Jul 252014
 
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beide Formate scannen

Wenn Sie verschiedene Papierformate mittels der Evernote-Dokumentenkamera in eine Notiz aufnehmen wollen, so müssen Sie sich nicht den Kopf über die Ausrichtung zerbrechen: Evernote erkennt die “Schriftrichtung” automatisch und dreht das Bild korrekt ohne Ihr Zutun. Das klappt auch bei gemischten Vorlagen innerhalb der gleichen Notiz.

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einfach scannen

Wenn Sie beispielsweise zunächst einen gängigen Geschäftsbrief aufnehmen und anschließend die beigefügte Tagesordnung, die vielleicht in zwei Spalten quer gedruckt wurde, so müssen Sie weder Papiervorlage noch Smartphone drehen. Fotografieren Sie einfach in der gleichen Haltung weiter – die zweite Seite dreht Evernote automatisch, so dass Sie in der endgültigen Notiz Die Scans korrekt ausgerichtet lesen können (ich habe das jetzt nur unter iOS getestet, denke aber, dass es so auch in den anderen mobilen Apps von Evernote klappt.

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innerhalb der Notiz

Falls Sie dennoch lieber Vorlage und Smartphone drehen möchten – auch kein Problem. Rahmen und Auslösebutton verändern zwar die Position nicht, aber auch in diesem Fall erscheint das Schriftstück in der Notiz korrekt.

 

 

 
Jul 222014
 
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unterschiedliche Links

Ab sofort ist es auf iPhone und iPad möglich, private Links zu erstellen. Die Option verbirgt sich im Freigabemenü (“Link freigeben”). Bisher konnte man nur öffentliche Links zu einer Notiz erstellen, um z. B. rasch den Inhalt via Twitter zu posten. Die privaten Links sind hingegen die bekannten internen Links, die nicht “über das Web” laufen, sondern z. B. für Inhaltsverzeichnisse oder Wiki-ähnliche Verknüpfungen innerhalb der eigenen Notizen genommen werden. Entsprechend beginnen diese Links nicht mit “http://” sondern mit “evernote://”.

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privater Link

Nach der Auswahl “Privater Link” kopiert Evernote automatisch die Zeichenfolge in die Zwischenablage. In der neuen Notiz nimmt man die übliche Einfügefunktion (im Editiermodus Stelle gedrückt halten). Wie von der Desktop-Version gewohnt wird “sichtbar” die Überschrift der verknüpften Notiz eingefügt, darunter verbirgt sich der längere interne Link. Die Navigation mit solchen internen Links ist naturgemäß blitzschnell – es muss ja nicht der Umweg über das Web gegangen werden.

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Datum und Uhrzeit dabei

Die zweite Neuerung betrifft den ToDo-Modus in der iOS-Anwendung. Wenn man bisher damit eine Aufgabenliste erstellte, musste man – sofern gewünscht – in einem Extra-Schritt Einzelheiten zu den Erinnerungen setzen. Ab sofort werden bei der Erstellung der Aufgabenpunkte Datums- und Uhrzeit-Felder angezeigt, man spart sich also einen Schritt. Nach wie vor kann man aber “in einem Rutsch” die Aufgabenpunkte rasch hintereinander eingeben.

 

 
Jul 212014
 
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alle Twitter-Beiträge

Mit dem neuen Web Clipper 6.2 (Chrome) ist es auch sehr einfach, ganze Konversationen, die man auf Twitter führt, einzufangen. Um gleichzeitig ein wenig Schleichwerbung für das Lehrer-Twitter-Chat-Projekt “EDchatDE” zu machen (am Dienstag, 22. 7.,  übrigens mit einem spannenden Thema [1]), dient mir als Beispiel dieser Twitter-Dialog. Eventuell interessiert mich nicht nur das Tafelbild-Foto, sondern auch, was davor und danach dazu gesagt wurde. Der Web Clipper legt nun einen Rahmen um den gesamten Dialog und speichert ihn mir samt Links 1:1 in Evernote. Im Titel übernimmt Evernote die Anfangszeile des Hauptbeitrags. Besonders praktisch: im URL-Feld der Notiz wird der Original-Link gespeichert, so dass ich jederzeit die Konversation auf der Webseite wieder aufrufen kann.

