Bei den Updates für iOS gibt es eine Reihe Neuerungen. Schmerzlich hatten die Anwender – auch ich – bei der iPad-Version die gewohnte Listenansicht vermisst – nun in neuer Gestalt wieder dabei – prima! Ich habe ja in einem Beitrag beschrieben, wie prima man damit Besprechungen vorbereiten kann. Auch eine Zeitleiste gibt es nun. Den ganzen Beitrag lesen »
Die iOS-Apps für Evernote haben ein grundlegend neues Aussehen erhalten, die Funktionen sind hingegen in weiten Teilen gleich geblieben. Dennoch lohnt es sich, genauer hinzusehen.
Zunächst: Wenn man einen größeren Datenbestand in Evernote hat, so kann es länger dauern, bis beim ersten Mal alle Notizansichten angepasst sind. Ebenfalls waren durch die millionenfachen Abrufe die Server von Evernote in den ersten Tagen ziemlich belastet, wenn es also zu stockenden Synchronisierungen kam, so ist das kein Grund zur Beunruhigung. Der Umstieg wird belohnt: Die neuen Apps reagieren außerordentlich schnell auf alle Aktionen.
Nach dem ersten Blick haben sich viele iPhone-Besitzer beschwert, dass durch die Kachelansicht der Notizen weniger Information zu sehen sei. Aber man kann nach wie vor auf die gewohnte Listenansicht umstellen, nur sind die entsprechenden Buttons unter die grüne Leiste “gerutscht”, damit eben mehr Platz für die eigentliche Information vorhanden ist. Einfach ziehen oder – noch einfacher – kurz auf die dünne schwarze Leiste ganz oben auf dem iPhone tippen. Suchfeld, Sotierfunktion, Ansichtsumschaltung und “Notizbuch-Freigabeknopf” erscheinen (letzterer nur, wenn man die Leiste innerhalb eines Notizbuchs aufruft).
Beim iPad dachten die Entwickler, dass die Listenansicht entbehrlich sei. Das sahen viele Nutzer anders, so dass Evernote bereits angekündigt hat, diese bei einem der nächsten Updates wieder zur Verfügung zu stellen.
Kurz noch zu dem oben erwähnten “Freigabe-Knopf”:
In den letzten Wochen legt Evernote sich mächtig ins Zeug: Skitch für Windows, Windows-8-Version, neues Skitch für Android und seit gestern ist die sehr gelungene Version 5 für den Mac unterwegs (Beta). Heute wird nun ebenfalls wieder in einem kleinen Vorschau-Video gezeigt, was wahrscheinlich schon in ein paar Tagen auf die iPhone- und iPad-Besitzer zukommt.
Der erste Eindruck hinterlässt bei mir allerdings diesmal gemischte Gefühle: Mit der iPhone-Variante war ich eigentlich ganz zufrieden, während die iPad-Version schon lange ein Lifting nötig hat. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass man da eher die Art der Android-Tablet-App übernommen hätte, die macht dort nämlich einen guten Eindruck. Die ersten iOS-Screens sind – zumindest optisch – gewöhnungsbedürftig. Die “dicken grünen Balken” knallen rein – da ist das Mac-Layout deutlich besser. Und beim iPhone bin ich mir nicht wirklich sicher, ob die Kachel-Ansicht so viel besser als die bisherige ist. Immerhin: gestapelte Notizbücher werden nun korrekt angezeigt und die “Paper-Kamera” soll verbessert worden sein. Richtig neue Funktionen scheint es zwar nicht zu geben (die Atlas-Ansicht ist für viele Anwender nicht sehr relevant), was erst mal nichts macht, da die bisherigen Funktionen gut sind. Wichtiger ist mir, ob sich das Handling unterwegs verbessert, was man erst nach dem Einsatz entscheiden kann.
