Mrz 182013
 
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von Archiv zu Archiv

Letzte Woche gab es große Entsetzen in der Web-Gemeinde: Google Reader wird zum 1. 7. komplett eingestellt (Golem). Wie viele nutze ich diesen Dienst von Anfang an als zentrale “Sammelstelle” aller Blog- und News-Seiten, die mich interessieren. Zwar  nutze ich schon lange nicht mehr die Web-Ansicht von Google-Reader zum Lesen der Feeds – das geht weitaus besser und effizienter via (Tablet-)Apps, aber die unterschiedlichen Apps benötigen für den Sync ja eine Austauschplattform und haben daher alle Google Reader dafür in den Einstellungen vorgesehen. Nun, ich selbst werde noch ein paar Monate warten, denn die Ankündigung von Digg, einen eigenen Feed-Service zur Verfügung zu stellen, ist da sehr vielversprechend (vor allem hat Digg auch genügend Geld und Ressourcen, um eine große Nachfrage zu bedienen). Aber – entgegen dem alten Anhalter-Grundsatz “No Panic!” – viele Nutzer sind bereits zu Feedly abgewandert. Wenn man interessante Artikel beim Durchblättern seiner Feeds (übrigens hat Feedly nicht nur die bunte Magazin-Ansicht – mit einem Klick kann man auf eine Listenansicht umstellen) findet, so kann man diese Evernote übergeben.

1. In den Browser-Ansichten taucht das Evernote-Icon unter den Sozialen Netzwerken auf (Screenshot Chrome-Erweiterung). Nach dem Klick muss man sich allerdings bei Evernote momentan jedes Mal einloggen. Das Ergebnis entspricht dem Einfangen mit dem Web Clipper. Zwar sollen die Schlagwörter (Tags), die man in Feedly an einen Artikel vergibt, demnächst auch von Evernote übernommen werden, aber das wird noch seine Zeit brauchen. Dieser Button ist wegen des umständlichen Handlings also nur bedingt zu empfehlen.

2. Flotter ist da der Mailbutton. Falls man sich via Google-Mail einloggt, werden die Google-Kontakte aufgerufen – sofern man seine persönliche Evernote-Mail-Adresse dort gespeichert hat, ist diese also rasch ausgewählt. Außerdem lässt das Feld “Note” noch Raum für ergänzende Hinweise zu einem Artikel.

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Weitergabe per Mail.

3. Die Feedly-Apps weisen noch keine Integration von Evernote auf, dort würde man also ohnehin – zumindest unter iOS – mit der Mail-Funktion arbeiten. Wenn der Andrang zu Feedly anhält, kann sich da aber auch noch was tun. Allerdings kann man einen “1-Klick-Pocket”-Button hinzu fügen – und Pocket ist ja ebenfalls ein idealer Archiv-Dienst, der sich gut mit Evernote versteht.

Generell hat sich sowohl in der Browseransicht als auch bei den Apps in letzter Zeit viel getan, wer sich schon länger nicht mehr mit Feedly befasst hat, wird positiv überrascht sein.

Ich persönlich werde dennoch nach Möglichkeit meiner Lieblings-App, Mr. Reader, treu bleiben. Dort ist auch die Übergabe an Evernote samt Notizbuch-Auswahl und Schlagwort-Vergabe vorbildlich gelöst. Der Entwickler wird sich in der nächsten Zeit entscheiden, mit welchem Dienst künftig der Sync geschieht.

Ach ja: Nicht vergessen, die Feeds dieses Blogs aufzunehmen :-) (Artikel-Feed, Kommentar-Feed)

Mrz 112013
 
jodel1

Ganz schön schick!