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Der Link zur Konversation

Um sich einen solchen Gesprächsverlauf “isoliert” auf einer Webseite anzeigen zu lassen, gibt es verschiedene Möglichkeiten: Hat man z. B. einen Einzelbeitrag durch eine Twitter-Suche entdeckt, so klickt man auf den Link “Öffnen”. In anderen Fällen ist ein solcher Link nicht zu sehen, dann führt ein Klick auf die Datumsangabe in der ersten Zeile des Tweets zum gewünschten Ergebnis. Oder der Tweet weist eine kleine Sprechblase auf – wenn man “Gespräch zeigen” anklickt, erhält man die gesamte Konversation.

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verschiedene Möglichkeiten

[1] SummerSpecial: “Digitales” in der Lehrerbildung – gibt es das? Einzelheiten hier.

 
Jul 182014
 
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automatischer Austausch

Demnächst erscheint ja von der beliebten ToDo-Anwendung Wunderlist Version 3, die den Kreis der Anwender nochmals erweitern wird. In verschiedenen Beiträgen habe ich ja schon gezeigt, wie man z. B. Listen an Evernote übergeben oder via TaskClone Listenpunkte gegenseitig austauschen kann. Heute mal ein weiterer Weg, der ganz ohne Dritt-Anbieter funktioniert: Das Teilen von Listen mit Evernote. Sprich: Sobald Sie in ausgewählten Listen auf Wunderlist einen neuen Punkt hinzufügen oder einen Punkt als erledigt markieren, entsteht in Ihrem Evernote-Account eine neue Notiz mit einer entsprechenden Benachrichtigung. Dabei müssen Sie keinen Sync “von Hand” anstoßen – die Benachrichtigung erfolgt automatisch.

Evernote als “Freund” einladen
Alles, was Sie dafür tun müssen: Genehmigen Sie Evernote einen eigenen Wunderlist-Account. Diesen richten Sie mit Ihrer privaten Evernote-Mail-Adresse ein (max-muster@m.evernote.com). Ab sofort sofort ist Evernote Evernote als “Freund” einladbar. Bei der mobilen Wunderlist-Version halten Sie z. B. die Liste kurz gedrückt, es erscheint “Freund einladen”. Jetzt geben Sie wieder die Evernote-Adresse ein – von da ab ist Evernote ein Team-Mitglied.

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Evernote “einladen”

Das können Sie natürlich auch mit Listen machen, die Sie bereits mit anderen geteilt haben. Dann kommt zu den 5 “echten” Wunderlist-Nutzern Evernote als Mitglied Nr. 6 hinzu – und Sie erfahren damit in Evernote, wenn irgendjemand aus dem Team etwas an der Liste ändert.

Benachrichtigungen in Evernote
Evernote legt bei jeder Änderung der Liste eine Notiz an, die als Titel den Namen der Liste und den betroffenen ToDo-Punkt erhält. Im Text der Notiz steht, wer eine Änderung vorgenommen hat, ob der Punkt neu hinzugekommen ist oder als erledigt markiert wurde.

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Informationen in der Notiz

Der einheitliche Aufbau macht es leicht, durch gespeicherte Suchen in Evernote den Überblick zu behalten, wenn Sie mehrere Listen auf diese Weise mit Evernote teilen. Die gespeicherte Suche “W-Bachelorarbeit” besteht dann etwa aus “list Bachelorarbeit Wunderlist”, während jene Liste, die Sie zusammen mit Ihrer Partnerin für die nächste USA-Reise teilen die Bezeichnung “W-USA” (mit “list USA Wunderlist”) erhält. Oder Sie verwenden die Tabellenansicht in der Desktop-Version von Evernote, um rasch eine Sortierung nach Titeln zu erzeugen.

