Mrz 062013
 

Laut einem Bericht der InformationWeek steigt Evernote in der nächsten Zeit auf ein zweistufiges Authentifizierungsverfahren (Two-Factor Authentification) um, das die Sicherheit deutlich erhöhen soll. Wahrscheinlich wird der Evernote-Nutzer die Wahl bekommen, ob ihm das bisherige Verfahren genügt oder er das neue Sicherungssystem in Anspruch nehmen möchte. Bekannt ist ein solches Verfahren z. B. bei den Google-Account: Neben dem Passwort kann man beispielsweise seine Handynummer oder eine zusätzliche Mailadresse bei einem anderen Provider angeben. Die Einführung eines solchen Verfahrens wurde schon länger von den Anwendern gefordert und sei – laut Evernote – ohnehin für dieses Jahr geplant gewesen. Man werde die Umstellung nun vorziehen.

Dez 052012
 
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Wissensmanagement jetzt auch für Unternehmen

Der Start der neuen Evernote-Variante “Business” hat für viel Aufsehen gesorgt. Zwar wurde Evernote schon immer bei kleinen Projekten und bei der Teamarbeit eingesetzt, da es das Editieren gemeinsamer Materialien erlaubt. Mit “Evernote Business” sind aber nun eine ganze Reihe neuer Funktionen hinzugekommen, wie z. B. Firmenotizbücher, Wissensbibliotheken, Firmen-Admin-Accounts usw. usw. Deutschland gehört zu den ersten 7 Ländern, die dieses Modell nutzen können. Zielgruppe sind kleine und mittlere Unternehmen, Projektmitarbeiter, Selbständige mit einigen Mitarbeitern usw.

Was einem Unternehmen, das seit einem halben Jahr selbst zum exklusiven “Club der Milliardäre” gehört, natürlich klar war: Wenn es um Firmendaten geht, so will man hier europäische Standards erfüllt sehen und sich nicht auf US-Recht verlassen. Daher hat Evernote schon vor einiger Zeit eine hundertprozentige Tochter in Zürich gegründet (Berlin war im Gespräch, aber die Schweiz bot günstigere Steuerkonditionen). Diese übernimmt, nach eigenen Aussagen von Evernote, die Rolle des “Datenkontrolleurs” und überwacht die Datenschutzaspekte.

Ganz generell hat Evernote ohnehin ein völlig anderes Geschäftsmodell als Soziale Netzwerk-Firmen wie z. B. Facebook. Evernote sind persönliche Daten egal – Sie können sich mit Phantasienamen anmelden. Evernote will keine Freundeslisten und keine Rechte an eingestellten Daten, weshalb seit Jahren in den Nutzungsbedingungen steht “Ihre Daten gehören Ihnen”. Man kann den Account jederzeit löschen, ohne dass es einer umständlichen Prozedur bedarf. Man erhält keine unerwünschte Werbung usw. usw. usw. Evernote wurde ursprünglich als “Einzel-PC-Tool” entwickelt, was die unterschiedlichen Wege gegenüber anderen Diensten erklärt.

Evernote Business hat eine Reihe ausgesprochen interessanter Funktionen – und ist vor allem ohne Installations- und Pflegekosten aktivierbar. Auf die einzelnen Funktionen werde ich demnächst in einem gesonderten Bericht eingehen.