Sep 082014
 
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zu Evernote senden

Grundsätzlich kann Evernote ja alle Dateiformate in einer Notiz aufnehmen, wobei die PDF-Variante einige Vorteile hat (Vorschaubild wird angezeigt, erweiterter Such-Index usw.). Da praktisch jede Windows-Anwendung auch drucken kann, vom einfachen Dateilister-Tool bis zum komplexen Bildbearbeitungsprogramm, ist daher für viele Anwender der übliche Weg, eine PDF-Datei zu erzeugen und diese dann in Evernote zu archivieren.

Das klappt auch ganz gut und man kann sich das “Rumgesuche” in der Verzeichnisstruktur etwas erleichtern, indem man sich einen festen Import-Ordner anlegt. Alle Dateien, die dort landen, werden von Evernote automatisch “aufgesaugt”. Aber ein bisschen Gehangel ist es – je nach verwendeter PDF-Software – dann doch, oft lässt sich im PDF-Druckertreiber auch nicht ein Standardpfad vorgeben. Ein kleines und kostenloses Tool schafft hier Abhilfe: doPDF 8.

Dieses Tool stellt dem Windows-System einen (weiteren) PDF-Drucker zur Verfügung, der in allen Programmen in der Drucker-Auswahl-Liste erscheint. Die Besonderheit: Hier kann man einen speziellen Standard-Speicherpfad vorgeben, während die restlichen Speichervorgänge unberührt bleiben. Wenn Sie es beispielsweise gewohnt sind, Ihre Word-Dokumente unter “D:\Projekte\Dokumente” zu speichern, so wird dieser Pfad nicht “verstellt”, obwohl die PDF-Ausgabe für Evernote unter “C:\Evernote-Container” erfolgt.

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Pfad bleibt eingestellt

Fast alle störenden Dialog-Fenster lassen sich unterdrücken (lediglich das abgebildete Optionsfenster erscheint), weder wird die ausgegebene Datei extra im PDF-Reader aufgerufen noch muss sie vorher gesondert gespeichert werden. Für die Microsoft-Office-Programme kann man noch wählen, ob doPDF dort einen eigenen Button anlegen soll. In diesem Beispiel habe ich den Button auf die Schnellstart-Leiste gezogen, so dass ich ihn jederzeit anklicken kann. Konkret bedeutet das hier: 1 Klick auf den Button oben in Word, 1 Klick auf den OK-Button – fertig. Innerhalb von 2 Sekunden hat Evernote mit der Datei eine neue Notiz im Hintergrund angelegt und – je nach Einstellungen – den Speicherpfad bereinigt, so dass man keine überflüssigen Dateien auf seiner Festplatte sammelt.

 

 
Sep 072014
 
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interessante Kleinigkeiten

Nachdem vor einigen Tagen die Evernote-Variante für Android-Smartphones ein größeres Update erhalten hat, lohnt sich noch mal ein kleiner Blick hinter die Funktionen. Die “Basics” sind ja unverändert – Notizen und Dokumente in Notizbücher einordnen, mit Schlagwörtern versehen usw., aber oft übersieht man ja  Kleinigkeiten, die den Alltag ein wenig erleichtern.

1. Schlagwörter in der Notizenvorschau
Die Standardansicht in der Notizenliste zeigt ja Titel, Datum und ein kleines Vorschaubild. Gelegentlich ist es hilfreich, wenn man umschaltet auf eine kompaktere Listendarstellung, die zudem noch die Schlagwörter der jeweiligen Notiz aufführt. Das geht recht schnell: man wechselt das Sortierkriterium, in diesem Fall von “Erstellt” beispielsweise in “Notizbuch”. Diese Ansicht bleibt auch bei Filterungen erhalten, etwa bei der Anzeige von Suchergebnissen.