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Tabellenansicht der ToDo-Benachrichtigungen

Die Verknüpfung lohnt sich sicher nicht für jede kleine Wunderlist-Liste. Aber bei komplexen Projekten, bei denen man Dokumente, Aufsatz-Entwürfe, Scans usw. ohnehin in Evernote aufhebt, kann es ganz sinnvoll sein, Wunderlist-Stichpunkte vor Augen zu haben, ohne daran denken zu müssen, beide Programme zu öffnen.

 
Jul 172014
 
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flotter speichern

In einem früheren Beitrag habe ich ja schon mal einige Zeilen über die Beta-Version des Web Clippers verloren – seit heute ist die endgültige 6.2-Version verfügbar (für den Chrome-Browser). Obwohl auf den ersten Blick das Aussehen nur “geschrumpft” ist, hat sich doch viel unter der Haube getan. Dabei geht es weniger darum, dass großartig neue Funktionen eingebaut worden wären – vielmehr hat man die Handhabung deutlich verbessert, viele Speichervorgänge kosten nun einen Klick weniger, an vielen Ecken wurde gefeilt. Schauen wir uns mal die Einzelheiten näher an.

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Tools einblenden

Zeichentools
Das kompaktere Grundgerüst soll ja weniger Platz auf dem Bildschirm einnehmen, so dass auch kleinere Monitore davon profitieren. Daher ist die Rubrik der Zeichentools zunächst ausgeblendet. die Tools tauchen erst auf, wenn man statt einer Artikelspeicherung einen Screenshot vornehmen möchte.
Umgekehrt verwandelt sich bei der Textspeicherung (“Artikel” bzw. “Artikel ohne Formatierung”) nun der Cursor sofort in den Leuchtmarker, wieder ein Klick gespart. Und gleich noch ein Griff weniger zur Maus: Die Speichertaste ist nun mit der Enter-Taste verknüpft.

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Cursor als Leuchtmarker

Verwandte Notizen mit “Weitergabeleiste”
Deutlich weniger Platz nimmt nun – nach erfolgter Speicherung – die Anzeige der “verwandten Notizen” ein. Statt drei Bildern wird hier nur ein Vorschaubild jener Notiz angezeigt, die der gerade abgespeicherten besonders inhaltlich ähnelt.

Sehr komfortabel ist auch die neue Freigabeleiste. Klickt man beispielsweise auf die Link-Weitergabe, so wird nicht nur die URL angezeigt – diese ist automatisch in die Zwischenablage kopiert worden. Das Mail-Icon blendet ein eigenes kleines “Versende mich”-Fenster ein usw. Daneben ist am gewohnten Ort die Terminfunktion zu finden – wenn man also das Ziel-Notizbuch mit anderen teilt, so kann man bereits an dieser Stelle eine Erinnerung setzen und muss dazu nicht erst Evernote aufrufen.

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Quadratisch, praktisch – gut!

Notizbücher, Schlagwörter und “After Clipping”
Auch die Auswahllisten für Notizbücher und Schlagwörter sind kürzer geworden: sobald man einen Anfangsbuchstaben eintippt, tauchen die betreffenden Begriffe auf (bei “T” also z. B. die Notizbücher “Tagebuch” und “Tagung”). Kurznotizen kann man weiterhin direkt seiner Archivierung mit auf den Weg geben. Weiterhin lohnt ein Blick in die Optionen: Unter anderem kann man dort jetzt auswählen, ob überhaupt der letzte Bestätigungsscreen eingeblendet werden soll. Wenn man viele Clips kurz hintereinander speichern möchte, kann man die Bestätigung auch ausschalten und sofort mit dem nächsten Clip fortfahren. Gefällt mir sehr gut. Und da die Firefox-Beta ähnlich aussieht, gehe ich jetzt mal davon aus, dass wir auch bei den Updates für die anderen Browser die meisten dieser Funktionen demnächst finden werden.

