordnung in Notizbüchern kann die Information später leicht gefunden werden.

Nun geht es mir oft so, dass ich Tabellen erstelle – z. B. für Steuerangelegenheiten – deren Eintragungen auf Informationen basieren, die ich in Evernote gespeichert habe. Wenn die Sache klar ist, ist das auch weiter kein Problem. Aber in Zweifelsfällen möchte ich später rasch jene Information zur Hand haben, die zu dieser Eintragung geführt hat. Also entweder die gerade erwähnte handschriftliche Notiz oder ein anderes Dokument, das in Evernote gespeichert ist.

Ich habe es mir daher angewöhnt, bei einzelnen Zellen einen Direkt-Link zur betreffenden Evernote-Notiz zu setzen. Wenn dann Rückfragen kommen, klicke ich in meiner Excel- oder Word-Tabelle einfach auf den Link und habe die Information sofort vor Augen. Das Vorgehen ist einfach:

  1. Einen internen Link zur Notiz erzeugen: In der Vorschau mit der rechten Maustaste das Kontextmenü aufrufen und die Option “Link zur Notiz” auswählen.
  2. In Excel auf die Zelle klicken, die das zu verlinkende Wort enthält, ebenfalls rechte Maustaste und das Wort “Hyperlink” auswählen.
  3. Den Link aus der Zwischenablage in das Feld “Adresse” einsetzen.

Der eingesetzte Link beginnt nicht mit dem gewohnten “http://www ….” sondern mit “evernote:///view/ …”. Das ist auch gut so, denn es soll ja keine Information im Web aufgerufen werden, sondern Excel soll direkt unser Desktop-Evernote starten. Beim Klick auf den Link wird damit sofort die korrekte Einzelnotiz aufgerufen.

Das funktioniert auch auf dem Smartphone, sofern Sie eine App verwenden, die Links in Tabellenkalkulationen starten kann.

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ein Klick genügt

 

Apr 192013
 
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neue Möglichkeiten

Gestern hat das Markierungstool Skitch neue Funktionen erhalten (Mac, iPhone und iPad – leider noch nicht in der Windows-Version): Man kann eine Reihe trickreicher Marker setzen. Vor allem aber: auch PDF-Dokumente können nun markiert werden. Da der offizielle Evernote-Blog (deutsch) darüber einen ausführlichen Artikel bringt, erspare ich mir hier eine Doppelung. Die Pfeilrichtungen können wie Uhrzeiger gedreht werden, der Textbanner lässt sich leicht bearbeiten, das bearbeitete PDF erhält vorangestellt “Schnipsel” mit Sprungmarken usw. Nett.

Insgesamt gefällt mir das Konzept recht gut, allerdings wird man unterscheiden müssen: Wenn es um Markierungen überschaubarer Grafiken oder kleinerer PDF-Dateien geht – etwa der Entwurf eines Flyers – so kann man mit diesen justierbaren Pfeilchen samt Textbeigabe in der Tat rasch auf Besonderheiten aufmerksam machen (“Hier weiter einrücken”, “Überschrift zu fett” usw.). Für diesen Bereich macht auch die Verknüpfung mit Evernote Sinn, denn so kann man die Markierungen rasch freigeben oder gemeinsam an einem Dokument arbeiten.

Weniger sinnvoll ist die Sache für Dokumente, bei denen es um umfangreichere Texte geht, also z. B. die Edition von Manuskripten. Dazu ist Skitch einfach zu “globig”. Das würde ich am Desktop weiterhin mit einer PDF-Software wie z. B. Acrobat bearbeiten bzw. am Smartphone/Tablet mit spezialisierten PDF-Apps.

Apr 152013
 
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immer dabei

Kleiner Hinweis in eigener Sache: Zwar finde ich die Printversion des Evernote-Buchs recht hübsch gestaltet, doch viele Leser ziehen eine E-Book-Variante vor. Nun, es hat auch etwas, sein kleines Nachschlagewerk jederzeit aus per Smartphone aus der Jackentasche ziehen zu können. Seit letzter Woche gibt es das Buch daher auch als Apple-iBooks-Version [1]. Bei Google Play im Store schon länger (da müsste es neben der PDF- inzwischen auch eine ePub-Variante geben), oder, wer es über den normalen Buchhandel auf seinen eReader ziehen möchte, der kann alle 3 Varianten z. B. bei Hugendubel finden. (Nebenbei: Der Verlag war so vernünftig, kein “hartes” DRM zu nutzen, die Sache läuft über ein digitales Wasserzeichen, das nicht weiter stört, wenn man mal einen exotischen eReader benutzt). Leider keine Kindle-Version – die Bedingungen, die Amazon stellt, hält der Verlag momentan für nicht akzeptabel.

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immer zur Hand

[1]Apropos iBooks: Man kann Zitate, Markierungen, eigene Kommentare usw. sehr bequem an Evernote übergeben – das erläutere ich mal demnächst ausführlicher.