Allerdings, und das ist schon eine Überlegung wert, hatte ich heute erstmals auch ein iPad-Mini in der Hand. Das Teil ist erstaunlich dünn und leicht und lässt sich trotzdem wesentlich besser ablesen, als ich erwartet hatte. Und wenn dann da drauf noch eine ordentliche Evernote-Version läuft, wäre die Anschaffung wieder ein Stückchen sinnvoller …
Zu oft stellt man sich Evernote als “Dateiablage” vor: ähnlich wie bei Online-Festplatten legt man einfach Dokumente und Grafiken ab – damit ist Evernote aber deutlich unterfordert. Ich habe schon in einer Reihe von Beispielen gezeigt, wie man in Notizen Inhalte kombinieren kann. Eine ganz neue Welt eröffnen all die Smartphones und (Mini-)Tablets, auf denen man mit einem Stift “kritzeln” kann. Denn so kann man einfach ein Foto, eine Grafik, einen Screenshot in eine der vielen Notizenanwendungen ziehen und mit Anmerkungen versehen. Nun haben sich zwar viele daran gewöhnt, solche Zusatzinformationen auch wieder mit Computerprogrammen wie z. B. Skitch vorzunehmen, aber in manchen Fällen ist es einfacher, kreativer oder es macht schlicht mehr Spaß, mal wieder zum Stift zu greifen. Außerdem ist man Den ganzen Beitrag lesen »
Ja, Android-Nutzer haben es gut – fast in jeder App erhalten sie Evernote als Speichermöglichkeit angezeigt. Unter iOS ist es nach wie vor etwas Glückssache, ob ein App-Entwickler in seinem “Öffnen-mit”-Dialog Evernote einbezogen hat – zur Not muss eben der Versand an die persönliche Evernote-Mail-Adresse den Export-Zweck erfüllen. Bisher konnte dieser Katalog nur auf maximal 10 Apps verweisen – wer z. B. viele Apps für die Anzeige von PDFs installiert hatte, sah dann oft das gewünschte Programm nicht, weil es erst an Listenplatz 12 oder 13 gekommen wäre. Doch mit der neuen Version iOS 6 gibt es mehrseitige Dialoge, die eine Vielzahl von Weitergabemöglichkeiten bieten – und endlich ist auch in etlichen Fällen Evernote “sichtbar”, wo man vielleicht bisher die App vermisst hatte. Also einfach mal nachschauen, ob nicht eine direkte Weitergabe möglich ist.

Gerade stürmt der mobile Chrome Browser die Charts bei iPhone und iPad, doch es gibt eigentlich mobile Browser, die deutlich mehr können und sich insbesondere für das Speichern von Informationen besser eignen. Mein persönlicher Favorit nennt sich “iCab Mobile”. Der große Vorteil dieser App: Alle wichtigen Plugins zum Speichern in Evernote, Pocket, Readability, Instapaper, Pinterest usw. sind bereits enthalten. Auf einer beliebigen Stelle einer Webseite mit zwei Fingern tippen, schon öffnen sich die entsprechenden Buttons – einschließlich der Übernahme von Feeds in den Google Reader.
Diese Kombination ist für mich vor allem deshalb interessant, weil das Evernote-Bookmarklet zumindest auf iPhone und iPad zu langsam ist – es will sich immer erst mit der Website von Evernote verbinden. Blitzschnell ist hingegen z. B. das Pocket-Bookmarklet. Und da ich später gemütlich mit einem einzigen Klick ausgesuchte Pocket-Inhalte zu Evernote schicken kann, ist das eigentlich der schnellste Weg für unterwegs: Also erst zu Pocket schicken, später einzelne Seiten aus dem Pocket-Archiv zu Evernote überleiten.
Auch sonst hat iCab für seine 1,59 Euro viel zu bieten: Tabs, Fullscreen, Datei- und Filmdownload, Dropbox-Integration, Bookmark-Austausch, Gestensteuerung, ein Speepad, das als Layer über der Webseite liegt usw. usw. Vor allem verfügt iCab von allen Browsern, die es zur Zeit im Appstore gibt, wohl über die umfangreichsten Upload-Möglichkeiten (was z. B. bei der Verwendung von Lernplattformen wichtig ist). Und: der deutsche Entwickler reagiert ausgesprochen schnell auf alle Anliegen!
Wer so etwas für sein Android-Smartphone sucht, der kann sich einmal den Dolphin-Browser anschauen – für den gibt es auch ein Evernote-Plugin.
Heute mal ein Thema, das für all jene interessant sein könnte, die Evernote im Bereich von Lehre und Unterricht verwenden: Wie archiviert man mit Evernote einzelne Zeitungsartikel? Okay, wenn es um die Papiervorlage geht, ist die Sache trivial: interessante Seiten einscannen oder abfotografieren, als Bilder oder gebündelt im PDF-Format nach Evernote schieben, fertig. Was aber, wenn man die Ausgaben in einer digitalen App liest? Da ich selbst z. B. DIE ZEIT nur noch in der iPad-Variante lese, hier mal der Vorgang Schritt für Schritt erklärt.
1. ZEIT-App starten – und schon stoßen wir auf das erste Problem. Die App stellt zwar ein “internes Archiv” zur Verfügung, lässt aber keinen Export nach außen zu (lieber ZEIT-Verlag: eine solche Funktion z. B. nach Pocket oder – am liebsten – direkt zu Evernote solltet Ihr unbedingt noch einbauen!). Kein Problem, denn es gibt einen kleinen Button in der App, um die Gesamtausgabe im PDF-Format runterzuladen.
Anschließend die PDF in einer App öffnen, die ausgewählte Seiten extrahieren kann. Ich verwende dazu die App “PDF Expert”, die in der Version 4 recht vorzeigbar ist. Dort die gewünschten Seiten markieren und als neue PDF extrahieren. Wenn man will, kann man zuvor direkt auf dem iPad noch Zeilen farblich markieren, mit einem Stylus handschriftliche Anmerkungen anbringen, Fotos an die Seite kleben usw. – das alles bleibt in Evernote erhalten.