 
Jul 122014
 
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Anleitungen flott erstellen

Evernote bringt von Haus aus alles mit, um via Fotos, Screenshots, Audio oder Text kleine Anleitungen zu erstellen. Ob es nun um das Einstellen der Heizungsuhr im Keller geht, das Einsetzen von Glühbirnen in der Badezimmerleiste oder die Erklärung für einen Kollegen, wie man seine PDF-Dokumente verschlüsselt – ein paar Bilder und etwas Text in einer freigegebenen Notiz sind in vielen Fällen ausreichend.

Man kann solche Erklärungen in allen Evernote-Versionen gleich gut umsetzen – da ich ausnahmsweise an diesem Wochenende ein Android-Smartphone zur Hand habe, erkläre ich die Schritte mal an diesem System (“Moto G”/Affil-Link, Android 4.4.2/4.4.4, für rund 150 Euro bin ich als iPhone-User tatsächlich beeindruckt). Nehmen wir an, Sie wollen Ihrer sportlichen Cousine, die sich nicht gar so gut mit Smartphones auskennt, erläutern, wie sie ein Widget für ihre Jogging-App installieren kann.

Screenshots anfertigen

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Screenshots anfertigen

Der erste Teil ist in wenigen Sekunden erledigt: Sie gehen die einzelnen Schritte durch, z. B. Aufruf der App, Einstellungen usw. und fertigen jeweils kurz einen Screenshot an. Beim Moto G wird dieser angefertigt mit “Aus/Ein-Taste” plus gleichzeitig “Lautstärke, untere Hälfte für ‘leise'”, Tasten etwa eine Sekunde gedrückt halten. Moto G archiviert diese Fotos in einem gesonderten Album, das den Titel “Screenshots” trägt. Eigentlich könnte man diese Fotos “gebündelt” an Evernote übertragen (“Element auswählen” und dann einfach die Auswahl mit einem Fingertipp markieren). Allerdings hat Evernote so seinen eigenen Kopf, was die Reihenfolge der Bilder in der Notiz betrifft (ein Phänomen, das ich auch unter iOS kenne). Daher schlage ich einen anderen Weg vor.

Bilder in der gewünschten Reihenfolge einfügen

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Stück um Stück

In unserem Beispiel haben wir ja ein “Mini-Storyboard” schon im Kopf, sprich: Wir starten beim Homescreen, zeigen dann die Umstellung von “Apps” auf “Widgets”, erklären, wie man das Widget einblendet und zeigen abschließend noch einen Screen, wie die fertige Sache aussieht. Also:

1. neue Notiz anlegen
2. kurzen Erklärungstext eingeben
3. passenden Screenshot direkt in Evernote auswählen und einfügen
4. nächsten Schritt per Text erläutern
5. dazugehörigen Screenshot auswählen usw.

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Text bearbeiten

Alternativ kann man auch zunächst alle Bilder Stück um Stück einfügen und erst anschließend den verbindenden Text dazwischen schreiben. Damit wichtige Punkte im Text nicht übersehen werden, kann man die Auszeichnungsmöglichkeiten im Evernote-Editor wie “fett” oder “Lechtmarkierung” nutzen.

Screenshots annotieren

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Fotobearbeitung aufrufen

Besonders hilfreich ist es für den Empfänger sind Markierungen innerhalb des Screenshots, dafür stellt Evernote ja zahlreiche Tools zur Verfügung. Das in der Notiz eingefügte Bild muss nur etwas länger gedrückt werden, dann öffnet sich ein Auswahlmenü mit dem Punkt “Kommentieren”. Es erscheinen all die Kästchen, Pfeile, Stempel und anderen Foto-Bearbeitungsmöglichkeiten, die man inzwischen schon oft gesehen hat.

