Jan 172014
 
neue-verschluesselung

nun AES-128

Mit dem heutigen Update (Evernote 5 für Windows, 5.1.1.2334) hat auch eine stärkere Verschlüsselung Einzug gehalten. Bisher konnten Texte in einer Notiz mit AES-64 verschlüsselt werden, ab sofort mit AES-128. Diese Verschlüsselung erfolgt über die Evernote-Software auf dem eigenen Computer, nicht online.

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rasch erledigt

Neue Texte werden automatisch mit AES-128 verschlüsselt, aber wie sieht es mit Notizen aus, die man zu einem früheren Zeitpunkt bereits verschlüsselt hat? Die Umstellung muss man zwar “per Hand” vornehmen, aber auch dafür gibt es eine Erleichertung per Suchparameter.

1. Alte verschlüsselte Notizen finden: Suchparameter “encryption:” (mit Doppelpunkt) sollte diese ausfindig machen.
2. Text mit dem bisherigen Passwort entschlüsseln.
3. Text markieren und neues Passwort vergeben (also z. B. statt “abc” jetzt “abcd” verwenden).
4. Erledigt

Hinweis: Die Verschlüsselung wird bei markiertem Text mit Strg+Shift+X aufgerufen und ist eine Premium-Funktion.
Bonus-Hinweis 2: “abc” und “Name des Hundes” sind keine nachzuahmenden Beispiele – um es mit Sheldon zu sagen “1234 ist kein (!) sicheres Passwort” ;-)

 
Jan 162014
 
120punkte

120 Punkte

Die Telekom schenkt ja schon länger allen ihren Kunden 1 Jahr Evernote-Premium (kann auch im Bekanntenkreis klappen). Heute habe ich die Evernote-App auf dem iPhone gestartet – und schwupp: noch mal 120 Bonuspunkte erhalten. Damit kann man sich entweder ein weiteres Premium-Jahr gönnen, mehrere GBs pro Monat hochladen -  oder schon fast (= 125 Punkte) die Evernote-Zentrale in Kalifornien besuchen. Einzelheiten zum Punkte-System von Evernote.

//Edit: Da offensichtlich eine Reihe von Lesern diese Punkte bisher nicht erhalten hat, lohnt vielleicht eine Erkundigung beim Diensteanbieter – vielleicht hängt es ja mit bestimmten Vertragsmodalitäten zusammen. Allerdings war es auch beim Start des Premium-Geschenks im letzten Jahr so, dass zu Beginn nicht alle Kunden gleichzeitig die Meldung erhielten.

 

 
Jan 052014
 
haushaltsbuch2

rascher Überblick

Zunächst: Ein gutes und erfolgreiches 2014 an alle Leser!
Vielleicht ist die Jahreswende ja auch ein guter Zeitpunkt, Ordnung in die Finanzen zu bringen. Selbst wenn man nicht knapp bei Kasse ist, lohnt es sich immer mal wieder für ein, zwei Monate seine Ausgaben festzuhalten. Dabei geht es weniger um die alten Bilder, die man vielleicht noch vor Augen hat, mit Kladden, in denen man “10 Eier – 99 Pfennig”, “1 Kehrbesen – 2,50 DM” aufschrieb. Das lohnt meist nicht. Aber ein Überblick in Kategorien kann ganz heilsam sein. Jedenfalls filmte das ARD-Magazin “Plusminus” eine junge Familie, die einen heilsamen Schock nach einem Monat erlebte: “Sie” kauft gerne bei einem Internet-Schuhhändler, “Er” greift gerne bei Technik zu und fand es am Schluss gar nicht lustig, dass seine Frau die Kosten sehen konnte ;-) (Sendung v. 15. 5. 2013, ARD-Mediathek, sehenswert).

Jedenfalls bin ich durch die Sendung auf die App “MoneyControl” (iOS, Mac, WindowsPhone – Sync via Dropbox) aufmerksam geworden und kann sie empfehlen. Eine eingeschränkte Testversion gibt es gratis, für ein paar Euro gibt es den vollen Funktionsumfang, den ma sich als Evernote-Nutzer auch gönnen sollte.

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eigene Kategorien

Die Punkte, die mir wichtig waren:
1. Unkomplizierte Eingabe mit dem Smartphone. Ich will bei alltäglichen Einkäufen keine Kassenbons aufheben müssen, um diese dann umständlich zu Hause zu übertragen. An der Kasse zahlen, Smartphone zücken, Betrag und Kategorie eintippen, fertig.

2. Eigene Kategorien bilden können. Es mag ja nett sein, wenn es eine Rubrik “Flugzeugbenzin” oder “Surfbretter” vordefiniert gibt – aber ich will meine ganz eigenen Einordnungen konfigurieren können, die Reihenfolge bestimmen und den Rest löschen.

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Berichte exportieren

3. Leicht und schnell Korrekturen anbringen können. Mal muss man einen Nachtrag machen, mal einen Betrag korrigieren oder umsortieren. So was soll ebenfalls schnell zu erledigen sein.

