In unserer Google+Gruppe haben wir gerade eine kleine Umfrage gestartet, welche Funktionen man bei den Evernote-Anwendungen vermisst. Die Ergebnisse werde ich an Evernote schicken – vielleicht hast Du ja ein paar Sekunden, um da auch ein Kreuz zu machen? Hier der Link.
Zwar bin ich mir nicht sicher, ob sehr viele Pastoren oder Pfarrer meinen Blog lesen, aber es mag ja vielleicht auch der ein oder andere Religionslehrer unter den Besuchern sein. Daher an dieser Stelle ein Hinweis auf die Bibel-Lese-App von Olive Tree, die aus meiner Sicht ohnehin die beste iOS-App in diesem Bereich ist. Durch die Aufnahme unzähliger Bibelausgaben von der einfachen Luther-Bibel bis zur hochaktuellen griechischen NA28-Ausgabe samt textkritischem Apparat bietet diese App alles, was man sich als Theologe wünschen kann und ist – meiner Ansicht nach – den braven digitalen Erstversuchen deutscher Bibelverlage deutlich überlegen [1].
Okay, die App hat zwar weiterhin ganz tolle und ausgefeilte Navigations- und Markierungsfunktionen, aber das ist jetzt nicht unser Thema. Was interessiert ist vielmehr, dass Olive Tree sehr gut mit Evernote zusammen arbeitet.
Das Verfahren ist sehr einfach: Man markiert in gewohnter Weise mit dem Finger eine Textstelle und nimmt seine Notizeingabe vor. Innerhalb des Bibeltextes erscheint ein kleines Icon und man kann diese Notiz jederzeit einblenden oder ergänzen. Gleichzeitig kann man aber auch alle Notizen mit Evernote synchronisieren – und zwar in beide Richtungen! In einem Evernote-Notizbuch mit dem Titel “Olive Tree” erscheinen die vorgenommenen Notizen gebündelt (Titel jeweils Kapitel- und Versangabe zusammen mit der betreffenden Bibelausgabe):
Diese Notizen können kopiert und verschoben werden, aber man kann die Texte auch ändern/ergänzen – nach dem nächsten Sync erscheinen diese Änderungen in der App von Olive Tree. Man hat seine modifizierten Anmerkungen also direkt “in” der Bibel. Neben dem Übertragen von Versen ist übrigens auch die Synchronisation mit eigenen oder übernommenen Bibelleseplänen möglich.
Für die Vorbereitung einer Religionsstunde, einer Predigt oder eines ähnlichen Vortrags bietet damit Evernote die ideale Plattform, wenn man z. B. auch Zitate, Begebenheiten, Illustrationen und Erfahrungen sammelt und all diese Notizen mit den passenden Stichworten wie etwa “Ermutigung”, “Abschied” usw. versieht. Man hat damit einen Fundus, der mit der Zeit wächst – und wenn man dann mal beim “Wort zum Sonntag” einspringen muss …
Noch zwei Tipps für Interessierte:
1. Auf das “zweistufige” Sync-Verfahren achten: Zuerst wird mit dem Olive-Tree-Account gesynct erst danach kann man mit Evernote syncen.
2. Am einfachsten mal mit den kostenlosen Bibelausgaben testen (z. B. die Luther-Ausgabe von 1912), dann erhält man ein Gefühl dafür, ob sich das Verfahren für die eigenen Bedürfnisse eignet.
[1] Als ein Beispiel von vielen sei hier die digitale Begleitung der relativ jungen Basis-Bibel genannt.
Zwar kann man das Speichern von Cookies, Besuchsverläufen usw. in den Browsern abschalten, aber es kann auch manchmal von Vorteil sein, wenn man z. B. durch seine History eine Art “Journal” erhält. Wie auch immer, von Zeit zu Zeit geht es um die Entschlackung seines Browsers oder um die Sicherung der entsprechenden Daten. Dafür gibt es zwar eine Reihe von Tools und Plugins, die aber manchmal die Sache komplizierter als nötig machen. So kann die Lesezeichenliste ganz einfach als HTML-Datei gespeichert (z. B. Chrome und Firefox) und zu Evernote geschickt werden. Wenn man – statt die HTML-Datei in eine Notiz zu ziehen – dies mit der “senden an Evernote”-Funktion erledigt, so bleibt der Inhalt hübsch formatiert in der Notiz sicht- und anklickbar (sonst erhält man nur einen Datei-Anhang).