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Listendarstellung ändern

 

Filter mit mehreren Schlagwörtern
Sofern man über die Schlagwortliste sucht, verhält sich die Android-App so, wie man es von der Desktop-Version her kennt: Nach dem Tipp auf ein Schlagwort könnte man mit “Notizen anzeigen” (rechts oben) die entsprechenden Notizen einblenden. Aber es wird ja gleichzeitig eine “verkürzte” Liste jener Schlagwörter angezeigt, die zusammen mit dem ersten Stichwort an Notizen vergeben wurden. Die App lässt eine “Doppelmarkierung” zu: Mit einem weiteren Tipp werden nur noch jene Notizen angezeigt, die beide Schlagwörter aufweisen. Hilfreich, wenn man besonders umfangreiche Suchergebnisse erhält.

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Filter erweitern

Autoformen bei Skizzen nutzen
Für kleine Skizzen ist der Freihand-Modus im Notiz-Editor ganz gut geeignet – und er kann sogar etwas mehr, als man auf den ersten Blick denkt: Wenn man Linien, Rechtecke oder Kreise zieht, wird ein kleines Symbol angezeigt. Auf Wunsch wandelt Evernote die zittrigen Linien, die während einer Bahnfahrt entstehen, in die entsprechenden geometrischen Figuren um.

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geometrische Figuren

Menübutton für die Seitenleiste
Die Übersicht der Favoriten, Notizbücher usw. zieht man ja durch den Wisch vom linken Rand ins Blickfeld. Aber wenn schon das neue und große Plus-Symbol für neue Notizen so “tipp-bereit” in der Nähe des Daumens liegt, warum nicht auch die Android-Menütaste darunter für die Seitenleiste nutzen? Gerade bei großen Smartphone-Bildschirmen geht das rascher. In den Evernote-Einstellungen findet sich der Punkt “Schaltfläche Menü aktivieren”.

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Seitenleiste leichter einblenden

1,6 km und andere Kriterien

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nicht weit weg

Um eine Suche zu verfeinern, lassen sich eine Reihe von weiteren Kriterien einschalten. So gibt es beispielsweise den Punkt: Notizen finden, die in der Nähe der aktuellen Position erstellt wurden. Der kommt ganz lustig daher, da Evernote bei der aktuellen Version nicht das metrische System verwendet. Okay, ein bisschen Kopfrechnen hält ja fit … :-) Interessanter sind die Punkte, die sich hinter “Quellen; Arten” verbergen, da jetzt ein Häkchen genügt, um Suchergebnisse z. B. auf Notizen einzuschränken, die Webseiten enthalten oder an Evernote via Mail übergeben wurden. Es können auch mehrere Häkchen gleichzeitig gesetzt werden.

Webseiten kennzeichnen
Über den neuen Android-WebClipper hatte ich ja schon berichtet. Dieser bereinigt Webseiten und archiviert sie in einer gut lesbaren Form in Evernote, ähnlich wie Clearly oder Pocket. Gelegentlich, etwa bei Design-Fragen, möchte man jedoch das Original-Layout in Evernote aufheben. In diesem Fall nimmt man zwar auch den Share-/Teilen-Menüpunkt seines Browser, wählt aber diesmal nicht “Evernote” sondern “Skitch” aus. Innerhalb von Skitch kann man, falls gewünscht, die Auswahl auf Teilbereiche der Webseite beschränken. Ebenso einfach klappt die Übergabe, wenn man im Browser eine PDF-Datei geöffnet hat – ebenfalls zu Skitch senden.

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Web-Fundstücke

Fazit
Evernote-Android macht einen insgesamt runden Eindruck. Vor allem können nun sehr viele Möglichkeiten mobil eingesetzt werden, die ein professionelles Dokumentenmanagement interessant machen. Für mich persönlich ist zwar nach wie vor die Desktop-Anwendung von Evernote mit ihren umfangreichen Möglichkeiten die eigentliche “Kommandozentrale” für die Pflege von Projekten und Archiven, aber nun profitiert man deutlich mehr unterwegs von seinem persönlichen Datenbestand.

 

 
Sep 062014
 
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Sammlungen verwalten

Horst, der den Slotcar-Blog “Hastenichgesehen” betreibt und seit Jahren diesen Blog durch tolle Evernote-Ideen unterstützt, hat inzwischen seine gesamte Modellauto-Sammlung (fast 1.000 Exemplare) in Evernote katalogisiert.