3. Erzeugung sinnvoller Reports in PDF- oder HTML-Format. Das ist für mich der zentrale Punkt in der Zusammenarbeit mit Evernote. Ich möchte in meinem Evernote-Konto nur den zusammenfassenden Überblick haben, z. B. die Ausgaben-Summen nach Rubriken für den abgeschlossenen Monat. All die Tortendiagramme und bunten Balken sind ja nett, aber bringen mir nicht viel. Dazu nach Möglichkeit noch ein Datenexport für Excel, den ich an mein Notizblatt anhängen kann, falls ich später doch mal irgendwas auswerten möchte.

Die genannten Punkte sind bei MoneyControl erfüllt. Da MoneyControl das Versenden der Berichte per Mail zulässt, können diese direkt an Evernote via der persönlichen Evernote-Mail-Adresse ins eigene Archiv übernommen werden. Wer eine kostenlose App für iPhone oder Android zu diesem Thema sucht, der wird bei den Verbraucherzentalen fündig.

 

 
Dez 232013
 
login

LOG IN Cover

Insbesondere Informatik-Lehrer dürften mit der Zeitschrift “LOG IN – Informatische Bildung und Computer in der Schule” schon länger vertraut sein. Als kleines Weihnachtsgeschenk hat der Verlag einen längeren Artikel aus der Zeitschrift als PDF-Dokument zugänglich gemacht:

“Wissensmanagement mit Evernote. Die Mehrfachdosis für Lehrkräfte gegen das Vergessen” von Roland Baumann. Der Artikel gibt eine ausführliche Einführung und erläutert am Praxisbeispiel der “Fachschaft Geschichte” an der Schule des Autors, wie man im Team Evernote einsetzen kann.

Download PDF-Datei

 

 
Dez 182013
 
bildung-technik

gute Podcasts

Felix Schaumburg ist für Evernote-Anwender kein Unbekannter. Unter anderem für Unterrichtszwecke setzt er die Software intensiv ein. Nun habe ich gerade die sehr gut gemachte Podcast-Reihe “Bildung – Technik – Zukunft” entdeckt, die er gemeinsam mit Guido Brombach gestaltet. In der aktuellen Folge geht es u. a. um das Gliederungsprogramm “WorkFlowy”, das ich schon früher mal hier im Blog vorgestellt habe. Hört mal rein, insbesondere für Leute, die mit dem Thema Technologien für Schule und Hochschule zu tun haben, werde ihre Freude an den Folgen haben.

 
Dez 172013
 
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Arbeitszeiten erfassen

Viele Nutzen den Dienst IFTTT, um Daten automasiert an Evernote zu übergeben: ob Gmail-Post, wichtige Tweets, favorisierte Pocket- oder Reader-Artikel – ifttt handelt selbständig nach Regeln (= Rezepte), die man zuvor für seinen Account definiert oder aus einem großen Katalog übernommen hat. Die iPhone-App von IFTTT hat gerade eine interessante Zusatzfunktion erhalten: sie kann ab sofort die Lokalisierungsfunktion des Geräts nutzen. Sprich: Wenn ich mich im Umkreis eines bestimmten Orts befinde, komme oder gehe, löst IFTTT eine Aktion aus. Das kann man recht gut mit Evernote kombinieren.

Das einfachste Beispiel ist die Zeiterfassung für Büro-Arbeit: Wenn ich das Büro betrete, werden Datum und Uhrzeit an eine Evernote-Notiz geschickt, ebenso wenn ich das Büro verlasse. Dabei kann ich wählen, ob jeweils eine neue Notiz angelegt oder innerhalb eines bestehenden Notizblatts eine Tabelle ergänzt wird. Oder ich arbeite mit verschiedenen Kunden zusammen, dann landet einmal die Info “um 14:00 Uhr Müller-Stuttgart, 17:15 Uhr Maier-Reutlingen” usw. in Evernote.

Generell kann man sehr viel damit machen, bis zum automatischen Anschalten von Lampen, wenn ich in der Nähe des Hauses bin oder dem Senden einer SMS, wenn ich aus dem Zug steige. Es gibt bereits eine ganze Zusammenstellung von derartigen IFTTT-Rezepten hier. Weitere Einzelheiten im appgefahren-Ticker.

 
Dez 162013
 
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gemeinsam arbeiten

Für die meisten Anwender genügt die kostenlose Version von Evernote, da diese praktisch keine Einschränkungen für die alltägliche Arbeit aufweist. Es sind eher “Bonbons”, die die Premium-Version aufweist. Eins dieser Bonbons ist/war die Möglichkeit, gemeinsam Notizbücher zu verändern. Wohlgemerkt: auch in der Freeversion kann man beliebige Notizen und ganze Notizbücher zur Ansicht frei geben, aber nur der “Erzeuger” kann Inhalte verändern.

Ab sofort kann jeder die erweiterten Funktionen nutzen. Einzige Einschränkung: Wenn man einen kostenlosen Account hat, kann man diese Funktionen nur auf 1 Notizbuch gleichzeitig die Editiermöglichkeit zuschalten (man kann aber nach wie vor beliebig viele Notizbücher ohne Editiermöglichkeit öffentlich machen).