Mit Evernote kann man ja einzelne Notizen oder ganze Notizbücher im Web für andere freigeben. Dafür genügen zwei Klicks und die so veröffentlichten Notizen im sachlich-funktionalen Design erfüllen auch in den meisten Fällen ihren Zweck.
Gelegentlich möchte man es aber etwas “hübscher” haben, hätte gerne eine Kommentarfunktion oder überhaupt mehr Möglichkeiten der Einflussnahme auf die veröffentlichten Informationen. Damit kommen wir jetzt in den Bereich der Weblogs aber nach Möglichkeit soll uns das ja keine doppelte Arbeit machen. Geht das? Ja, in der Tat ist die Sache ausgesprochen einfach und kostet – nach der “Ersteinrichtung” – kaum Zeit. Ein Klick in Evernote genügt – und ein attraktives Blog-Posting erscheint im Web wenige Sekunden später. Um dies umzusetzen, gibt es viele Wege, die aber meist ähnlich funktionieren. Ich nehme als Beispiel die bekannte Plattform WordPress.com. Den ganzen Beitrag lesen »

Mrz 102013
 
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alles vorbereitet

Vorlagen in Evernote sind sehr einfach anzulegen: Man erstellt die gewünschte Vorlage als “normale” Notiz und kopiert diese dann beliebig oft in beliebig unterschiedliche Notizbücher. Ein paar Besonderheiten schauen wir uns gleich noch an, aber zunächst zur Frage, in welchen Fällen eine solche Vorlage hilfreich sein kann.

GeroM hat hier im Blog ja bereits beschrieben, dass er im Rahmen von Hausverwaltungsangelegenheiten Checklisten vorbereitet, die er dann z. B. bei der Begehung einer Wohnung auf dem Smartphone flink abhaken kann. Andere Beispiele wären Vorlagen für Besprechungsprotokolle, Ablaufskizzen, Reise-Checklisten, Tagungsorganisationen usw. Generell geht es um Punkte, an die man bei wiederholbaren Vorgängen denken möchte oder um Meta-Daten, die beim Beginn eines neuen Projekts eine gewisse Standardisierung liefern usw. Den ganzen Beitrag lesen »

Mrz 092013
 
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PDF-Umwandlung leicht gemacht

Webseiten können ja auch in den Browsern von Smartphones und Tablets per Evernote-Web-Clipper oder einem Dienst wie Pocket “eingefangen” werden. Man hat dann Text und Bilder sauber formatiert in seinem Archiv. Manchmal kann es aber ganz nützlich sein, eine PDF-Version einer Webseite in Evernote zu speichern, um z. B. mehr Möglichkeiten bei der Markierung eines Textes zu haben [1]. Mit Desktop oder Notebook kein Problem, man hat ja in der Regel einen PDF-Druckertreiber. Der fehlt zumindest bei iOS (für Android gibt es da sicher was), so dass man zu gesonderten Apps greifen muss. Den ganzen Beitrag lesen »

Mrz 062013
 

Laut einem Bericht der InformationWeek steigt Evernote in der nächsten Zeit auf ein zweistufiges Authentifizierungsverfahren (Two-Factor Authentification) um, das die Sicherheit deutlich erhöhen soll. Wahrscheinlich wird der Evernote-Nutzer die Wahl bekommen, ob ihm das bisherige Verfahren genügt oder er das neue Sicherungssystem in Anspruch nehmen möchte. Bekannt ist ein solches Verfahren z. B. bei den Google-Account: Neben dem Passwort kann man beispielsweise seine Handynummer oder eine zusätzliche Mailadresse bei einem anderen Provider angeben. Die Einführung eines solchen Verfahrens wurde schon länger von den Anwendern gefordert und sei – laut Evernote – ohnehin für dieses Jahr geplant gewesen. Man werde die Umstellung nun vorziehen.