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hilfreiche Tags

Via Notizbuch-Stapel (“Modell Ferrari”) und Schlagwörter (“Verkaufsobjekt”) sind bestimmte Modelle sehr schnell gefunden. Zugleich wurde in allen Notizen eine einheitliche Struktur angelegt, z. B. Hersteller, Modell, Baujahr, Zustand, Kaufpreis usw.

Zusammen mit einigen Parametern kann die Suche auf einfache Weise verfeinert werden: Ist jemand etwa am Tausch oder Kauf eines Porsche, Modell 908, interessiert, so wählt man per Klick das Schlagwort “Verkaufsobjekt” aus und gibt in das Suchfeld noch “Porsche 908″ ein (oder schreibt “tag:verkaufsobjekt porsche 908″. Da man mit “any:” auch Oder-Verknüpfungen im Suchfeld erzeugen kann, findet man verschiedene Modelle einer Reihe usw.

Wer seine Sammlung an unterschiedlichen Orten aufbewahrt (Keller, Regal-Nr.), setzt dafür noch ein Feld und weiß dann rasch, in welcher Schachtel er zu suchen hat. Handelt es sich um “Außenobjekte” (Pflanzen in der Region), so kann man sehr einfach die GPS-Funktion der mobilen Evernote-App nutzen und hat automatisch noch eine Ortsbestimmung in seiner Sammlung.

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einfache Textfelder genügen

 

 
Sep 052014
 
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7,95 sind okay

//Edit: Leser haben darauf hingewiesen, dass das wohl nur in England funktioniert … obwohl hier in Deutschland darauf hingewiesen wird …

Die Telekom schenkt ihren Festnetz-, Mobil-, Congstar-Kunden ja schon länger 1 Jahr Evernote-Premium (dass es genügt, wenn z. B. der Schwiegervater einen entsprechenden Anschluss hat, habe ich ja früher schon mal beschrieben). Durch Zufall habe ich gerade gesehen, dass man ein solches Geschenk auch über diverse O2-Verträge erhalten kann: Ein Bekannter hat in seinem Smartphone eine Billig-Prepaid von Tchibo (7,95 € monatl., 300 MB Internet, keine Vertragsbindung) stecken – beim Start von Evernote erschien plötzlich die Weiterleitung zur (englischen) O2-Seite mit dem Evernote-Premium-Geschenk. Tchibo wird halt das Netz von O2 benutzen – ob das immer klappt, weiß ich nicht. Falls ja, lohnt ja schon fast der Kauf der Karte, selbst wenn man nicht damit telefonieren möchte …
(Die Aktion scheint bis zum 24. 10. 2014 zu laufen – Infos hier.)

 

 
Sep 042014
 
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saubere Arbeit

Zusammen mit der gerade erschienen Android-Version 6 hat Evernote eine kleine aber sehr wichtige Umstellung vorgenommen: Webseiten können nun über die Share-Funktion der Browser direkt an Evernote übergeben werden. Diese landen dann im Archiv ähnlich wie mit Desktop-Clearly: in einer “bereinigten” Form, also z. B. ohne überflüssige Menüs. Bisher behalf man sich hier oft mit Pocket, was aber einen zweiten Schritt erforderte.

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Einstellungen

Beim Start der Share-Funktion erscheint auf der Webseite der grüne Evernote-Button mit einem kleinen Menü. Hier kann man Notizbuch und Tags auswählen. Sehr bequem! Unter iOS erzielt man zwar eine ähnliche Archivierung via Safari-Reader-Funktion oder über das Mail-Verschicken, aber so ist es natürlich deutlich eleganter. Nun, in ein paar Tagen erscheint iOS 8 und Gerüchte sagen, dass dann Evernote mit einigen Überraschungen aufwarten wird … ;-)

 
Sep 042014
 

Evernote hat der Android-Version ein größeres Update verpasst, in manchen Bereichen lehnt sie sich jetzt etwas stärker an die iOS-Version an. Deutlichster Unterschied: Der große “Jump-Button”, der etwas verspielt die Notiz-Möglichkeiten einblendet. Es gibt auch funktional etliche Neuerungen, was z. B. das Teilen von Notiz-Büchern betrifft, Verschiebeaktionen, Setzen von internen Links, um Notizen miteinander zu verbinden usw. Dies hier ist der offizielle Artikel im Evernote-Blog und hier gibt es ein Video dazu. Da ich selbst Evernote eher unter iOS anwende: hat vielleicht ein “Intensiv-Android-Nutzer” mal Lust, einen Gastbeitrag für diesen Blog über die Neuerungen zu schreiben? Oder teilt Eure Erfahrungen einfach in den Kommentaren mit.