Die Chronik/History lässt sich nicht ganz so bequem speichern, aber hier hilft zumindest bei Firefox das Plugin “History Export”. Man kann verschiedene Export-Formate wählen, HTML ist auch dabei und damit erhalten wir ein fein formatiertes “Tagebuch” unserer Surftätigkeiten. Wer einen Premium-Account hat, kann die Datei zusätzlich verschlüsseln. Damit kann die Chronik im Browser gelöscht werden und man hat sein Tool wieder ein wenig entschlackt.
In diesem Blog und an anderer Stelle habe ich ja schon öfter darauf hingewiesen, wie nützlich Evernote für die Unterrichtsvorbereitung von Lehrern ist. Ich selbst bin ja auch in der Lehrerausbildung tätig und da mir eine Referendarin aus München dieses Wochenende berichtet hat, dass mein Buch zumindest auf bayerischen Lehrerfortbildungen empfohlen wird (man dankt!
), möchte ich in diesem Frühjahr einen kleinen Schwerpunkt auf das Thema “Evernote für Lehrer” legen. Es werden sich also immer mal wieder Tipps dazu finden, aber auch Hinweise auf den Arbeitsablauf von Kollegen an Schulen.
Den Anfang möchte ich mit Tobias Frischholz machen (Twitter @friolz), der eine kleine aber feine Video-Reihe zur Frage, wie man Evernote für die Unterrichtsvorbereitung nutzen kann, erstellt hat. Sehr verständlich gemacht und eignet sich auch für Nutzer, die gerade erst mit Evernote beginnen. Die 7 Videos (Dauer jeweils 1 – 3 Minuten) kann man bei YouTube finden [Link].
Letzte Woche gab Evernote die Kooperation mit der Deutschen Telekom bekannt: Wer einen Festnetz- oder Mobilnetz-Anschluss über die Telekom besitzt, der erhält 1 Jahr Evernote-Premium geschenkt und spart somit 40 Euro. Die kostenlose Version von Evernote bietet eigentlich alles, was man im Alltag braucht und hat auch keine Einschränkungen, aber der Premium-Account bietet eine Reihe von “Bonbons”, die auch recht nützlich sein können (Übersicht). Übrigens muss man keine Sorge haben, dass man im zweiten Jahr zahlen müsse – das Premiumjahr endet einfach, es gibt keine automatische Verlängerung. Falls man bereits Premium-User ist, addiert sich das Jahr zum bisher gebuchten Zeitraum! Und: Alle Daten bleiben natürlich erhalten, wenn man wieder auf den kostenlosen Account wechselt, man kann in dem Jahr also 12 GB hochladen.
Die Anmeldung ist rasch erledigt – man steuert einfach die Seite www.telekom.de/evernote an. Wenn Sie Festnetz-Kunde sind, geben Sie z. B. einfach die Anmeldedaten ein, die Sie auch bei anderen Telekom-Diensten nutzen (z. B. für den Mail-Abruf oder für das Kundencenter). Danach wird man zum normalen Evernote-Login weitergeleitet und gibt seine Daten ein – fertig.
Ähnlich klappt es mit der Telekom-Mobilfunknummer und anscheinend auch mit Congstar-Daten und Telekom-Prepaid-Daten.
Tipp: flexibler Account
Sie sind zwar Telekom-Kunde, benötigen Evernote-Premium aber nicht, weil Sie z. B. mit einer anderen Software arbeiten? Ihr Sohnemann hingegen könnte diesen gut für sein Studium gebrauchen, hat aber selbst keinen Telekom-Anschluss? Nun, legen Sie ihrem Sprössling einen Evernote-Account an. Oder vielleicht ist er ja zu Ostern ohnehin zu Hause? Dann möge er sich kurz mit seinen Evernote-Daten anmelden und Sie führen die Telekom-Freischaltung durch. So haben Sie ein gutes Werk getan und Ostern kann kommen
Viele von Euch werden die kostenlose App “Flipboard” auf ihrem Smartphone oder Tablet haben. In der neuen Version kann man recht flink eigene Magazine zusammenstellen. Ich teste das momentan mit Fundstücken rund um das Thema “Evernote”. Für ein Magazin mit hohen Bild-Anteilen wären allerdings pure “Bedien-Tipps” zu trocken (die habt Ihr ja hier in meinem Blog, den man übrigens auch via Flipboard lesen kann). Daher werden auch hübsche Notiz-Grafiken, Beiträge zur Zeitplanungen, Papier-Ideen usw. in diesem Magazin Eingang finden, aber der Schwerpunkt wird natürlich bei dem Thema Dokumentenverwaltung liegen.