Die auf diesem Weg entstandene PDF-Datei erscheint im Dateiverzeichnis von PDF Expert, kann markiert und an die persönliche Evernote-Adresse via Mail geschickt werden.
In Evernote kann man den Artikel mit Schlagwörtern versehen, in Notizbücher einsortieren usw. Vor allem aber: Man kann direkt auf dem Notizblatt ergänzende Vermerke anbringen, wie z. B. eine Quellenangabe, was für die Verwendung im Rahmen von Unterrichtsvorhaben ausgesprochen hilfreich ist.
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So, das war jetzt gewissermaßen “der erste Beitrag” im neuen Blog – ich hoffe, den Umzug haben alle mitbekommen. Noch eine Frage an diejenigen, die sich mit Google gut auskennen: Während des Umzugs hatte ich die neue URL über die WP-Einstellung für Suchmaschinen gesperrt und seit gestern geöffnet. Die neue URL findet sich noch nicht im Google-Index – kriegt die Suchmaschine mit, dass ihre Robots nun wieder spidern dürfen?
Evernote verwendet ein OCR-System, das im Hintergrund läuft und Suchvorgänge erleichtert. So kann man beispielsweise seine handschriftlichen Notizen abfotografieren und in Evernote speichern – bei einem späteren Suchvorgang wird der Notizzettel gefunden.
Wer ein iPad hat, kann sich das Abfotografieren sparen, gleich mit einem Stylus in eine der zahlreichen Notizenapps schreiben und das Ergebnis an Evernote schicken.
Mit der bekannten App "Notes Plus" kann man seit heute noch einen Schritt weiter gehen: Handschrift wird nun auch in deutscher Sprache erkannt, in einen beliebigen Textfont umgewandelt und als PDF an Evernote geschickt. Das Ergebnis kann man dann z. B. via Zwischenablage auf seinem PC in Word bearbeiten.
Obwohl die iPhone-App von Evernote erst vor kurzer Zeit runderneuert worden war, gibt es doch noch mal einen kleinen Sprung mit vielen Extras. Insbesondere ist die „Schnell-Eingabe“ verbessert worden: Statt 6 kleiner und etwas fummeliger Buttons gibt es nun die 3 wichtigsten Buttons schön groß und leicht per Daumendruck erreichbar. – Bei der iPad-Variante sind die die Neuerungen besonders auffällig – und es wurde auch höchste Zeit. Inzwischen wirkte die App schon angestaubt. Das hat sich jetzt schlagartig verbessert. Besonders wohltuend: Statt der alten „Notizzettel-Stapel“, die kaum für Übersicht sorgten, gibt es nun gut aufgebaute Thumbnails, die visuell einen raschen Eindruck vermitteln. – In beiden Apps vorhanden: ein Diashow-Modus der aufgenommenen Fotos samt Sofort-Speichermöglichkeit im Fotoalbum. Und die „Richt-Text“-Buttons sind jetzt da – der Marker-Button ist für Hervorhebungen (schwarze Schrift auf gelbem Hintergrund) wirklich nützlich. Übrigens können Premium-Nutzer nun die App auch durch einen Passcode schützen.
Die Evernote-Software bringt in der Mac-/PC-Version ja bereits ein Screenshot-Funktion mit. Beliebige Bildschirmausschnitte wandern per einfachem Rechtsklick direkt ins Online-Archiv. Man muss sich also nicht lange mit einem Copy-and-Paste-Prozess aufhalten, sich um Formatierungen usw. kümmern, wie das bei dem – allerdings präziseren – Web Clippen der Fall ist. Vor allem aber: Auch auf diese Weise „abfotografierter“ Text durchläuft ja bei Evernote die automatisierte Texterkennung und kann so durch die Suchfunktion gefunden werden!
Richtig nützlich wird die Sache, wenn man in Eile ist und auf seinem Smartphone etwas nachschlägt: Eine Adresse auf einer Webseite, einen Telefonbucheintrag, eine Information aus einer empfangenen Mail. Dinge, die man zwar in dieser Sekunde auf seinem Smartphone einblendet, die man aber im Evernote-Archiv „aufheben“ will. Doch im Moment regnet es, man hat einen Termin, bis man abends sich wieder an alles erinnert, die Information rausfischt, sauber in Evernote einträgt … das alles kostet zusätzliche Zeit. Doch praktisch jedes Smartphone hat eine „eingebaute“ Screenshot-Funktion, beim iPhone hält man z. B. den Home-Button gleichzeitig mit dem Ausschalter gedrückt. Auf diese Weise landet die Bildschirminformation mit einem Klick im Fotoarchiv des Smartphones. Abends genügt es, die so entstandenen Bildschirmfotos kurz zu markieren und an seine Evernote-Mailadresse zu senden – in einem Rutsch ist alles archiviert.












