Feb 082015
 
calibre-evernote

erweitere Infos griffbereit

Über Calibre (kostenlos, alle Plattformen) und Verknüpfungsmöglichkeiten mit Evernote habe ich in diesem Blog gelegentlich schon berichtet. Viele Anwender pflegen dort ihren (digitalen) Buchbestand sehr systematisch, so dass die benötigten Standardinformationen schnell gefunden sind. Umfangreichere Zusatzinformationen zur Literatur lassen sich aber einfacher in Evernote – z. B. mit einem entsprechenden Template – erfassen: Buchbesprechungen, Autoreninterviews usw. lassen sich ja sehr leicht mit dem Web Clipper archivieren.

Nun könnte man einfach einen Evernote-Link im Bemerkungsfeld von Calibre aufnehmen, aber mit einem eigenen Calibre-Feld lässt sich optisch etwas gelungener darstellen (die prinzipielle Idee ist in diesem MobileRead-Beitrag beschrieben).

Evernote-Feld erzeugen und positionieren
Zunächst wird in der Tabellen-Ansicht eine sog. “benutzerdefinierte Spalte” erzeugt (rechte Maustaste bei Spaltenüberschriften, “Eigene Spalten hinzufügen”, danach unten Button “Benutzerdefinierte Spalte hinzufügen”).

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neue Spalte definieren

Die Einträge in den Feldern “Suchname” und “Spaltenüberschrift” sind beliebig – ich habe im Beispiel in “Spaltenüberschrift” den Begriff “Infos” eingetragen (Spalten-Typ: “Langer Text, wie Kommentare …”).

Weiterhin soll der – spätere – Evernote-Link immer an der gleichen Stelle in der Buch-Zusammenfassung erscheinen (die in diesem Feld zum Teil automatisch erzeugten Texte sind ja unterschiedlich lang – so haben wir den Link immer sofort vor Augen). Daher wird das neue Feld “Infos” über dem Feld “Bemerkungen” angeordnet: Einstellungen – Erscheinungsbild – Buchdetails.

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Reihenfolge der Felder

Evernote-Link formatieren
Bei den Metadaten könnte nun unter “Benutzerdefinierte Metadaten” einfach der Evernote-Link via Copy ‘n’ Paste übernommen werden. Aber bei Buchliebhabern liest ja das Auge mit – daher kopiert man sich einen kurzen Code in sein Makro-Tool (wenn man keins verwendet, kann man sich auch eine Evernote-Notiz mit dem Text anlegen und diesen jeweils kopieren), der für einen hübschen grünen Link sorgt:

<div style=”font-family: Verdana, sans-serif; font-size: 12px;”><br></div><div>
color: rgb(105, 170, 53);”>“evernote:///view/123…” style=”color:#69aa35″>Evernote-Infos

Bei neuen Büchern tauscht man nur das Textstück “evernote:///view …” aus. Fertig. Der bequemste Weg für die Linkeingabe ist: auf das Feld in der Tabelle klicken und F2 drücken – damit wird sofort der Editor aufgerufen (alternativ: Metadaten bearbeiten).

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Link formatieren

Icon vergeben
Nicht zu jeden Buch wird man unbedingt eine Evernote-Notiz anlegen wollen. Zum Glück kann Calibre automatisch erkennen, ob man einen Link eingefügt hat. Dadurch können wir eine Bedingung in der Art formulieren “Immer, wenn ich einen Evernote-Link kopiere, blende mir in der Tabelle ein Evernote-Icon ein”. Über die Bildersuche von Google findet man genügend Icons, das PNG-Format (Beispiel) würde ich bevorzugen, es kann aber auch GIF, JPG usw. genommen werden

So, nun wieder zu den Einstellungen, Erscheinungsbild, diesmal ganz rechts der Reiter “Spalten Icons” und “Regel hinzufügen”. Anschließend auswählen “Icon ohne Text”, Spalte “Infos”, “Icon hinzufügen” und von der Festplatte das gespeicherte Icon wählen.