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einfach anklicken

Wenn Sie also gemeinsam eine Reise vorbereiten, sich gegenseitig Unterlagen zugänglich machen wollen, zusammen an einem Projekt arbeiten, Texte gemeinsam editieren möchten usw. usw. – in all diesen Fällen können Sie mit dem kostenlosen Account arbeiten.

(Noch ein zusätzlicher Hinweis: Falls Sie bereits Premium-User sind, können Sie nicht nur beliebig viele Notizbücher mit diesen gemeinsamen Editiermöglichkeiten versehen. Die Personen, die Sie zu Ihren Notizbüchern einladen, benötigen keinen Premiumaccount, um Notizen ändern und ergänzen zu können.)

 
Dez 152013
 
scannen-folie1

glatte Ergebnisse

Bei vielen Evernote-Anwendern hat das Smartphone den herkömmlichen Scanner ersetzt, schließlich hat die Evernote-App selbst einen Dokumentenscanner eingebaut, oder man greift zu einer spezialisierten App wie “CamScanner” oder “Scanner Pro”. Klappt alles prima, sogar zerknitterte Quittungen können in den meisten Fällen gut leserlich archiviert werden. Ein kleines Problem besteht aber bei Briefen, die für den Standardumschlag gefaltet werden: gelegentlich verlaufen die Knicke genau durch Zeilen, die später gerne unverzerrt lesen möchte. Beim alten Flachbettscanner war das kein Problem, da wurde ja durch den Deckel die Seite “geplättet”.

Aber auch für Smartphones gibt es da eine Hilfe: eine handelsübliche durchsichtige Plastikhülle (oben und rechts offen, Beispiel) für ein paar Cent. Das Schreiben einstecken, fertig, Schreiben entnehmen, nächstes Schreiben usw. Okay, die Lichtverhältnisse müssen stimmen, da ein Blitz spiegeln würde. Aber für den gelegentlichen Scan sollte es ausreichen:

scannen-folie2

in der Hülle aufgenommen

Von Horst hat mich zu Scan-Angelegenheiten, passend zur vorweihnachtlichen Einkaufszeit, gerade eine Mail erreicht:

 … aus gegebenem Anlass (es gab einen neuen Herd und einen Wohnzimmer-Deckenfluter mit Leseleuchte) habe ich gestern und heute Rechnungen und Bedienungs- / Aufbauanleitungen eingescannt. Bei seitenstarken Anleitungen habe ich nur das Cover eingescannt und dann im EN-Titel auf den Ordner verwiesen (z.B. Herd BOSCH HEA23T1-4 – siehe Ordner).
Zugleich habe ich Ersatzteile und mitgelieferte Aufbauwerkzeuge eingetütet und beschriftet. Bei der nächsten Aktion werde ich diese Fotografieren und auch in EN erfassen.

(Persönlicher Hinweis: Die Stammleser dieses Blogs werden Horst noch aus der “Gründerzeit” kennen. Damals tummelten sich hier nur eine Handvoll Leute (heute sind es alleine bei meinem Flipboard-Magazin über 13.000 Leser). Von ihm kamen immer tolle Ideen und Anregungen, er hat damals auch eine der ersten Evernote-Gruppen in Deutschland gegründet (gefüttert noch über geteilte Evernote-Notizbücher). Während ich eher der etwas chaotische Typ bin, der Evernote mal so und mal so nutzt, war Horst immer der “ordentlichere” von uns beiden. Sehr sorgfältige und systematische Ablage, großen Wert auf Datenschutz legend usw. – Im Sommer 2012 wurde bei Horst ein Tumor entdeckt, weshalb sein Name in der Zeit danach nur noch selten hier auftauchte. Inzwischen geht es ihm deutlich besser, er schreibt offen in seinem Blog darüber und hat mir die Erlaubnis gegeben, auf diesen Beitrag hinzuweisen. Alles Gute, Horst!)

 
Dez 142013
 
praesentationsmodus

gut für Besprechungen

Die Evernote-Apps für iPhone und iPad haben ja gerade eine Reihe neuer Funktionen bekommen, darunter ist auch der Präsentationsmodus für den Beamer (kommt demnächst auch zu Android und Windows). Da die Einzelheiten zu den Neuerungen recht ausführlich im deutschen Evernote-Blog beschrieben sind, kann ich mir die Wiederholung sparen. Dafür gibt es zum Thema “Präsentationsmodus”, was man damit machen kann und in welchen Fällen das Einschalten des Modus sinnvoll ist, einen kleinen Podcast von mir [Link]:

Auch über iTunes abonnierbar (dort habe ich den Podcast-Kanal in den letzten 2 Jahren etwas vernachlässigt, will ihn jetzt aber wieder stärker beliefern.) Oder, z. B. unter Android oder Windows Phone, in belieber Podcast-App abonnieren (diesen Link kopieren: http://feeds.feedburner.com/evernote-pfiffige).

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via iTunes