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Bild zuschneiden

Daher möchte ich hier eher auf die drei kleinen Punkte rechts oben eingehen: Damit öffnet sich ein Menü, mit dem man über den Punkt “Verkleinern” den Screenshot zuschneiden kann, also z. B. auf die Menüleiste in der App reduzieren kann. Recht nützlich, da der Betrachter manchmal zu viele Einzelheiten eher verwirrt wird. Nach der Bearbeitung zeigt unsere Evernote-Notiz das veränderte Foto (man kann die vorgenommene Bearbeitung allerdings jederzeigt korrigieren, also etwa einen Pfeil verschieben usw.).

Tutorial freigeben

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Link weitergeben

Ist man schließlich mit seiner Arbeit zufrieden genügt der Fingertipp auf das Sharing-Icon in Evernote, der Link landet automatisch in der Zwischenablage. In unserem Beispiel würde man diesen per Mail an die Cousine verschicken, man kann solche Tutorials natürlich auch in Foren einblenden oder über Facebook, Twitter usw. zugänglich machen.

 
Jul 102014
 

Neben den bisherigen Sicherungsmöglichkeiten – z. B. AES 128-Verschlüsselung von Texten, Zwei-Stufen-Authentifizierung usw. – plant Evernote ja schon länger, erweiterte Verschlüsselungsmöglichkeiten in seine Software einzubauen. Das ist nicht ganz trivial, da die Verschlüsselung ja auf allen Betriebssystemen und in allen Apps gleichzeitig funktionieren muss. Außerdem habe ich scho vor längerer Zeit darüber berichtet, dass sich Evernote vor allem mit dem Problem herum schlägt, dass im Fall echter Verschlüsselung kein Index mehr aufgebaut werden kann. Phil Libin, der CEO von Evernote, äußerte sich dazu mit weiteren Einzelheiten [Quelle reiche ich nach [1] ]:

  1. Man wird einzelne Dokumente und wahrscheinlich Bereiche, wie z. B. ganze Notizbücher, verschlüsseln können.
  2. Es wird eine “echte” End-zu-End-Verschlüsselung sein, entsprechend können die Inhalte dieser Dokumente auch nicht von Evernote eingesehen werden, sie werden also auch nicht in den Suchindex aufgenommen.
  3. Die Einführung dieser Verschlüsselung ist für Ende diesen Jahres geplant.
  4. Evernote entwickelt zusätzlich ein neues Crypto-Produkt (oder erweitert Evernote um entsprechende Funktionen), das besonders leicht zu handhaben sein soll, so dass auch Anwender ohne besondere Vorkenntnisse eine starke Verschlüsselung erhalten können.

[1] Quelle: Interview – Videolink (muss mich korrigieren, das Interview wurde schon vor einigen Monaten geführt).

 
Jul 082014
 
firefox-webclipper

bald auch für Firefox

Lange haben die Firefox-Anwender warten müssen – das moderenere Aussehen des Web Clippers haben Chrome, Opera und Safari schon vor Monaten verpasst bekommen. Zwar wird man immer noch etwas warten müssen, aber ganz Ungeduldige können seit heute schon mal die Beta-Version installieren (einige Funktionen sind darin allerdings noch nicht eingebaut). Man kann die Version ohne Probleme testen – bei Nichtgefallen einfach wieder den vorherigen Web Clipper aktivieren. Einzelheiten über die jeweilige Beta-Version erfährt man im englischsprachigen Forum, der direkte Download ist hier zu finden.

 
Jul 032014
 
lesebaendchen1

klare Begrenzung

Wer meinen Blog schon länger liest, der weiß, dass ich gerne die Notizbücher von Leuchtturm 1917 verwende – dieser Tipp klappt aber auch mit allen ähnlichen Notizbüchern.

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Begrenzung per Leseband

Meine Arbeitsweise ist die, dass ich hauptsächlich die rechte Seite beschreibe, gelegentlich aber auf der linken Seite Einfälle oder Ergänzungen notiere, die nicht direkt zum “Haupttext” gehören. In Evernote möchte ich anschließend zwei einzelne Seiten speichern.  Zwar ist die Dokumentenkamera von Evernote eigentlich auf ein DIN-A5/DIN-A4-typisches Seitenverhältnis eingestellt, aber wenn sie “entdeckt”, dass auch auf der gegenüberliegenden Seite Text steht, erweitert sie den Blickwinkel.