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Icon-Bedingung definieren

Icon als Emblem in Cover-Raster übernehmen
Jetzt ist es nur noch ein Handgriff – und das Icon erscheint auch im Cover-Raster. Alle Vorarbeiten sind bereits erledigt, so dass man jetzt nur noch folgende Einstellung vornehmen muss: Einstellungen, Erscheinungsbild, Cover-Raster, dort den Reiter “Embleme”. Man verwendet das gleiche Icon und fragt wieder die Spalte “Infos” ab (=”ist gesetzt”). Auf diese Weise haben wir den Hinweis nicht nur in der Tabellen-Ansicht, auch in der Kachel-Ansicht wird man sofort auf Zusatzinfos aufmerksam. Nebenbei: Man kann weitere Embleme definieren für Hörbücher, DVDs usw. – sieht anschließend sehr schick aus.

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Hinweis auch im Cover-Raster

 

[Edit:] Wenige Stunden nach diesem Artikel hat Michael Sonntag auf PAPIERLOS LESEN eine tolle Variante mit zwei Feldern beschrieben – prima Ergänzung!

 

 
Feb 062015
 
suche-autohotkey

Suche überall einblenden

Das kleine und kostenlose Makro-Tool “AutoHotkey” hat seit Jahren viele Freunde in der Windows-Welt, da es fast nichts gibt, was man damit nicht umsetzen kann. In den Artikeln “Strukturierte Texte” und “Buntstifte für Evernote” habe ich ja schon gezeigt, dass man damit auch Evernote anpassen kann. Im AutoHotkey-Forum hatte nun jemand die Idee, ein ganzes Search-Widget damit zu basteln. Das Skript greift einfach auf die Evernote-Zusatz-Datei “ENScript” zu und übergibt die Parameter. Das Suchfenster kann man in jedem Programm aufrufen. Egal, ob man sich gerade in Word oder auf einer Webseite befindet. Für die Ergebnisanzeige öffnet sich automatisch Evernote – man hat sofort alle Resultate vor Augen – das alles passiert unmittelbar und ist eine wirklich flotte Angelegenheit.

Im AutoHotkey-Script muss man natürlich noch den Pfad zu seiner eigenen Evernote-Installation anpassen, die restlichen Änderungen sind dank Parameter-Platzhalter rasch vorgenommen. Einsetzen kann man alle gewohnten Parameter. Bei Punkt 5, “beruflich unerledigt” habe ich z. B. das Schlagwort “Beruf” mit “todo:false” kombiniert, damit jene Notizen angezeigt werden, die noch “un-abgehakte” Checkboxen enthalten. Auch Zeitangaben (suche nur in Notizen der letzten 7 Tage) usw. kann man einpflegen. Die einzelnen Menü-Optionen werden entweder mit der Maus oder mit der Tastenkombination “Alt + Ziffer” aufgerufen.

Zum Skript “Suchbox für Evernote”.

suchbox

(zum Abspielen klicken)

 
Feb 042015
 
homescreen-zonen

unterschiedliche Zonen

Heute mal ein paar Überlegungen aus meinem persönlichen Arbeitsumfeld, nur als Anregung, jeder hat da seine eigenen Vorlieben, aber vielleicht doch für den ein oder anderen interessant, warum ich was wie handhabe.
Computer und mobile Geräte haben bei mir unterschiedliche Schwerpunkte. Für das eigentliche Arbeiten benötige ich zwei Bildschirme und eine große Tastatur, um auf entsprechende Geschwindigkeiten zu kommen, Literatur und Information wird auf dem lesefreundlichen iPad gesichtet, das Smartphone dient hingegen der raschen Informationserfassung oder dem zügigen Nachschlagen. Ich möchte das Teil einfach aus der Tasche ziehen, mit möglichst wenig “Rumgetippe” das erledigen, was gerade zu erledigen ist, und wieder verschwinden lassen. Und damit das auch wirklich “mobil” passieren kann, nach Möglichkeit mit einer Hand – ohne extra stehen bleiben zu müssen oder lange auf dem Screen zu fummeln.

