Apr 022015
 
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auf einen Blick

Das heutige Update der iOS-Evernote-App bringt eine völlig überarbeitete Dokumentenkamera mit. Bisher orientierte sich die interne Kamera-Funktion am Aufbau der Standard-iOS-Kamera, d. h. man wählte durch Verschieben am unteren Rand selbst die Dokumentenart aus. Ab sofort ist das überflüssig – die Kamera erkennt, ob es sich z. B. um eine Vorlage aus einem Evernote-Moleskine handelt (klappt auch ohne Smartsticker es wird sogar als Meldung angezeigt “Moleskine erfasst”), um ein Briefdokument, einen Farbprospekt, eine Visitenkarte, ein Post-it-Zettelchen oder ob ein “normales Foto” entstehen soll. Je nach Entscheidung des – übrigens: sehr treffsicheren – Algorithmus wird der Kontrast verändert, werden die Seiten beschnitten usw. Die Randerkennung ähnelt jetzt der sehr flotten und präzisen Erkennung, die bereits mit Scannable eingeführt worden ist. Ebenfalls aus dieser App übernommen: der “Fingerschnick”, um einzelne Seiten in einer Aufnahmereihe zu löschen.
Man hat aber jederzeit Eingriffsmöglichkeiten, so dass man – auch nachträglich – die Dokumentenart ändern kann.

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eigene Änderungsmöglichkeiten

Weiterhin gibt es auf dem Startbildschirm nun nur noch einen einzigen Foto-Button – die Auswahl von vorhandenen Fotos wurde in die Kamera-Funktion integriert:

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Fotoauswahl innerhalb des Kamera-Modus

Rechts oben befindet sich der “Umschaltknopf”, falls man den automatischen Erkennungsmodus ganz unterbinden möchte.

Die Umgestaltung konnte ich schon die letzten Wochen testen und finde sie eine wirkliche Erleichterung im Alltag. (Übrigens wird es demnächst bei der Dokumentenerkennung bei Scannable ebenfalls eine wirklich gelungene Neuerung geben, von der ich hoffe, dass sie auch in der Haupt-App Eingang findet – dazu nach der Veröffentlichung mehr.)

Wenn man sich Notizen-Erinnerungen auf dem Startbildschirm anzeigen lässt, so kann man nun mit einem Links-Wisch auch die Schlummer-Funktion einblenden, die momentan auf 1 Stunde gestellt ist. Weitere Updates betreffen die Zusammenarbeit mit Apple Watch, z. B. kann die Suche via Uhr auch per Sprache ausgelöst werden.