Jan 312014
 
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sofort markieren

Das Markierungstool Evernote-Skitch ist ja auf stationären und mobilen System inzwischen ein alter Bekannter. Das direkte Aufrufen der Funktionen aus einer Notiz heraus war zwar vor etlichen Wochen mal kurz in einer Beta-Version aufgetaucht, dann aber wegen technischer Probleme wieder entfernt worden.

In der aktuellen Prerelease-Version 5.2.0.2503 (270503), Windows, ist die Integration wieder drin – und sollte diesmal auch erhalten bleiben. Denn der Aufruf ist nun deutlich flotter geworden: Wenn man mit dem Mauszeiger über ein Foto, eine handschriftliche Notiz oder sonstige Grafik “schwebt”, so erscheint der Button “Markieren”. Sofort nach dem Anklicken öffnet sich ein Bearbeitungsfenster, und man kann seine Anmerkungen vornehmen.

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alles vorhanden

Anders als beim direkten Aufruf über das externe Skitch-Programm bleiben die Notizen veränderbar. Es klappt sogar, dass man mit der iOS-Evernote-App Markierungen vornimmt, die Notiz in Windows öffnet, die dortige Markierungsfunktion aufruft und die unter iOS vorgenommenen Markierungen verschiebt, löscht oder ergänzt. Weiterhin findet keine Doppelung der Notizen statt – alles passiert also innerhalb der gleichen Notiz.

Das macht insgesamt einen gelungen Eindruck. Und wie gesagt: insbesondere die Aufrufgeschwindigkeit der Funktionen hat einen ganzen Zacken zuglegt.

 
Nov 152013
 
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geht flott

Demnächst erscheint Evernote 5.1 für Windows mit einer Reihe von Verbesserungen. Eine davon nennt sich “Markup”. Gemeint ist damit, dass man mit dem Mauszeiger über Grafiken, die ein Notizblatt enthält, “schweben” kann, wodurch der Menüpunkt “Markieren” eingeblendet wieder. Es erscheinen die von Skitch gewohnten Tools zum Markieren mit Pfeilen, Rechtecken usw. Sehr nützliche Idee. Die Entwickler versprechen, dass dieser Bereich noch erweitert und “verschönert” wird – schauen wir mal, wie es aussieht, wenn die Endversion erscheint.

 
Okt 202013
 
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flotte Markierungen

Vor einigen Wochen habe ich ja darüber berichtet, dass die iPhone-App von Evernote Post-it-Zettel erkennen kann: Je nach Farbe kann man vorab festlegen, in welchem Notizbuch die Fotoaufnahme landet, welche Schlagwörter beigefügt werden oder ob automatisch die Erinnerungsfunktion aktiviert werden soll. Feine Sache, die demnächst auch die Evernote-App für Android beherrschen wird. Da das technische Verfahren auf die neon-bunten Post-it-Zettel abgestimmt ist, scheinen generell Farben in diesem Farbspektrum von Evernote erkannt zu werden.

Jedenfalls hat ein kurzer Test mit den üblichen Stabilo-Leuchtmarkern das gezeigt: kleines Quadrat gemalt, bei Evernote-iPhone “Post-it” eingestellt – und zack: es erfolgte die korrekte Zuordnung. Dabei war das “Quadrat” weder gut gezeichnet noch perfekt ausgemalt. Ohne Text darin korrigiert Evernote die Aufnahme zu einer gleichmäßigen Farbe. Falls die Markierung Text erhält, versucht Evernote eine Kontrastverstärkung.

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mit Text

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ohne Text

Im Beispiel wurde das gezeichnete Quadrat zunächst ohne Text aufgenommen – Evernote gleicht die Farbe an, so dass es wie ein Blanko-Post-it-Zettel aussieht. Anschließend wurde Text eingefügt und eine zweite Aufnahme gemacht – okay, sieht etwas “verschmutzt” aus druch die Kontrastverstärkung, aber damit kann man in den meisten Fällen leben.

Wie schon bei den Post-it-Zetteln erwähnt, kann man auf diese Weise z. B. rasch eine Einsortierung für seinen Schriftwechsel vornehmen, indem man zunächst die Markierung fotografiert und anschließend die Dokumente an die Notiz hängt. Oder eben bei Workshops, Brainstorming-Verfahren usw. – Kleiner Nebeneffekt: Auf diese Weise kann man auch wichtige Notizen farblich markieren, da das Quadrat sowohl in der “Ausschnitt”-Ansicht also auch in der “Karten”-Ansicht sofort ins Auge fällt.