Mein iPhone6-Homescreen gliedert sich in drei Zonen. Zone 1 umfasst Apps, die ich zwar häufig nutze, bei denen der “Schnelligkeitsfaktor” keine zu große Rolle spielt, ich muss die Icons also nicht unbedingt sofort mit dem Daumen erreichen. Denn die eigentliche “Daumenzone” ist Bereich 2 – prinzipiell sind in dieser Zone alle Anwendungen gut mit dem Daumen zu erreichen. Die Ordner “Reise” und “Sozial” in Zone 1 dienen dazu, bestimmte Apps genau in diese Zone zu verschieben. Innerhalb der Zone 2 gibt es dann noch Apps, die ich besonders häufig nutze, die daher in einer “Komfortzone” 3 liegen sollen. Nun zu den einzelnen Apps …

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Jan 312015
 
evernote-vorlagen

ein Bündel Vorlagen

Gleich einen ganzen Sack von Vorlagen hat Horst (Blog: Hastenichgesehen) geschnürt: von Sonderzeichen über farbliche Hintergründe bis hin zu Monatskalendern für 2015 und 2016 sollte für jeden etwas dabei sein (das Template für Blogger lehnt sich an die Beschreibung von Lars Bobach an). Die Vorlagen liegen im ENEX- bzw. HTML-Format vor, können also einfach per Drag’n Drop in Evernote übernommen und den eigenen Vorstellungen angepasst werden.

Zur Download-Seite.

 
Jan 282015
 
scanbotpro1

Termin beim Scannen übernehmen

Die Scanner-App Scanbot (Android und iOS) wird auch von vielen Evernote-Anwendern genutzt, da sie u. a. direkt mit Evernote synchronisiert und sich in der Pro-Variante zahlreiche Besonderheiten einstellen lassen (Texterkennung, Passwortschutz usw.). Mit dem heutigen Update kommt eine wichtige Funktion hinzu: vor der Übergabe an Evernote lässt sich beim gerade aufgenommenen Scan ein Termin anfügen. In der Dokumenten-Liste von Scanbot genügt (unter iOS) ein Wischen nach rechts, es erscheint zunächst der grüne Share-Pfeil, etwas weiter ziehen, dann kommt das Weckersymbol. Mit der gleichen Geste lässt sich ein Termin auch wieder löschen.

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einfache Geste genügt

Feine Sache, denn oft sind mit einem Scan weitere Aufgaben verbunden (Kündigung durchführen usw.), man muss so nicht gesondert an die Erinnerungsfunktion in Evernote denken – der Scan taucht dort automatisch in der Terminliste auf. Die Entwickler stellen auch in Aussicht, dass künftig neben einem Evernote-Notizbuch auch direkt Schlagwörter vergeben werden können – dann wäre das eine runde Sache. Am Rande: Scannable hat gestern ein Update erhalten, dort lässt sich jetzt auch die erste Seite als PDF speichern.

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Terminliste in Evernote

 

 
Jan 252015
 
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rasch konvertiert

Immer mal wieder komme ich hier im Blog auf das kostenlose Mini-Tool “IrfanView” zu sprechen. Ob man damit nun seinen Scanner mit Evernote verknüpft oder Indexblätter für eigene Foto-Verzeichnisse als Notiz aufnimmt – außer Kaffeekochen kann das Tool fast alles [1]. Aber IrfanView kann nicht nur mit Grafik-Formaten umgehen – es ermöglicht auch die Speicherung im PDF-Format. Nützlich, falls man zunächst einen Scan oder das Foto eines Plakats beispielsweise im JPG-Format in seine Evernote-Notiz aufgenommen hat, nun aber die Information in der PDF-Variante weitergeben möchte.

Nun haben zwar die meisten Anwender auf ihren Systemen eine Anwendung – Adobe Acrobat oder Freeware-Alternativen – die es meist über das Druckmenü ermöglicht, eine solche Konvertierung durchzuführen. Gelegentlich ist das aber etwas “fummelig”, da z. B. der Druck auf eine DIN-A4-Seite eingestellt ist und man so eine Datei mit viel “Leerraum” erhält. Oder die Grafik wird gedehnt, gestaucht usw.

IrfanView ist da praktischer: Es fertigt eine 1:1-Kopie an. Wenn man also die erzeugte PDF aufruft, sieht man nur das konvertierte Foto – und sonst nichts. Gewohnt einfach ist auch die Handhabung:

  1. Doppelklick auf das Foto innerhalb der Evernote-Notiz (sofern IrfanView als Standardbetrachter für Grafiken im Windows-System verknüpft ist, sonst rechte Maustaste.
  2. In IrfanView “Speichern unter” und “PDF” auswählen.
  3. Fertig.