Wenn man das vermeiden möchte und über ein Notizbuch einsetzt, das über ein typisches Lesebändchen verfügt, so genügt es, dieses Band kurz zwischen die Seiten zu legen. Die Dokumentenkamera identifiziert das Band als Begrenzung und beschränkt den Scan auf eine Einzelseite. Simpel – aber wirksam.

lesebaendchen2

korrekt abgeschnitten

 
Jun 302014
 
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ein Klick genügt

Seit einiger Zeit bietet Feedly in der Pro-Variante ja die Möglichkeit, Artikel direkt in Evernote zu speichern. Heute habe ich einen Link zu einer Feedly-Beta-Funktion erhalten, die noch mehr Möglichkeiten eröffnet (und auch schon prima funktioniert): Markierte Artikel können direkt in unterschiedliche Dropbox-Ordner gespeichert werden, entweder im HTML- oder PDF-Format (gekürzte Feed-Artikel werden als vollständiger Text gespeichert). Feedly erzeugt dafür in Dropbox einen Ordner “Feedly Vault” und richtet Unterordner ein – für die “später-lesen”-Markierung entsteht der Ordner “Saved For Later” für Schlagwörter “Tags” und pro Tag ein weiterer Unterordner. Das hat bis hierhin noch nicht viel mit Evernote zu tun. Aber diese Funktion kann man nun nutzen, um zielgerichteter Feedly-Artikel zu archivieren.

1. Überwachung der Feedly-Dropbox-Ordner mit Evernote

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automatischer Import

Evernote (Windows-Desktop) kann ja beliebige Festplattenordner überwachen, also auch Dropbox-Unterordner. Man wählt in Evernote den gewünschten Ordner aus, sobald ein neuer Feedly-Artikel darin erscheint, wird dieser von Evernote “aufgesaugt” und je nach Einstellung innerhalb von Dropbox gelöscht. Gleichzeitig verbindet man den Dropbox-Unterordner mit einem passenden Notizbuch, z. B. für den Feedly-Tag “Datenschutz” das Evernote-Notizbuch “Datenschutz”. Das gleiche verfahren kann man auf mehrere Tag-Ordner anwenden und erhält so eine getrennte Ablage in Evernote. Nicht ganz so wichtige Artikel markiert man vielleicht nur mit der “später-lesen” Funktion und richtet für diesen Ordner keinen Evernote-Import ein. Auf diese Weise landen nur ausgewählte Artikel in Evernote.

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Markierungen in PDF Expert

2. PDF-Dateien vor der Archivierung bearbeiten
Wenn man möchte, kann man einen Schritt “dazwischen schalten”: die Bearbeitung des Feedly-Artikels in einem PDF-Programm. Unter iOS synchronisiert z. B. die bekannte App “PDF-Expert” mit Dropbox. Diese kann also den Artikel “abfangen” [1], man nimmt seine Markierungen vor, synct – und auf diese Weise landet eine markierte Datei in Evernote. [2]

Sieht vielleicht auf den ersten Blick etwas umständlich aus, lässt sich aber doch recht schnell einrichten. Ist ja nur einmal, danach läuft alles von selbst. Um den Prozess zu veranschaulichen, hier das entsprechende Ablaufdiagramm:

feedly-dropbox4

automatische Archivierung

[1] Wenn man die Feedly-Artikel im HTML-Format in Dropbox speichert, kann PDF Expert mit einem Klick die Sache in PDF konvertieren.
[2] Bei Evernote evtl. in den Import-Funktionen von “Quelle löschen” auf “Quelle behalten” umstellen, sonst holt sich Evernote den Artikel, bevor man ihn bearbeiten konnte.