Feb 022014
 
leuchtturm-whitelines

tolle Kombination

Wer meinen Blog schon länger verfolgt, der weiß, dass ich ein Fan von zwei “Systemen” bin, wenn es um Papier geht. Erstens: Für analoge Notizen benutze ich bevorzut die Notizbücher des deutschen Unternehmens “Leuchtturm 1917″. Warum diese sich auch besonders für Evernote-Scans eignen, hatte ich im Beitrag “Ein ziemlich gutes Notizbuch” dargelegt. Zweitens: Die Idee des schwedigischen Herstellers “Whitelines”, einfach durch das Ankreuzen eines Icons auf dem Papier den Scan zu Evernote oder Dropbox zu schicken, ist in meinen Augen so einfach wie genial (“Whitelines unter der Lupe”).
Und nun bringt Leuchtturm Notizbücher mit dem Whitelines-Papier heraus! Neben den klassischen Ausgaben (A4+, A5 und A6) auch die sogenannten “Academy Blöcke” mit heraustrennbaren Seiten. Die Webseite von Leuchtturm [1] enthält leider wenig Infos, im Katalog 2014 (PDF) findet sich mehr dazu. Leider gibt es nur liniert und punktiert – kariert wäre unbedingt noch notwendig (oder man bestellt über Amazon die Original-Whitelines-Blöcke, die eine Spiralbindung aufweisen).

leuchtturm-whitelines2

Video

Das Schöne an dem Whitelines-Prinzip: man muss muss das Papier nicht ausrichten oder für einen kontrastreichen Untergrund beim Aufnehmen sorgen. Durch die Eckmarkierungen wird jede Seite sauber an Evernote geschickt, ohne Linien und recht kontrastreich. Beim letzten Punkt finde ich (unter iOS) Scanner Pro etwas besser, denn die Whitelines-App komprimiert ziemlich stark. Aber das ist Geschmackssache.
Ein nett gemachtes Video zur ganz frischen Kooperation im Sketch-Stil gibt es auch noch. Und Dan Brown stellt recht ausführlich die Vorgehensweise von Whitelines-Link in einem YouTube-Video vor.

[1] Die Jungs vom Leuchtturm sollten generell ihre Webseite mal technisch auf einen aktuellen Stand bringen. Das sieht für Laien zwar alles “hübsch” aus, aber auf mobilen Geräten einfach grauenhaft. Überhaupt hat das Unternehmen recht gute Produkte, verkauft sich aber wie die Papierverlage aus dem letzten Jahrhundert. Und der Softcover-Reihe sollten sie endlich mal farbige Umschläge spendieren!