 
Sep 022014
 
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Möglichkeiten nutzen

Viele meiner Studenten gestalten ihre Klausurvorbereitungen mit Bergen von Papier und Leuchtmarkern. Obwohl Vorlesungsskripte seit vielen Jahren nur noch digital zur Verfügung gestellt werden. Prinzipiell ist gegen diese Art der Vorbereitung auch nichts einzuwenden, aber oft werden die zahlreichen Möglichkeiten übersehen, Dokumente von Anfang an besser aufzubereiten. Ich habe schon an etlichen Stellen Evernote als hilfreiches Recherche- und Ablagesystem für ein Studium beschrieben, heute kümmern wir uns mal um die Frage, ob man nicht von Anfang an “hilfreichere” Dokumente speichern kann. So gibt es für alle Tablet-Systeme – ob nun Windows 8, Android oder iOS – Apps mit zahlreichen Zusatzfunktionen, die sich als nützlich für unser Vorhaben erweisen können. Da ich ein iPad verwende, illustriere ich das am Beispiel der recht guten App “GoodNotes 4.3″.

Zwischen den Zeilen
Recht viele Apps bieten die Möglichkeiten, gewohnte Markierungen, Unterstreichungen usw. in PDF-Dokumenten vorzunehmen. Hier spielt ein Tablet auch seine Vorteile gegenüber Papier aus: durch die Zoom-Möglichkeiten kann man auch bei Seiten mit wenig Leerraum Einfügungen vornehmen. Im Falle von GoodNotes sogar im Vektor-Format, so dass später auch auf dem Bildschirm kleinste Einfügungen ohne Verluste vergrößerbar sind. Eine automatische Handballen-Erkennung sorgt dafür, dass man ein gutes Schreibgefühl hat.

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kleine Schrift ganz groß

Mehr als Papier
Der Schwerpunkt von GoodNotes liegt eigentlich auf dem Anfertigen von handschriftlichen Notizen. Diese “Mit-Schriften”, die man bei den meisten Vorlesungen anfertigt, sind ja auch sinnvoll. In Stichpunkten und kurzen Skizzen hält man Inhalte fest und kann dabei oder anschließend überprüfen, ob man den Stoff auch wirklich verstanden hat. Aber genügt da nicht Papier und Stift. Sicher. Altbewährt, preiswert, man wird nicht durch Technik abgelenkt usw. Dennoch lohnt es sich, einen Blick auf die Besonderheiten der Tablet-Apps zu werfen.

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Handschrift wird erkannt

Wer oft technische Zeichnungen in seine handschriftlichen Notizen aufnehmen muss, der wird von den Auto-Form-Möglichkeiten (1) GoodNotes angetan sein: ein krummer Strich wird zur Geraden, ein Oval mit einer Delle zum Kreis, das schräge Viereck zum Rechteck usw. Für die handschriftliche Erfassung (2) gibt es viele Besonderheiten: ein Zoom-Fenster mit Auto-Vorschub, ein Radierer, der von selbst wieder zum Stift wird, Farben, Schriftstärken, ein Lasso für das Verschieben von Elementen usw. usw. Ganz neu dabei: die sofortige Erkennung der Handschrift (3). Zwar übernimmt das später Evernote beim Archivieren, aber schon während des Schreibens kann so im gesamten Notizbuch gesucht werden. Auf Wunsch wird die Schrift auch konvertiert und z. B. über die Zwischenablage in eine Textverarbeitung übertragen. Und unkompliziert kann man jeden Screenshot oder jedes Fotos (z. B. vom Tafelaufschrieb) direkt im Notizblatt aufnehmen und annotieren (4).