Da das von IrfanView verwendete Plugin auch jede Menge Fein-Einstellungen erlaubt, z. B. das Verschlüsseln von PDF-Dateien, wird man eventuell beim ersten Speichervorgang nach einer Passwortvergabe gefragt. Dies kann man im Reiter “Sicherheit” deaktivieren – dann dauert der gesamt Vorgang tatsächlich nur 2, 3 Sekunden.

[1] Nach all den Jahren wird das Tool immer wieder aktualisiert – der Entwickler hat sich einen kleinen Obolus redlich verdient.

 
Jan 222015
 
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Anregungen auf vielen Gebieten

Beim letzten Evernote-Event kündigten die Vertreter von Feedly ja an, dass Nutzer demnächst eigene Feed-Zusammenstellungen veröffentlichen können. Die Jungs von Feedly waren so nett, mir schon mal die neue Funktion zur Verfügung zu stellen, so dass ich mal eine eigene “Collection” mit interessanten Feeds (die natürlich mit beliebigen Feed-Readern gelesen werden können) erstellt habe. Schwerpunkte wie “Evernote” und “Paperless” sind dabei, aber auch eine Reihe anderer Themen – etwa aus dem Bereich “Design” habe ich aufgenommen (deutsch- und englischsprachige Quellen). Hier der Link: http://feedly.com/herbhert. Ihr könnt gerne in den Kommentaren Blogs nennen, die Ihr für besonders gelungen haltet. Ich habe die Sache jetzt erst mal ausprobiert, Verfeinerungen kommen in den nächsten Wochen dazu. Zum Beispiel würde ich gerne eine Rubrik wie etwa “Blog des Monats” usw. anfügen.

 
Jan 212015
 
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viele Funktionen

Mit Alternote erhält der Chrome-Browser eine Erweiterung, mit der man rasch Evernote-Notizen während des Surfens erstellen kann, ohne die aktuelle Seite verlassen zu müssen. Ein Klick auf das Icon und ein Popup-Fenster öffnet sich, das sehr viele Sonder-Funktionen zur Verfügung stellt.

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Textauszeichnungen

So kann man nicht nur die üblichen Checkboxen, Aufzählungspunkte, Unterstreichungen usw. auswählen, sondern auch zahlreiche Formatierungsvorlagen wie z. B. Überschriftengrößen, Code-Kästchen, farbige Tabellen, Bearbeitung des HTML-Quellcodes. Grafiken lassen sich wie gewohnt durch Ziehen an den Ecken in der Größe ändern, ein gesonderter Button sorgt für das Bilden von Hierarchien im Schlagwörter-Index, auch das Einstellen von Erinnerungen ist möglich.

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kürzliche Notizen

Leicht zu übersehen: Wenn man links oben die Ecke aufklappt, erscheinen die zuletzt eingegebenen Notizen – man kann also eine Notiz weiter bearbeiten, ohne zu Evernote wechseln zu müssen. Ideal, wenn man während des Surfens z. B. eine Linkliste erstellen möchte. Auch ein Blick auf die Optionen-Seite der Erweiterung lohnt – von Farben über Schriftgrößen lassen sich viele Besonderheiten einstellen.

Fazit: Zwar wirkt der Editor etwas überladen, hat aber seinen Reiz in der schnellen Aufruf-Möglichkeit und unkomplizierten Handhabung. Es gibt recht viele Evernote-Nutzer, die auf ihren beruflichen Computern keine Software installieren dürfen und daher ohnehin zur Web-Anwendung von Evernote greifen. Mit dieser Erweiterung stehen nun noch eine Reihe von zusätzlichen Möglichkeiten zur Verfügung.

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Erinnerungsfunktion auch dabei

 

 
Jan 122015
 
scannable1

durchdacht und flott

Inzwischen ist die kostenlose App “Scannable” erschienen (ich hatte dazu ja schon vor einiger Zeit ein kleines Video produziert, die App ist für Android in Vorbereitung) und kassiert viel Lob. Nicht immer überzeugen mich Evernote-Produkte in allen Punkten, aber in diesem Fall finde ich die Umsetzung sehr gut gelungen. Zwar gibt es in allen AppStores jede Menge Scanner-Apps mit allen möglichen Funktionen – Ordnern, Archivierung, Markierungen usw. -, aber Scannable ist auf Schnelligkeit und Alltagstauglichkeit optimiert: bis zu 25 Scans pro Minute – einfach iPhone zücken, App starten, sofort – ohne weiteren Fingertipp – richtet sich der Bildschirm auf die Vorlage aus, fängt sie ein, ist sofort für die nächste Vorlage bereit.