Mit diesem Link könnt Ihr das Magazin aufrufen: http://flip.it/RU4NP
Googles Feedburner hat ab und zu Schluckauf – daher steht die Feed-Statistik gerade bei “0″. Für alle (Neu-)Abonnenten: Das hat nichts weiter zu bedeuten, die Blogpostings werden wie gewohnt ausgeliefert. Aber an dieser Stelle mal ein dickes Danke an alle, die hier intensiv mitlesen oder sich mit Beiträgen beteiligen: Der Blog selbst hat inzwischen 8.000 – 10.000 Besucher im Monat, es gibt über 1.500-Feed-Leser, bei Twitter rund 650 Follower und in unserer Google+-Gruppe “Evernote DE” sind es über 600 Leute die mitmachen! Super!
Die mobilen Apps von Evernote liefern automatisch die Anschrift des “Erstellortes” einer Notiz mit. Wenn man z. B. das Schild der Öffnungszeiten eines Lokals fotografiert, so fügt Evernote im Feld “Adresse” die Anschrift hinzu: “Mustergasse 18, 89073 Ulm, Deutschland”. Praktisch. Und – je nach GPS-Empfang – auch recht präzise. Solche Angaben können sich später zum Finden einer bestimmten Notiz recht nützlich erweisen, da die mobilen Apps und die Mac-Version eine Art “Atlas-Anzeige” aufweisen (die Windows-Version demnächst sicher auch).
Was ist nun aber mit Notizen, bei denen ich entweder den Speicherort korrigieren möchte oder die ich, aus Sortierungsgründen, manuell mit den entsprechenden Angaben versehen möchte? Dazu benötigt man zwar die Längen- und Breitenangaben, aber diese lassen sich zum Glück mit einem kurzen Klick in Google Maps generieren. Dazu zeigt man einfach mit dem Mauszeiger auf der Google-Maps-Karte auf die entsprechende Stelle und ruft mit der rechten Maustaste das Kontextmenü auf:
Jetzt den Menüpunkt “Was ist hier?” auswählen – sofort erscheint eine Zahlenreihe im Suchfeld. Diese Zahlenreihe, die den Längen- und Breitengrad abbildet, ist bereits genau so formatiert, wie Evernote sie benötigt. Also einfach in die Zwischenablage kopieren und bei der Notiz einsetzen:
Das war es auch schon. Zwar zeigt Evernote zunächst nur eine “Region” an (z. B. mit einem Städtenamen aus dem Regierungsbezirk), sobald man mit dem Mauszeiger über diese Regionsangabe fährt, wird die vollständige Adresse aufgeführt. Ebenfalls taucht die vollständige Adresse in der Listenansicht aus – man kann also z. B. ganz schnell Notizen nach Straßen sortieren.
Evernote Food begeistert seit dem letzten Update viele Liebhaber guten Essens. Die Möglichkeiten sind enorm – vom Hütten-Ausflug mit eigenen Käserösti bis zum Restaurant-Besuch in der Urlaubsstadt lässt sich alles rund um das Kochen und Rezeptesammeln festhalten. Und mit einem Klick kann man im Web hübsch aufbereitet seine Kochkünste präsentieren.
Allerdings war es bisher nicht sehr transparent, nach welchen Kriterien Evernote in seiner Hauptanwendung Rezepte identifizierte und in der Food-Rubrik “Eigenes Kochbuch” einblendete. Der Algorithmus funktionierte zwar meistens, aber eben nicht immer. Mit dem heute erschienen Update sind die Unklarheiten beseitigt: Man kann ein (oder mehrere) bestimmtes Evernote-Notizbuch bzw. Schlagwort einstellen. Alle Notizen, die entweder in dieses Notizbuch wandern oder mit den eingestellten Schlagwörtern versehen sind, werden automatisch in der Food-Anwendung eingeblendet.
Jede Notiz in den Evernote-Apps verfügt über ein kleines “Mülleimer”-Symbol – ein Tipp darauf und die einzelne Notiz ist gelöscht. Es gibt aber noch zwei weitere Möglichkeiten, die auch aus anderen Apps bekannt sind, an die man aber oft nicht denkt:
- In der Mosaik-Ansicht einfach eine Notiz länger “gedrückt” halten – es erscheinen die gewohnten Lösch-Kreuze, mit denen man innerhalb von Sekunden sehr viele einzelne Notizen löschen kann.
- Auch in der Listen-Ansicht muss man nicht erst die Notiz für einen Löschvorgang aufrufen – der üblich “Zug” nach links legt den Löschbutton frei.


