Apr 152013
 
auto-ablage

Einstellungen ändern

Evernote testet momentan eine neue Funktion, die man aber bereits auf seiner Account-Seite aktivieren kann: “Automatische Ablage”. Darunter kann man sich nicht viel vorstellen und Evernote erklärt diese Funktion auch nicht. Gemeint ist damit ein Verfahren, das man schon länger von der Evernote-Clearly-Erweiterung her kennt: Evernote sucht nach inhaltlich verwandten Notizen und – sofern der Dienst fündig – sortiert die Webinhalte gleich ins passende Notizbuch.

Die “Automatische Ablage” überträgt dieses System auf Notizen, die per Mail an Evernote gesendet werden. Nehmen wir an, dass Sie den Statusbericht Ihrer Smartphone-Jogging-App täglich via persönlicher Evernote-Adresse – z. B. karli1234@m.evernote.com – an ihre Notizen senden. Sie könnten nun zwar durch eine Betreffzeile wie “Wegstrecke gelaufen @laufnotizen #ich #bin #super” das Notizbuch und die Tags mitgeben (oder eben später in das korrekte Notizbuch einordnen). Aber bei Smartphones ist man froh, wenn man sich Tipparbeit ersparen kann. Mit der aktivierten Funktion ordnet Evernote selbst die Notiz in das Notizbuch “Laufnotizen” ein und vergibt die entsprechenden Schlagwörter, ohne dass man etwas in die Betreffzeile tippen müsste.

Das Feature ist noch Alpha, aber meine ersten Tests verliefen erstaunlich gut. Sie erreichen den Menüpunkt über die Online-Seite Ihres Accounts, dort der zweite Menüpunkt “Persönliche Einstellungen”.

Apr 132013
 
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so – oder so

Evernote-Skitch, das flotte Markierungstool für Fotos und Screenshots, kommt aus der Mac-Welt. Es ist aber inzwischen auch als Windows-Variante erhältlich und hat sogar einen eigenen Button in Evernote erhalten, mit dem man es jederzeit aufrufen kann.
Was viele nicht wissen: Skitch lässt sich in zwei sehr unterschiedlichen Modi “betreiben”. Am bekanntesten ist die Verknüpfungsvariante: Man ruft das – externe – Programm auf (entweder durch den Button in Evernote oder durch einen üblichen Programmstart), fügt dort einen Screenshot oder ein Foto von der Festplatte ein, nimmt seine Markierungen vor und speichert die Sache dann als Evernote-Notiz. In ein solches Notizblatt – gekennzeichnet durch eine pinkfarbene Banderole am oberen Rand – können keine weiteren Inhalte eingefügt werden. Allerdings – durch Klick auf die erwähnte Banderole – können die bereits vorgenommenen Markierungen weiterhin verändert werden! Wenn also z. B. ein Pfeil entfernt oder ein Text geändert werden soll, so ist das weiterhin möglich.

Die zweite Möglichkeit besteht darin, Skitch über das Kontextmenü aufzurufen. Nehmen wir an, ein Screenshot wurde über die Evernote-Tastenkombination WIN-Taste + Druck-Taste in eine Notiz eingefügt oder man hat eine bereits archivierte Notiz mit einem Foto: dann kurz auf die Grafik klicken, rechte Maustaste und “Mit Skitch markieren” aufrufen:

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beliebige Grafiken markieren

Anschließend erscheint das gewohnte Skitch-Programm, man kann alle Markierungen wie gewohnt vornehmen. Der eigentliche Unterschied liegt in der “Rück-Speicherung” zur Evernote-Notiz: Die rote Banderole fehlt nun, das Notizblatt kannn beliebig durch Text oder weitere Grafiken ergänzt werden usw. Allerdings: Die Markierungen sind nun fester Bestandteil der Grafik, können also nicht nachträglich verschoben oder gelöscht werden.

Apr 112013
 
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Zeit ist fließend

Der Notizbuchhersteller “Leuchtturm” (der seine Webseite mal überarbeiten sollte) hat mit seinem “Fünfjahresbuch” eine ganz nette Idee realisiert: Fünf Jahre lang schreibt man zum jeweils gleichen Tag eine kurze Notiz, also unter 12. 4. 2013 etwas am 12. 4. 2014 und am 12. 4. 2015 … okay. Erinnert ein wenig an das Buch “Zwei an einem Tag” von David Nicholls.

Von Haus aus lässt sich Evernote natürlich ohnehin sehr gut als Journal verwenden – das Datum wird ja immer automatisch in das entsprechende Feld eingetragen, man kann in der Listenansicht entsprechend sortieren usw. Es gibt aber noch zwei Shortcuts, die man sich merken kann, falls man ein Journal als Liste innerhalb einer Notiz führt: Mit der Tastenkombination STRG + Ü erhält man sofort Datum und Uhrzeit (kann man auch als Timer-Funktion verwenden, wenn man z. B. seine Gedanken während eines Fußballspiels oder einer Besprechung mit Minutenangaben versehen möchte).

Dazu würde ich dann noch STRG + SHIFT + “_” für die horizontale Linie nehmen. Das sind zwar drei Tasten, lässt sich aber doch merken, da der Unterstrich an eine Linie erinnert. In der Kombination sieht das dann so aus:

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sauber und flott