Mrz 052013
 
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gut sichtbar

Sowohl die eigenen gespeicherten Suchen als auch die vielen vorgegebenen Sucheigenschaften sind große Erleichterungen, wenn man in einem umfangreichen Notizbestand suchen muss. Allerdings ist das in der Windowsversion nicht optimal gelöst: Das “Hauptsuchfeld” findet sich an der richtigen Stelle, nämlich oben, wo man es schnell erreichen kann. Für die anderen beiden Suchen muss man in der linken Sidebar runterscrollen. Je nach Notizbuchanzahl und Schlagwörterliste eine umständliche Angelegenheit.

Man kann aber beide Suchen mittels Shortcuts oben links einblenden und erspart sich so das Scrollen:

  • Mit Alt + Shift + S werden die gespeicherten Suchen eingeblendet.
  • Durch Alt + Shift + A erhält man die Eigenschaftssuchen (“A” steht für Attributes).

Wenn wir schon dabei sind: mit Alt + Shift + N erhält man die Notizbuchsuche, mit Alt + Shift + T die Schlagwörtersuche (“T” für Tags).

Mrz 042013
 
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erweiterte Suchfunktion

In der Basis-Version durchsucht Evernote Notiztexte, Webseiten, Texte in Bildern und handgeschriebenen Notizen. Wer einen Premium-Account hat, bei dem wurde zusätzlich der Text innerhalb von PDF-Dateien durchsucht. Dieses Premium-Feature erweitert Evernote nun auf die Inhalte von Office-Dokumenten wie Word oder Excel. Wurde zwar zunächst nur für die Mac-Version 5.0.6 in Aussicht gestellt, scheint aber bereits auch mit der Windows-Version 4.6.3. zu funktionieren. Da – anders als bei PDF-Dokumenten – Office-Dateien nicht mit einer Vorschau eingeblendet werden, wird nur die Datei “an sich” markiert (= gelb hinterlegt), nicht die Fundstellen innerhalb der Datei, aber dafür haben die Office-Programme ja eigene Suchfunktionen.

Mrz 032013
 
bild-evernote

Die BILD halt …

[Aktualisierung 5. 3. 13: Evernote gibt bekannt, dass das Unternehmen als Konsequenz demnächst die Zwei-Stufen-Authentifizierung (z. B. Passwort und Handynummer wie bei Google-Accounts) für seine Anwender einführen wird.]

Am Samstag hat es Evernote erwischt. Das Sicherheitsteam des Dienstes hatte festgestellt, dass sich Außenstehende Zugang zu einem Teilbereich der Daten verschaffen konnten. Anders als bei Microsoft, Facebook oder WhatsApp gab es kein langes Zögern, kurzerhand wurde das System so umgestellt, dass jeder Evernote-Nutzer – egal, ob er nun betroffen war oder nicht – ein neues Passwort wählen musste. Diese Passwortänderung konnte man zunächst nur durch Einloggen auf der Webseite vornehmen, aber Evernote hat es geschafft, noch am gleichen Tag neue Apps seiner Software in die Stores zu laden. Einige Stunden später ging dann die Erläuterungsmail an die Anwender raus.

Was muss der Anwender tun?

Nicht viel – er muss seinem Konto eigentlich nur ein neues Passwort verpassen. Also eine Sache von einer Minute und dabei kann man sich gleich eine etwas längere/komplexere Veriante als “Lena18″ einfallen lassen ;-)

Welche Daten sind in welchem Umfang betroffen?

Zunächst: Die Inhalte und Dokumente des eigenen Evernote-Kontos sind gar nicht betroffen, da sich diese in einem anderen System befinden. Den ganzen Beitrag lesen »

Feb 282013
 
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endlich wieder Listen

Bei den Updates für iOS gibt es eine Reihe Neuerungen. Schmerzlich hatten die Anwender – auch ich – bei der iPad-Version die gewohnte Listenansicht vermisst – nun in neuer Gestalt wieder dabei – prima! Ich habe ja in einem Beitrag beschrieben, wie prima man damit Besprechungen vorbereiten kann. Auch eine Zeitleiste gibt es nun. Den ganzen Beitrag lesen »