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Sep 022014
 
aktueller-kontext

permanente Einstellungen

Im Hauptsuchfeld der Evernote-Desktop-Anwendung kann man ja mit dem kleinen Pfeilchen die Einstellung für die Kontextsuche verändern. Die meisten Anwender vernachlässigen diese Einstellung aber, da sich die Funktionsweise nicht sofort erschließt (und sich auch bei den letzten Versionen geändert hat). Vor allem bleibt das jeweils gesetzte Häkchen “unsichtbar” erhalten, so dass man unterschiedliche Effekte im Suchfeld erzielt. Ein Beispiel: Nehmen wir an, Sie haben in zahlreichen Notizbüchern verschiedene Dokumente mit dem Begriff “Lebensmittel”. Momentan befinden Sie sich aber im Notizbuch “Checklisten” und wollen eigentlich nur dieses Notizbuch durchsuchen. Sofern Sie irgendwann einmal das Häkchen auf “Aktuellen Kontext durchsuchen” gesetzt haben, funktioniert das auch tadellos – nur Dokumente in diesem Notizbuch werden gefunden. Ist das Häkchen aber noch auf die Standardeinstellung “Alle Notizen durchsuchen” gesetzt, so “springt” die Suche gewissermaßen aus dem Notizbuch heraus und Sie erhalten alle Dokumente aus allen Notizbüchern angezeigt.

Suchvorgänge innerhalb eines Notizbuchs sind sicher ein häufiger Anwendungsfall. Prinzipiell wirkt sich die Einstellung “Aktueller Kontext” aber auch auf andere Suchvorgänge aus. Wenn Sie z. B. zunächst eine gespeicherte Suche “Zeige alle geänderten Notizen der letzten drei Tage” ausgeführt haben (Suchergebnis beispielsweise 12 Notizen) und – bei gesetztem Häkchen – ein Suchwort eingeben, z. B. “Auftrag” – so erhöht sich die Suchanzahl eventuell auf 18 obwohl Sie nur 6 Notizen mit dem Begriff “Auftrag” gespeichert haben. Sie lösen mit dieser Funktion eine ODER-Verknüpfung aus (in der Evernote-Syntax wird ein “any:” hinzugefügt, löscht man dieses, so erhält man eine UND-Verknüpfung).

 
Aug 312014
 
neuer-debug-modus

zusätzliche Funktionen

Bei früheren Evernote-Versionen konnte man unter Windows mit einem Neustart und dem Parameter “/DebugMenu” spezielle Funktionen aufrufen [1]. Das geht jetzt einfacher: Auf die Hilfe-Funktion klicken, während man die STRG-Taste hält. Und schon erscheinen im gleichen Menü eine Reihe zusätzlicher Optionen.

Die Begriffe sind soweit selbsterklärend. Nach umfangreichen Arbeiten an der Evernote-Datenbank – man hat viel gelöscht, etliche neue Notizen aufgenommen, Ordner neu strukturiert usw. – lohnt sich gelegentlich z. B. die Neu-Erstellung des Suchindex. In vielen Fällen startet danach die Suche auch schneller.

Allerdings bastelt Evernote öfter an diesem Menü herum und nicht immer funktionieren alle Punkte, mal kommen neue hinzu, mal werden welche deaktiviert. Daher gilt der übliche Rat auch hier: Vor solchen Operationen eine Sicherheitskopie der Datenbank anlegen. Man weiß ja nie … :-)

[1] Kann man auch heute noch, aber es erscheinen eher unwichtige Funktionen.

 
Aug 282014
 
skitch-update

Bildgröße nun änderbar

Still und heimlich hat Evernote ein Update für Windows-Skitch veröffentlicht. Neben dem “Zuschneide-Modus” (= den Teil eines Bildes auszuschneiden) gibt es nun endlich auch den Modus für die “Größenänderung”. Die Mac-Variante hat diesen Modus schon lange, nun kann man ihn auch unter Windows nutzen. Falls beispielsweise Ihre 48-Megapixel-Kamera Riesenfotos aufnimmt, die in Evernote sehr viel Platz beanspruchen würden, können Sie damit die Dimensionen reduzieren. Dafür ist ein Schieberegler zuständig, etwas eleganter wäre das “Packen” an den Eckpunkten gewesen, aber auch so kommt man damit klar.