Spesenquittungen, Rechnungen, Konzert-Flyer, Kassenbons und … und … und. Der Beleg liegt “quer”? Kein Problem – Scannable erkennt das und dreht das aufgenommene Ergebnis in die korrekte Richtung. Das Smartphone wird schräg gehalten? Scannable berechnet die Verzerrung und liefert ein kerzengrades Ergebnis. Ränder werden erkannt, Überflüssiges abgeschnitten. Und noch während des Aufnahmevorgangs kann man Scans, die nicht korrekt genug erscheinen, einfach “wegschnippen”. Doppelseitige Vorlagen? In 5 Sekunden ist das PDF-Dokument mit Vorder- und Rückseite auf dem Weg ins Evernote-Archiv. Trotz kleiner Dateigrößen ist das Scan-Resultat (Schärfe, Kontrast usw.) vergleichbar oder besser als bei ähnlichen Apps. Beispiel:

a) Scanbot (ebenfalls eine empfehlenswerte App), SW Grundeinstellungen, Dateigröße nicht optimiert

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Ergebnis Scanbot

b) Scannable

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Ergebnis Scannable

Unterschiede treten vor allem bei “saugfähigem”, dickeren Papier mit dünner Schrift auf [1], da schlug sich Scannable bei meinen Tests ausgezeichnet. Allerdings zeigte in Einzelfällen Scanner Pro von Readdle noch einen Zacken bessere Ergebnisse, aber da muss man dann schon sehr genau hin schauen.

Nun mag man fragen: Warum hat Scannable so wenig zusätzliche Funktionen? Nun, die App kann zwar mit Dropbox, Google Drive usw. zusammen arbeiten, aber die eigentliche Idee ist, dass alle Verwaltungsarbeiten von Evernote übernommen werden. Sonst muss man zwei Archive pflegen, einmal in der Scan-App und einmal in Evernote, mit jeweils unterschiedlichen Handhabungen. So geschehen Einsortierung, Verschlagwortung, grafische Markierungen usw. in Evernote. Auch übernehmen die Evernote-Server die Texterkennung (auch von handschriftlichen Vorlagen), so dass man keine Zeit damit verliert, auf den Abschluss von OCR-Vorgängen zu warten.

Weitere Einzelheiten zur App im offiziellen Blog.
Testbericht von “eisy” in dessen Blog.

[1] Was auch bei dieser Vorlage der Fall war: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung 2015: Deutschland aktuell, 1/15, Berlin, S. 3. Damit sich jetzt nicht die vielen Fans von Scanbot beschweren: In den meisten Fällen fielen die Ergebnisse sehr ähnlich aus und Scanbot hat ja noch viele weitere Funktionen, daher empfehle ich auch einen Blick auf diese App.

 
Jan 092015
 
notizbuchstapel

Export in Excel-Tabelle

In unserer Google+ Community kam die Frage auf, ob man neben Anhängen und Notizinhalten auch die Struktur von Notizbuchstapeln exportieren könne. Eigentlich ging es um Backup-Fragen – aber für diesen Zweck ist es einfacher, die Evernote-Datenbank zu sichern – darin sind ja alle Strukturelemente vorhanden und können zu jeder Zeit rekonstruiert werden. Falls man sich aber doch einmal einen Überblick verschaffen möchte – um z. B. zu Jahresbeginn zu überlegen, ob man eventuell den Aufbau seines Evernote-Archivs ändern sollte, kann man eine entsprechende Tabelle auslesen. Das Vorgehen für den Export habe ich früher schon mal Schritt für Schritt bezüglich einer Schlagwort-Tabelle beschrieben.

Diesmal wählt man das Feld “notebook_attr” und sortiert in der exportierten Exeltabelle nach “stack” – schon hat man alle Infos, die man benötigt.

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Datenbank exportieren