Jul 102014
 

Neben den bisherigen Sicherungsmöglichkeiten – z. B. AES 128-Verschlüsselung von Texten, Zwei-Stufen-Authentifizierung usw. – plant Evernote ja schon länger, erweiterte Verschlüsselungsmöglichkeiten in seine Software einzubauen. Das ist nicht ganz trivial, da die Verschlüsselung ja auf allen Betriebssystemen und in allen Apps gleichzeitig funktionieren muss. Außerdem habe ich scho vor längerer Zeit darüber berichtet, dass sich Evernote vor allem mit dem Problem herum schlägt, dass im Fall echter Verschlüsselung kein Index mehr aufgebaut werden kann. Phil Libin, der CEO von Evernote, äußerte sich dazu mit weiteren Einzelheiten [Quelle reiche ich nach [1] ]:

  1. Man wird einzelne Dokumente und wahrscheinlich Bereiche, wie z. B. ganze Notizbücher, verschlüsseln können.
  2. Es wird eine “echte” End-zu-End-Verschlüsselung sein, entsprechend können die Inhalte dieser Dokumente auch nicht von Evernote eingesehen werden, sie werden also auch nicht in den Suchindex aufgenommen.
  3. Die Einführung dieser Verschlüsselung ist für Ende diesen Jahres geplant.
  4. Evernote entwickelt zusätzlich ein neues Crypto-Produkt (oder erweitert Evernote um entsprechende Funktionen), das besonders leicht zu handhaben sein soll, so dass auch Anwender ohne besondere Vorkenntnisse eine starke Verschlüsselung erhalten können.

[1] Quelle: Interview – Videolink (muss mich korrigieren, das Interview wurde schon vor einigen Monaten geführt).