Jun 302014
 
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ein Klick genügt

Seit einiger Zeit bietet Feedly in der Pro-Variante ja die Möglichkeit, Artikel direkt in Evernote zu speichern. Heute habe ich einen Link zu einer Feedly-Beta-Funktion erhalten, die noch mehr Möglichkeiten eröffnet (und auch schon prima funktioniert): Markierte Artikel können direkt in unterschiedliche Dropbox-Ordner gespeichert werden, entweder im HTML- oder PDF-Format (gekürzte Feed-Artikel werden als vollständiger Text gespeichert). Feedly erzeugt dafür in Dropbox einen Ordner “Feedly Vault” und richtet Unterordner ein – für die “später-lesen”-Markierung entsteht der Ordner “Saved For Later” für Schlagwörter “Tags” und pro Tag ein weiterer Unterordner. Das hat bis hierhin noch nicht viel mit Evernote zu tun. Aber diese Funktion kann man nun nutzen, um zielgerichteter Feedly-Artikel zu archivieren.

1. Überwachung der Feedly-Dropbox-Ordner mit Evernote

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automatischer Import

Evernote (Windows-Desktop) kann ja beliebige Festplattenordner überwachen, also auch Dropbox-Unterordner. Man wählt in Evernote den gewünschten Ordner aus, sobald ein neuer Feedly-Artikel darin erscheint, wird dieser von Evernote “aufgesaugt” und je nach Einstellung innerhalb von Dropbox gelöscht. Gleichzeitig verbindet man den Dropbox-Unterordner mit einem passenden Notizbuch, z. B. für den Feedly-Tag “Datenschutz” das Evernote-Notizbuch “Datenschutz”. Das gleiche verfahren kann man auf mehrere Tag-Ordner anwenden und erhält so eine getrennte Ablage in Evernote. Nicht ganz so wichtige Artikel markiert man vielleicht nur mit der “später-lesen” Funktion und richtet für diesen Ordner keinen Evernote-Import ein. Auf diese Weise landen nur ausgewählte Artikel in Evernote.

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Markierungen in PDF Expert

2. PDF-Dateien vor der Archivierung bearbeiten
Wenn man möchte, kann man einen Schritt “dazwischen schalten”: die Bearbeitung des Feedly-Artikels in einem PDF-Programm. Unter iOS synchronisiert z. B. die bekannte App “PDF-Expert” mit Dropbox. Diese kann also den Artikel “abfangen” [1], man nimmt seine Markierungen vor, synct – und auf diese Weise landet eine markierte Datei in Evernote. [2]

Sieht vielleicht auf den ersten Blick etwas umständlich aus, lässt sich aber doch recht schnell einrichten. Ist ja nur einmal, danach läuft alles von selbst. Um den Prozess zu veranschaulichen, hier das entsprechende Ablaufdiagramm:

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automatische Archivierung

[1] Wenn man die Feedly-Artikel im HTML-Format in Dropbox speichert, kann PDF Expert mit einem Klick die Sache in PDF konvertieren.
[2] Bei Evernote evtl. in den Import-Funktionen von “Quelle löschen” auf “Quelle behalten” umstellen, sonst holt sich Evernote den Artikel, bevor man ihn bearbeiten konnte.

 
Apr 292014
 
Artikel und Fotos

Artikel und Fotos

Lange mussten die Anwender des Feedly-Readers warten, aber nun ist es soweit: Das Speichern von Artikeln in Evernote klappt nun auch, einen Feedly-Pro-Account vorausgesetzt, in den mobilen Apps (Android und iOS). Zugleich wurden die Möglichkeiten in den Desktop-Varianten deutlich erweitert:

1. Sofern der Feed nur den Anfang eines Artikels aufweist, archiviert Evernote dennoch – in den meisten Fällen – die “Langform”, also den vollständigen Artikel.

2. Falls man nur Fotos aus einem Feed speichern möchte, so genügt es, mit dem Mauszeiger über der Grafik zu “schweben”. Es erscheint das Evernote-Symbol, mit dem das Foto gesondert gespeichert werden kann.

3. Wenn man sich nur für einzelne Teile eines Artikels interessiert, so kann man diese Sätze/Absätze in Feedly markieren und an Evernote übergeben.

4. Evernote-Business kann nun ebenfalls via Feedly gefüttert werden.

Evernote "griffbereit"

Evernote “griffbereit”

Ebenfalls erwähnenswert: In den mobilen Anwendungen kann Evernote dominant auf dem Hauptteil der Ansicht konfiguriert werden, man muss also nicht erst im gefüllten Sharing-Menü nach dem Dienst suchen. Sofern man ohnehin über einen Feedly-Pro-Account verfügt, ist das sicher eine sehr gute Nachricht. Aber auch in der kostenlosen Feedly-Variante kann man ja via Pocket oder IFTTT die ausgewählten Postings an Evernote übergeben. (Vor einiger Zeit hatte ich mit dem InoReader eine Alternative vorgestellt.)